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Stellarer Winzling: Astronomen entdecken bislang kleinsten Stern im Kosmos

 

Die Kernfusion eines Protosterns beginnt, wenn sich mindestens acht Prozent der gesamten Sonnenmasse vereinen. Das entspricht etwa einer Masse von 83 Jupitern. Wird diese Masse nicht erreicht, scheitert der Stern an seiner Entstehung und es bildet sich ein Brauner Zwerg.

Astronomen haben jetzt in einer Entfernung von 600 Lichtjahren den bisher kleinsten bekannten Stern im Kosmos entdeckt. "EBLM J0555-57" ist Teil eines Doppelsternsystems, hat gerade einmal die Masse von 85 Jupitern und ist sogar kleiner als dieser. Sein Radius entspricht eher dem des Saturns.

Der Entdecker, Alexander von Boetticher vom Cavendish Laboratory in Cambridge äußerte sich auch zu der Dichte des ca. 1,9 Milliarde alten Winzlings: "Er ist eines der dichtesten Objekte, das wir kennen, das kein stellarer Überrest ist".


WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stern, Kosmos
Quelle: scinexx.de

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16.07.2017 10:56 Uhr von Memphis87
 
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"Spannend ist EBLM J0555-57Ab aber noch aus einem anderen Grund: Zwergsterne von weniger als 20 Prozent der Sonnenmasse sind die häufigsten stellaren Objekte im Kosmos – aber wegen ihrer geringen Helligkeit schwer aufzuspüren. Hinzu kommt: "Die kleinsten Sterne bieten uns optimale Bedingungen, um erdähnliche Planeten in ihren Orbits zu entdecken und um ihre Atmosphären näher zu untersuchen"".

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