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BGH: Illegale Uploads bei Filesharing können nun leichter verfolgt werden

 

Damit geschädigte Firmen herausfinden können, welche Person ihre Musik oder Filme illegal geuploaded und zum illegalen Download angeboten hat, brauchen sie deren Nutzerdaten vom Internet-Anbieter. Deren Herausgabe muss aber ein Richter genehmigen.

Am letzten Donnerstag wurde vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe über einen Fall verhandelt, bei dem eine derartige Genehmigung nur für die Anfrage beim Netzbetreiber vorlag, nämlich bei der Deutschen Telekom. Die gesuchte Nutzerin war allerdings beim Anbieter 1&1.

Dieser gab ohne Genehmigung Anschrift und Name der Kundin heraus. Der BGH hat aber entschieden, dass eine Genehmigung für beide Abfragen ausreicht, bei 1&1 und der Telekom. Mit diesem Urteil wird es Firmen deswegen zukünftig erleichtert, Rechteverstöße zu ahnden.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: BGH, Filesharing
Quelle: heise.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2017 16:37 Uhr von stahlbesen
 
+21 | -7
 
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Bei uns im Wohnblock gibt es glücklicherweise genug unverschlüsselte Router....

[ nachträglich editiert von stahlbesen ]
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16.07.2017 16:40 Uhr von hannes759
 
+10 | -4
 
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Das heißt: Eine Genehmigung reicht für ALLE Anbieter - einfach kopieren.
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16.07.2017 17:26 Uhr von keks190
 
+6 | -16
 
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16.07.2017 17:42 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -13
 
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"...welche Person ihre Musik oder Filme illegal zum Upload angeboten hat..."

Muss das nicht heissen " ...illegal zum Download angeboten..."?

Natürlich muss der illegale Anbieter das File zuerstmal uploaden. Da ist aber dann der Uploader dran und nicht der, der ihm das File angeboten hat.

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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16.07.2017 17:50 Uhr von Joeiiii
 
+18 | -2
 
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Sicher wird es Dumme geben, die keine Ahnung haben und mit unverfälschter IP urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen, aber wer es im großen Stil betreibt, wird vermutlich seine IP nicht mal eben so preisgeben. Wenn man jemanden erwischt, dann sicher nicht die Großen.
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16.07.2017 18:09 Uhr von Steven_der_Weise
 
+9 | -3
 
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Hat anscheinend wieder keiner begriffen worum es geht, d.h. einfach nur das eben jetzt alle bei dem "ehemals" staatlichen Unternehmen Telekom direkt anfragen können anstatt bei jedem Unterprovider oder Partnerunternehmen, also eine reine Formalie.
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16.07.2017 18:22 Uhr von TONY-MARRONY
 
+8 | -1
 
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Naja,ein grosser Teil der Leute wird heutzutage sowieso Filehoster oder VPN Verbindungen benutzen.
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16.07.2017 18:23 Uhr von ted1405
 
+9 | -0
 
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"Leichter" ist relativ. Der Richterbeschluss wird ja immer noch benötigt, allerdings gilt dessen Genehmigung halt dann für alle Provider. So riesig ist der Unterschied nun nicht, es erspart lediglich nochmal ´nen zusätzlichen Papierakt.

Glaube kaum, dass bei irgend jemandem die Verfolgung eingestellt wurde, nur weil die erste Anfrage zum falschen Provider ging, oder?
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16.07.2017 20:34 Uhr von Fishkopp
 
