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Helmut Kohls Sohn verlangt Staatsakt am Brandenburger Tor: Speyer sei "unwürdig"

 

Die Planungen zu den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl geraten angesichts der Familienstreitigkeiten auch zu einem Trauerspiel.

Nun kritisierte sein Sohn Walter die bisherigen Planungen ohne einen Staatstrauerakt als "unwürdig": Er fordert einen solchen vor dem Brandenburger Tor. Er werde nicht an der privaten Beisetzung auf dem Friedhof am Dom zu Speyer teilnehmen, da diese seine Mutter Hannelore bewusst ausspare.

"Ich möchte als Familienmitglied einen Diskussionsvorschlag unterbreiten, der sowohl die europäische als auch die deutsche Dimension verbindet", so Walter Kohl: Der nationale Akt sei einer, "bei dem sich Deutschland verabschiedet".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Sohn, Speyer
Quelle: spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2017 20:15 Uhr von TheRoadrunner
 
+15 | -0
 
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Es ist für mich absolut unwürdig, welche Streitereien sich Kohls Verwandtschaft sowie die Politik um dessen Beisetzung liefern.
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23.06.2017 20:41 Uhr von Fishkopp
 
+8 | -0
 
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Brandenburger Tom ?

Ich denke mal es gibt viele Tom´s in Brandenburg :)
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23.06.2017 21:12 Uhr von hostmaster
 
+2 | -2
 
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Der Dom zu Speyer ist eine großartige romanische Kirche.

http://www.dom-speyer.de/...
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23.06.2017 22:03 Uhr von sparks
 
+0 | -0
 
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Zitat Walter Kohl: "Ich möchte als Familienmitglied einen Diskussionsvorschlag unterbreiten..."

also das soll eine Forderung gewesen sein und laut SN Autor hat der Herr Kohl es sogar verlangt.

Zu mir hat noch nie ein Polizist folgendes gesagt: "Ich möchte als Exekutivorgan einen Diskussionsvorschlag unterbreiten, welcher vorsieht dass Sie mir ihren Fahrausweis und Fahrzeugpapiere aushändigen."
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23.06.2017 22:35 Uhr von Gladiac782
 
+1 | -1
 
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@TheRoadrunner
Was die Politik angeht, kann ich nicht erkennen, dass es da Streit um die Beisetzung gibt. Der Bundespräsident kann einen Staatsakt anordnen, aber er darf nicht gegen den Willen des Betroffenen oder der Familie durchgeführt werden.

Bei der Familie allerdings schon und das ist ein absolut unwürdiges Schauspiel. Welche Aussagen da stimmen kann ich nicht beurteilen. Ich glaube aber, dass Frau Kohl-Richter in dem ganzen Drama die Hauptrolle spielt. Sie war ja ganz offensichtlich besessen von Kohl und hat nach seinem Sturz alles entschieden und ihn abgeschottet so wie es ihr gepasst hat.
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24.06.2017 00:12 Uhr von saku25
 
+2 | -4
 
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Also, ich als Vertreter der älteren Generation finde es ebenfalls unter aller Kanone, dass das keinen Staatsakt für Helmut Kohl am Brandenburger Tor gibt.

Man mag von ihm halten, was man will, Fakt ist - ohne Kohl hätte es zum damaligen Zeitpunkt keine Wiedervereinigung gegeben und er ist unumstritten einer der Väter der EU mitsamt der Währung mit der wir heute bezahlen.

Das vieles in der EU Mist ist, steht ja auf einem anderen Blatt, er hat aber Europa als Mitinitiator näher zusammengebracht.

Der erste Kanzler des wiedervereinigten Deutschlands bekommt weder ein Staatsbegräbnis, noch wird er im Familiengrab neben seiner ersten Frau beigesetzt?

Seine Witwe und der deutsche Staat sollten sich in Grund und Boden schämen.
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24.06.2017 00:15 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+2 | -3
 
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Einbuddeln und gut ist. Er war hauptsächlich nur Abstauber, die Arbeit haben andere gemacht, Helmut Schmidt zum Beispiel. Wer ist eigentlich der Brandenburger Tom? Wenn er Zeit hat, dann kann er ja nach Speyer fahren und mitmachen.

[ nachträglich editiert von Karl-Paul-Otto ]
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24.06.2017 06:51 Uhr von Tilt001
 
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Kohl stand der Wiedervereinigung nur nicht im Wege, er hätte er sie aber auch nicht verhindern können. Also ist die auch nicht sein Verdienst.

Das einzige was sein Verdienst ist, die das von ihm aufgebaute Schwarzgeld-System. In diesem Sinn gehört Kohl also auch nur auf den Müllhaufen der Geschichte und gevierteilt auf vier Friedhöfe.

Letzteres scheint sich ja schon fast zu erfüllen.
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24.06.2017 07:04 Uhr von wer klopft da
 
+1 | -1
 
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Wofür soll de einen Staatsakt bekommen?
Dafür das er Millionen von Deutschen verraten und verkauft hat? Dafür das er mit der EU Deutschland dem Untergang geweiht hat?
Dafür das er die Merkel auf das Deutsche Volk los ließ und uns den Todesstoß gibt?
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24.06.2017 07:29 Uhr von Jalapeno.
 
+0 | -1
 
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Tom Brandenburger und Huckleberry Eiffelturm.. ?
Ich muß zugeben, nicht wirklich alle Kommentare gelesen zu haben..

Welcher aber grade mal ins Blickfeld fällt..

@ wer klopft da

<--- ... Dafür das er Millionen von Deutschen verraten und verkauft hat? .... --->

Meinst du Ost- oder West ?

Wenn beides zusammen, dann könnte es spannend werden.
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25.06.2017 14:35 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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Ich finde Helmut Kohl hat zumindest eine friedliche Trauerfeier hier in Deutschland verdient. Das, was die Witwe und andere jetzt versuchen ist eigentlich traurig.

Er ist immer noch der Kanzler der Einheit und nun sollte man ihm auch eine würdige Trauerfeier mit ALLEN Verwandten geben.

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