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Umweltministerin warnt eindringlich vor folgenschwerem Insektensterben

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das dramatische Insektensterben in Deutschland auf ihre Agenda gesetzt und warnt vor schweren Folgen zum Beispiel für Vögel, denen die Nahrungsgrundlage wegbreche.

Die SPD-Politikerin fordert einen Kurswechsel in der Landwirtschaftspolitik und sagte: "Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken".

Die EU-Agrarförderung sollten Landwirte nicht mehr nach Hektarzahlen bezahlen, sondern nach den Leistungen für die Allgemeinheit wie zum Beispiel den Artenschutz.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Quelle: t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2017 11:11 Uhr von hannes759
 
+12 | -1
 
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Kein Wort über die Größe der Anbaufläche von Energiepflanzen.
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17.07.2017 11:27 Uhr von wapolexx
 
+3 | -1
 
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Irgendwie hat Herr Hendricks ja recht.
Ach, ich sehe eben das ist ja Frau Hendricks :-)
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17.07.2017 11:39 Uhr von detluettje
 
+11 | -1
 
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Verstehe ich etwas falsch?
Umweltministerium, Regierung, Gyphosat, Monsanto?

Ich dachte dass dieses Sterben seitens unserer Regierung mit freundlicher Unterstützung der EU erlaubt und gewollt ist.
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17.07.2017 12:17 Uhr von Bobbelix60
 
+2 | -9
 
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Ich hätte nichts dagegen, wenn es ein paar Mücken und Wespen weniger geben würde und dafür mehr Bienen.
Von einem Ameisensterben kann wohl keine Rede sein. Diese bläden Dinger vermehren sich wie Unkraut in meinem Garten.
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17.07.2017 12:34 Uhr von HateDept
 
+6 | -0
 
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ist ja schön, dass sie das fordert - Handeln wäre besser - im Sinne der Umwelt anstatt von Konzerninteressen wäre noch besser! Ihr von uns erwirtschaftetes Gehalt wird wohl hoffentlich reichen, sie ausreichend für solche Aufgaben zu motivieren.

... ach was haben die Leistungsträger nicht so alles zu tun und zu entscheiden ...
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17.07.2017 14:06 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@Bobbelix60
Genau diese Einstellung trägt dazu bei das heute noch 2 von 10 Menschen in Deutschland, Insektizide im Garten benutzen.
Man nimmt es als "Gottgegeben" zu bestimmen welche Arten verschwinden sollen , und sei es im Vorgarten.

Ohne Ameisen hättest du nicht mal einen Garten.
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17.07.2017 14:28 Uhr von Tilt001
 
+0 | -3
 
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Auch die Bienen brauchen in Wahrheit ein Mindestlohn in Form von Honig. Mal abgesehen von der Kreativität sich seinen eigenes Nest zu bauen und nicht nur Waben in nummerierten Schubladen.

Was da heute läuft ist einfach nur Sklaverei für den Imker!

So eine Biene hat doch überhaupt kein Spaß am Leben mehr, da brauch man sich über das aussterben nicht wundern.

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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17.07.2017 14:31 Uhr von Bobbelix60
 
+2 | -1
 
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@architeutes: das Ameisengift benutze ich nur als Notlosung ums Haus herum. Im Garten/Terrasse und Gemüsebeet laufe ich mit Essig und Backpulver rum. Die blöden Dinger haben ne riesige Wiese auf der anderen Straßenseite. Sollen sie doch dort bauen. Ne kein Verständnis bei Ameisen. Die machen alle Anpflanzungen im Gemüsebeet und bei den Sträuchern kaputt.
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17.07.2017 15:48 Uhr von viper26
 
+1 | -3
 
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@Bobbelix: dann sollten sie sich vieleicht anstelle des Gartens einen Parkplatz bauen oder vielleicht einfach auch nur eine Betonplatte gießen lassen und darauf dann ihre Gartenmöbel stellen.
Würde sicherlich dann doch besser passen oder nicht?

Wenn es sie so stört das Insekten ihren Garten bevölkern dann haben sie da was falsch verstanden.

mich stören weder Ameisen im Garten noch andere Tiere die sich da niedergelassen haben.