+4 | -2
 
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Hmmm die Contentmafia gibt nicht auf. Die Jungs dies drauf haben werden schon wissen wie man das Ding aushebelt. Gibt genügend VPN Anbieter die keine Daten rausgeben. Aber davon ab ... wer macht denn noch Filesharing ? Mittlerweile ist doch wieder OneKlick Hoster aktuell. Achja dieses Katz und Mausspiel ist boring. Und selbst wenn die Clowns das Internet abschalten wirft die Szene das gute alte Sneakernet an. Schöne 8TB Festplatte randvoll mit Stuff und dann wie in guten alten Zeiten :D
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16.07.2017 23:50 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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Schlimmer find ich,daß sich die Telekom nicht wirklich für den Inhalt der Auskunftsbeschlüsse interessiert und fröhlich Verkehrsdaten von IPs herausgibt,die erst nach Ausstellung des Beschlusses geloggt wurden,also von diesem gar nicht eingeschlossen sein können.
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17.07.2017 08:54 Uhr von Leichenvater
 
+0 | -1
 
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nur eine Frage was hat das gekostet, das so ein Urteil zu Stande kommen konnte. An Schicksale...
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17.07.2017 11:24 Uhr von Bloedi
 
+2 | -2
 
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Der Fokus sollte weniger bei den Anbietern der konkreten Inhalte liegen, sondern auf die Tatsache gerichtet werden, dass die Entscheidung des Bundesgerichtshofs einen geschickt und von vielen Menschen nicht wahrgenommenen Baustein repräsentiert, durch die schrittweise Aufweichung von Rechtsnormen einen faktisch rechtsfreien Raum zu schaffen, welcher eine optimale Basis für willkürliche Übergriffe auf die Bevölkerung repräsentiert.

Was folgt denn als Nächtes? Die Legitimation der Beschaffung von Personendaten mittels eines Einkaufsgutscheins für eine Parfümerie?

Es besteht doch überhaupt kein hinreichender Zusammenhang zwischen einem an die Deutsche Telekom adressierten Herausgabebeschluss und der durch den Antragsteller ausschließlich beim Unternehmen 1 und 1 zu verwirklichenden Zielsetzung, zumal die eine spezifische Person betreffenden Bestandsdaten nicht einfach nur deshalb von dem durch die gerichtliche Entscheidung adressierten Unternehmen (Deutsche Telekom) an den Anbieter von multimedialen Inhalten übermittelt werden dürfen, weil der Beschlussadressat die Datenbabk des Brandingnehmers (1 und 1) administrativ verwaltet und pflegt.

[ nachträglich editiert von Bloedi ]
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17.07.2017 14:23 Uhr von Waterboy7000
 
+0 | -2
 
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Finde es merkwürdig das es nicht möglich ist solche Tauschbörsen einfach zu schließen oder den Zugang zu verhindern.
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17.07.2017 20:19 Uhr von Thoretische-Technik
 
+3 | -0
 
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FAKE NEWS!!!

da der autor bewust und gewollt verschweigt das es sich um p2p handelt.

bei filesharing via hoster gilt das urteil NICHT!

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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17.07.2017 20:27 Uhr von Thoretische-Technik
 
+0 | -1
 
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@waterboy7000:
p2p tauschbörsen sind eigendlich nicht gemacht um sowas zu bewerkstelligen.

siehe win10, win 10 update benutzt auch p2p, linux update und osx update genauso.

solche dienste also einfach zu sperren oder zu verbieten bringt sehr viele probleme.

ich empfehle leuten immer aol zu installieren, wenn sie das internet als reinen suppermarkt wollen....also dir auch.
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17.07.2017 20:29 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -0
 
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@bloedi:
telekom: staatsunternehmen..nutzniesser und haupteigner: bundesrepublik deutschland...

denkste son unternehmen intressiert irgend nen gesetz?
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18.07.2017 04:45 Uhr von RZH
 
+4 | -0
 
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"geschädigte Firmen"

Etwa solche Parasiten wie GEMA?
Ooooor, müssen die nun hungern? :-)
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18.07.2017 21:43 Uhr von Leichenvater
 
+2 | -1
 
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einfach ein einknicken gegen über der eigenen Lobby --> Anwälte und wer sitzt im Schmierpatent
habe ich vergessen.
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21.07.2017 14:35 Uhr von porto4
 
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1&1 ist doch nichts anderes als D1+D2+O2

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