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Gerichtsurteil bestätigt: WhatsApp zu nutzen, kann strafbar sein

Ein Gericht hat bestätigt, dass die Nutzung von WhatsApp Rechtsverstoß darstellt. Denn der Nutzer sendet Daten von Dritten an Server in den USA - ohne Einwilligung. Dadurch werden Grundrechte von unbeteiligten eingeschränkt.

Durch die neue AGB geben Nutzer ihr Einverständnis, eine Erlaubnis von allen Kontakten zur Weitergabe zu haben. Kaum einer dürfte dies tatsächlich gelesen, geschweige denn durchgeführt haben. Außerdem gab es Auflagen für eine säumige Mutter, die sich nicht mit WhatsApp auskannte.

Dennoch habe sie ihrem Sohn die Nutzung erlaubt. Eltern müssen dem Nachwuchs helfen können und ihn auf Risiken aufmerksam machen. Daher wurde die Mutter dazu verurteilt, regelmäßig auf einem Portal für Sicherheit im Netz verschiedene Fachartikel zu lesen.


WebReporter: .NET
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gerichtsurteil, WhatsApp
Quelle: u-labs.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2017 22:20 Uhr von Mauzen
 
+35 | -3
 
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Die AGB-Änderung war eine Folge der Kritik der EU bzw den Datenschutzgesetzen.
Die Abgeordneten klopfen sich dafür gegenseitig auf die Schulter und feiern den Erfolg für den Schutz der Bürgerdaten.
Die Bürger sind die Leidtragenden und werden deswegen sogar bestraft.

Typisch EU
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28.06.2017 23:21 Uhr von Tyranos
 
+33 | -3
 
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Na super. Aber den Bundestrojaner dürfen sie dir andrehen ohne eine Einverständniserklärung.
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29.06.2017 07:04 Uhr von T¡ppfehler
 
+15 | -4
 
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Weil jetzt praktisch jeder WhatsApp-Nutzer ein nachweislicher Straftäter ist, wird kein Richter mehr gegen die Installierung des Staatstrojaners entscheiden.
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29.06.2017 09:04 Uhr von Jammm
 
+14 | -0
 
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Direkt mal alle meine Whatsapp Kontakte abmahnen.
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29.06.2017 09:50 Uhr von physicist
 
+4 | -1
 
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Denn ist es also auch Strafbar aufm Iphone die Kontakte online zu Synchronisieren oder in der cloud zu sichern?
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29.06.2017 10:10 Uhr von Filzpiepe
 
+9 | -0
 
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Ich verstehe die News nicht! Wieder so ein Mist, der druchgewunken wird...

Säumige Mutter? Hä? Zusammenhang?

Man versteht es erst, wenn man die Quelle liest...

Aber wird ja hier zum Standart!
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29.06.2017 18:18 Uhr von Dienst
 
+3 | -0
 
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Vertehe ich das Richtig. whatsapp zu nutzen kann nicht nur strafbar sein, man hat sogar einen konktreten Fall, bei dem man einer Mutter eine Säumnis vorwirft, also wohl das Kind sich strafbar gemacht hat, weil es whatsapp genutzt hat und die Mutter das nicht unterbunden hat, bzw. die Nutzung erlaubt hat? Also ich sag mal so. Das ist doch klar, daß man seine Kontakte speichert und Apps, die der Kommunikation dienen, darauf zurückgreifen. Da müßte es eigentlich umgekehrt sein. Da sollte man, wenn man gegen die Speicherung der Daten ist, die so an andere übermittelt werden könnten, ist, muß man das dazu sagen, wenn man jemandem seine Adresse gibt.
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29.06.2017 20:29 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -0
 
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well, shit happens...

vieles was man täglich tut ist im grunde verboten.

und sowieso, der staat ist doch eh derjenige der als erster immer daten unrechtmässig erhebt und sich damit bereichert (siehe einwohnermeldeamt-> datenverkauf usw).

wenn man das dann als bürger macht ist es dann was illigales...tolles verständnis eines freiheitlichen demokratischen rechtsstaat deutschland!
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29.06.2017 20:33 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -0
 
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@physicist:
im grunde schon...da dritte (zB apple,nsa usw) zugriff haben...ich sichere sowas local...aufm usb stick...auch weil ich programmen wie itunes NICHT vertrauen kann und will.
ausserdem sollte man immer als ERSTES icloud und co abschalten...bzw gar nicht erst einrichten.
cloud ist nur aus einem grund geschaffen worden: DATENSAMMELN!

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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29.06.2017 20:39 Uhr von Thoretische-Technik
 
+0 | -2
 
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@dienst:
normalerweise ergibt sich die frage: "darf ich deine daten elekronisch verarbeiten" von selbst.

da gesezlich eine einverständniserklärung gebraucht wird.

das es in der allgemeinheit nicht gemacht wird, heißt nicht das es dadurch legal ist ;)

darum gits ja auch das urteil :P

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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02.07.2017 09:19 Uhr von Feinripptraeger
 
+2 | -0
 
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Da wird malwieder mit zweierlei Maß gemessen.

Die Behörden selbst sind ganz gross im Geschäft mit dem Datenhandel. Sowohl Einwohnermeldeämter alsauch die Standesämter verkaufen regelmässig Daten der Bürger, ungefragt.
https://www.heise.de/...
Das interessiert die Gerichte überhauptnicht.

Ein Widerspruch zur Datenweitergabe nutzt garnichts, die halten sich einfach nicht daran (eigene Erfahrung).

Wenn du heute eine Geburt meldest, hast du morgen den Briefkasten voller Werbung für Kinderfood und andere Kindersachen.
Woher wohl?

Wenn du damit zu einem Anwalt gehen wolltest, versenkst du nur unnötig Geld. Dann wirst du solange im Kreis geführt, bis dir schwindlich wird und umkippst.
Ein Anwalt würde dir auch nie davon abraten, er würde ja sonst seine Einnahmequellen stopfen.

Kommt aber eine industrielle/gewerbliche Institution zum Gericht, dann wird dir als Privatier der Knüppel übergezogen.

Das versteht man in Deutschland unter Rechtsstaat.

[ nachträglich editiert von Feinripptraeger ]

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