Aber ihre Einstellung ist ja auch Teil des Problems. Es wird von vielen Hobbygärtnern ebenso wie von vielen bauern erwartet das jedwedes Insekt sich aus dem Garten bzw dem Feld zu verziehen hat, es kann und darf ja nun nicht sein das die Tiere sich erdreisten sich in der Natur aufzuhalten, die sollten gefälligst sich anpassen und sonst halt einfach verschwinden.
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17.07.2017 17:04 Uhr von architeutes
 
+4 | -2
 
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@Bobbelix
"Die machen mir alle Anpflanzungen im Gemüsebeet und bei den Sträuchern kaputt."

Nein, mit Ausnahme von Blattläusen (welche sie melken) vertilgen sie jene Schädlinge die eben jenes Gemüse vertilgen.
Ohne Ameisen , die in ihrer Gesamtheit auf der Erde etwa 50 Mio Tonnen Gewicht ausmachen (die der Menschheit etwa 330) , wäre die Erde längst kahlgefressen.
Es gäbe keine Wälder oder sonstige Ökosysteme.
Nur weil eine Ameise klein ist im Verhältnis zu dir , ist ihr Nutzen proportional gesehen doch wesentlich größer.


Zu den Insekten allgemein kann man sagen, das die Erde ohne sie nicht in ihrer jetzigen Form bestehen könnte, ohne den Menschen schon.
Ein schöner Garten ohne krabbelndes Getier mag dir schön erscheinen , faktisch ist das eine Öko Wüste.
Schmetterlinge der Gattung "Bläulinge" gäbe es nicht mal ohne die Ameisen , und das ist nur ein winziger Teil einer großen Listen von Zusammenhängen in der Natur.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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17.07.2017 20:09 Uhr von uwele2
 
+2 | -0
 
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dann soll sie dementsprechende Gesetzte beschliessen und nicht nur davor warnen
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18.07.2017 07:15 Uhr von Bobbelix60
 
+0 | -0
 
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@architeutes: okay...vielleicht sollte ich es anders ausdrücken. Die Ameisen lieben mein Gemüsebeet, wahrscheinlich auch wegen der guten Erde. Dementsprechend kommen ihre Erdlöcher bevorzugt in dem Bereich heraus. Und komischerweise verkraften es vor allem meine Zucchinipflanzen deren Nähe nicht. Innerhalb kürzester Zeit sind die eingegangen und außer daherumkrabbelnder Ameisen war nicht dran an den Pflanzen. Dementsprechend hab ich Gegenmaßnahmen eingesetzt. Die Viecher sind nun weitesgehend in dem Bereich verschwunden und siedeln in Eckbereichen des Gartens wo sie mich nicht stören.

@viper26: immer diese intelligenten besserwisserischen Vorschläge. Im Gegensatz zu ihnen, könnte ich das machen - hab ja schließlich den kompletten Garten-/Terrassenbereich selber gestaltet und errichtet. Aber was hab ich davon. Ich will es auch grün und lebendig haben, so wie sie es sich ebenfalls vorstellen. Aber halt nur da wo ich es erlaube. Ergo: nicht im Haus und nicht auf den bzw. unter den Terrassenbereichen. Und wenn die Viecher das nicht einsehen, dann mach ich was dagegen. Mein gutes Recht. Und wie geschrieben, ich hab genug Ameisenvölker im Garten die nicht stören. Aber wenn ich was ändern dürfte in der Natur, würde ich das Wespenaufkommen verringern und mehr Bienen in die Welt setzen.
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18.07.2017 10:09 Uhr von Brit2
 
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Und, was änderts? Vor 10 Jahren noch kreisten große Schwärme Mauersegler über unsere Häuser. Es wurde extra Brutkästen für Fledermäuse angebracht. Mittlerweile gibts weder Mauersegler noch Fledermäuse bei uns. Selbst die Insektenhotels bleiben dieses Jahr leer ... im Umland (Felder) aber wurde nichts verändert.
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18.07.2017 20:59 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Hat sie vor Monsato gewarnt? Oder hab ich das jetzt falsch verstanden?

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