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Hamburg: Unbekannter schickt Jobcenter 30.000 Euro, die er zu Unrecht bekam

 

Ein Hamburger Jobcenter hat bereits im Januar diesen Jahres per Post 30.000 Euro von einem Unbekannten zugeschickt bekommen, die auf sechs Umschläge verteilt waren.

"Auf einer beigelegten Notiz schrieb die Person, sie habe zu Unrecht Leistungen erhalten", so der Geschäftsführer des Jobcenters Dirk Heyden: "Wir freuen uns, wenn Kunden Leistungen wieder zurückzahlen. Allerdings geschieht das dann doch eher auf einem anderen Weg."

Trotz der Rücksendung wird nun gegen den Unbekannten ermittelt und er muss nun mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen, die Jobcenter-Mitarbeiter haben Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das Geld soll nun für die Steuerzahler verwendet werden.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Hamburg, Unbekannter, Jobcenter, Unrecht
Quelle: focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2017 11:45 Uhr von shadow_reaper
 
+14 | -3
 
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Und die Moral von der Geschicht: Ehrlichkeit lohnt sich nicht.
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22.06.2017 12:30 Uhr von DiggerDigger
 
+4 | -2
 
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@shadow_reaper

Naja, war eher Reue als Ehrlichkeit. Wenn er vorher betrogen hat, und dann (tätige) Reue zeigt, wird eine Strafe aber sicher milder ausfallen.
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22.06.2017 13:01 Uhr von Walder67
 
+3 | -3
 
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@shadow_reaper

Ich find´s zwar auch generell ´ne nette Geste, aber stell dir folgende Situation vor: Er hat EUR 150.000,- zu unrecht bekommen.

Hätte er sich einfach direkt und konkret gemeldet, würde ihm nichts passieren, wahrscheinlich hat er aber nach Erhalt der ersten paar Zahlungen das Geld verprasst und nun ein schlechtes Gewissen.

Noch dümmer ist eben, dass er es anonym macht und man deswegen auch nicht weiss, wer überhaupt die (andauernden?) Zahlungen erhält.
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22.06.2017 16:35 Uhr von Ecler
 
+3 | -1
 
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@DiggerDigger @Walder67
Eure Argumente sind sicherlich richtig aber hätte er das Geld gar nicht zurückgezahlt, dann hätte das Arbeitsamt keine 30 000 € und er hätte keine Probleme gehabt.Also wird sich beim nächsten mal jeder 2 mal überlegen ob er dann noch ehrlich ist.
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22.06.2017 18:04 Uhr von DiggerDigger
 
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@Ecler

Ich sehe, was Du meinst, aber ich denke eher, dass man nur bescheisst, wenn man gar nicht über das Unrecht und eventuelle Folgen nachdenkt. Strafe schreckt nie ab, denn man geht davon aus, sowieso nicht erwischt zu werden. Dazu ist man viel zu clever (Hahaha!!!).

Das kommt erst später (manchmal), und dann eben auch vielleicht Reue.

Und weil nicht jeder diese Reue zeigt, wird im Fall des "erwischt werdens" unterschiedlich bestraft...
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05.07.2017 00:29 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@DiggerDigger

bei uns gibt es so viele Winkelzüge in den Gesetzen, daß es möglich ist, daß jemand zu unrecht bezieht ohne es anfangs zu wissen. Genauso wie Leute nichts bekommen obwohl ihnen etwas zusteht. Die Leute wissen oft nicht wie die Regelungen sind und sind den Beamten ausgeliefert.

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