17.07.17 12:23 Uhr
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Nach Jahren des Booms: Mieten in der Schweiz sinken

In Zürich und auch im Rest der Schweiz sinken erstmals seit Jahren des Booms die Mieten für Wohnungen.

Fredy Hasenmaile, Immobilienfachmann der Zürcher Bank Credit Suisse, erklärt, dass jeder - auch Zuzügler - problemlos eine Wohnung finden würde.

Der Wohnungsmarkt sei nicht "das erste Mal seit dem Jahr 2008 wieder im Gleichgewicht" und der Experte geht von "anhaltend sinkenden Mietpreisen" aus. Die Schweiz sei dem deutschen Markt im Zyklus etwa vier Jahre voraus, dann werde auch hierzulande der Zenit in Sachen Mieten erreicht sein.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Mieten
Quelle: sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2017 13:37 Uhr von PrinzAufLinse
 
+9 | -1
 
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Muhaha.
Die Schweiz hat auch kein "Wir-schaffen-das"-Problemchen.
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17.07.2017 14:48 Uhr von Tilt001
 
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Normalerweise gewinnen die Schweizer niemals eine eidgenössische Volksinitiative, weil das Kapital, Politiker und der Bundesrat auch die Medien dazu beherrschen.

Aber 2012 hat es tatsächlich doch mal ganz knapp funktioniert, das war die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!»

Also Wohnungen die auch nicht vermietet werden. Danach sind die Bodenpreise und damit Mieten normaler Mehrfamilienhäuser einfach gefallen!

Die Schweizer sollten viel öfters einer eidgenössischer Volksinitiative zustimmen aber der normale Schweizer ist auch ein von oben gelenktes Tier, der ist evolutionär auch noch nicht soweit.
Von den Schlammspringern hier in Deutschland natürlich gar nicht zu reden...
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17.07.2017 15:04 Uhr von bo0z
 
+0 | -0
 
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Bei uns werden die Mieten fallen, sobald Niedrigzinspolitik zu Ende geht sowie Sozialwohnungen vorhanden sind.
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17.07.2017 16:01 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Soso, nur daß der Preis so oder so gefallen wäre, weil die Nachfrage nicht mehr gegeben ist. Allerdings wäre er tiefer gefallen, wenn so lange noch Zweitwohnungen gebaut worden wären, weil Zweitwohnungen einfach existent bleiben, selbst wenn sie nicht mehr als solche genutzt werden. Die Leute mit Geld die es in Wohnungen anlegen erhöhen zwar während dieser Anlage den Baupreis, jedoch danach senken sich die Mieten, wenn eben mehr Wohnungen existent sind. Wenn jedoch Bürger ihr Geld in ganz andere Objekte schieben, weil das Bauen nicht lukrativ genug ist für Mietobjekte, dann fehlt dieses Geld nun der Schweizer Wirtschaft ganz. Ob das die Lösung war ist noch dahin gestellt. In der Schweiz ist jedoch das Gefühl für die Nation gesund und man unterstüzt vorrangig Anlagen, die der Nation zu gute kommen. Weshalb der Effekt noch etwas geringer aus fällt als dieser selbige in Deutschland ausfallen würde.

Die Frage ist dabei eher, warum sollte jemand zu Geldanlagezwecken eine Zweitwohnung bauen und keine Mietwohnung. Sie ist einfach zu beantworten, der Betroffene hat weniger von den Mieteinnahmen als davon, dort so leben zu können wie es ihm beliebt. Wenn dies untersagt wird, dann wissen sich jedoch gute Geschäftsleute leicht zu helfen. Ich brauche eine Wohnung in Luzern, du eine in Zürich. Also ich baue offiziell die in Zürich, du die in Luzern und wir vermieten uns die gegenseitig, wodurch jeder das bekommt was er wollte. Nur der Wohnungsmarkt möglicherweise ein paar weniger Wohnungen, wo jemand nicht auf solche Freunde zurück greifen kann. Meist sind das die kleineren Leute, die dabei dann den Schaden haben. Sie können nicht auf so viele Freude zurückgreifen, die mal kurz eine Wohnung brauchen und bauen können.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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17.07.2017 19:43 Uhr von DerAndereGefaehrder
 
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Ich wusste gar nicht, dass die Schweiz noch existiert.

Nicht in der EU, kein Euro, haben Grenzkontrollen und Zölle, keine Flüchtlinge die die Renten bezahlen. Dazu noch hohe Löhne, hohe Preise, hohe Mieten. Also wenn es nach dem Gelabere von unseren Politikern, der Wirtschaft und Medien geht, dürften die gar nicht mehr existent sein.

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