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Berlin: Diplomat aus Saudi-Arabien verursacht Tod eines Radfahrers und bleibt wohl unbestraft

 

Am gestrigen Mittwoch parkte der Fahrer eines Porsche Cayenne auf dem Radweg der Hermannstraße in Höhe der Kienitzer Straße im absoluten Halteverbot und öffnete abrupt die Fahrertür, worauf ein Radfahrer mit voller Wucht dagegen knallte.

Der 56-jährige Radfahrer wurde dabei so schwer am Kopf verletzt, dass er wenig später in einer Klinik an seinen Verletzungen starb. Bei dem Autofahrer handelt es sich um einen Diplomaten aus Saudi-Arabien. Da er Immunität geniest, ist er vor Strafverfolgung geschützt.

"Wir ermitteln schon, aber nicht direkt gegen diese Person, dagegen stehen internationale völkerrechtliche Abkommen", so ein Polizeisprecher. Normalerweise würden dem Fahrer Ermittlungen wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung drohen. Für den getöteten Radler soll es heute eine Mahnwache geben.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Berlin, Saudi-Arabien, Diplomat, Saudi
Quelle: bz-berlin.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2017 16:30 Uhr von wapolexx
 
+63 | -8
 
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Diese Scheiß Immunität von Diplomaten(?) sollte mal auf den Prüfstand. Jeder popeliger Botschaftsangestellter genießt diese Immunität. Das kann doch nicht sein.
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15.06.2017 16:36 Uhr von a.maier
 
+22 | -8
 
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Diplomaten.--- Sehr schwieriges Thema! Die Urteile und Strafverfolgung sollte man den Entsendeländern überlassen. Sonst könnte man Botschafter schon wegen kleinigkeiten unter Druck setzen. Das gilt auch für deutsche Diplomaten.
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15.06.2017 16:49 Uhr von Tomo85
 
+13 | -6
 
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Bei Unfällen irgendwen dafür zu bestrafen ist ohnehin immer schwierig.
Klar gibt es Fälle der groben Fahrlässigkeit etc.
Trotzdem schwierig.
Wenn das Opfer Familie hinterlässt sollte Saudi Arabien wenigstens für den Verdienstausfall sorgen.
Alles unschön, aber die Familie des Opfers steht wenigstens nicht auch noch vor dem finanziellen Ruin in dieser schweren Zeit.

Shit happens trifft es hier unbefriedigender Weise recht gut denke ich :-/
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15.06.2017 16:52 Uhr von tvpit
 
+13 | -4
 
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@wapolexx

Auch Politiker unterliegen der Immunität,sonst könnte man denen den Dank des deutschen Volkes überbringen.

@a.maier
..Die Urteile und Strafverfolgung sollte man den Entsendeländern überlassen...

Denen ist es sicher Sch..egal,wenn die im fernen Deutschland die Sau rauslassen,solange es nicht zu politischen Konflikten kommt.
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15.06.2017 17:05 Uhr von tutnix
 
+10 | -2
 
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@wapolexx

"Jeder popeliger Botschaftsangestellter genießt diese Immunität. Das kann doch nicht sein."

diplomatische immunität geniesst nicht jeder popelige botschaftsangestellter. da gibt es je nach tätigkeit sehr weitreichende einschränkungen.
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15.06.2017 17:06 Uhr von tvpit
 
+8 | -2
 
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@Tomo85
....aber die Familie des Opfers steht wenigstens nicht auch noch vor dem finanziellen Ruin in dieser schweren Zeit.....

Woher willst Du das wissen?
Die Versicherung zahlt nicht unbedingt,wenn sie nicht muß.
Wo kein angeklagter Täter.....
Ich habe damals nach meinen Radunfall mit Fahrerflucht auch keinen Cent gesehen.
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15.06.2017 17:13 Uhr von Johnny Cache
 
+8 | -1
 
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Wie läuft es eigentlich im anderen Fall, also wenn ein ausländischer Diplomat das Opfer ist? Technisch gesehen befindet er sich ja im Ausland... das kann doch auch nicht ganz einfach zu lösen sein?
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15.06.2017 17:38 Uhr von DonChapo
 
+3 | -5
 
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@tvpit
"Auch Politiker unterliegen der Immunität,sonst könnte man denen den Dank des deutschen Volkes überbringen."

Das geht auch ohne mit der Staatsgewalt in Konflikt zu geraten: einfach nicht wählen gehen, zumindest nicht die etablierten Parteien.

Auch das System könnte man ganz einfach aushebeln, geht aber nur mit der breiten Masse zusammen.
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15.06.2017 18:56 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+11 | -6
 
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@ Tomo85

"Bei Unfällen irgendwen dafür zu bestrafen ist ohnehin immer schwierig.
Klar gibt es Fälle der groben Fahrlässigkeit etc."

Ähm... Der Typ hat seine Karre im absoluten Halteverbot geparkt und ohne zu schauen ob jemand kommt die Türe aufgerissen! Das ist, in meinen Augen, schon kein Unfall mehr. Das hätte er wissen müssen und ahnen können. Dooring ist ja kein unbekanntes Phänomen!
Und passiert immer und immer wieder.

Jeder der so einen umbringt gehört definitiv in den Knast und der Lappen abgenommen. Das ist so, als würde ein Kran einen Betonblock auf die Autobahn werfen! Hätten die Fahrer ja ahnen können! Bla bla bla irgendeine dumme Ausrede!

Ich hoffe, dieses Land ist wenigstens so nett und zahlt den Angehörigen eine gute Summe als Entschädigung. Klar bringt ein Haus am Meer niemanden zurück ins Leben. Aber... Wenigstes etwas ist es.

War das nicht vor langer Zeit schon ein Thema? Dass sich gerade diese "Diplomaten" total asozial im Straßenverkehr benehmen und nie verurteilt werden können? Vielleicht mal Konsequenzen ziehen.
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15.06.2017 19:06 Uhr von stahlbesen
 
+5 | -6
 
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...einfach den Aufkleber einer bestimmten Partei auf das falsch geparkte Kfz kleben....den Rest erledigen die "Anständigen"... in ihrem Wahn werden sie nicht auf das "0" Kennzeichen achten...

Bin ich froh, weit weg von Berlin zu leben.
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15.06.2017 19:25 Uhr von ljjogi
 
+7 | -2
 
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Wie bereits erwähnt, diese dämliche Immunität sollte für gewisse Bereiche aufgehoben werden...
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15.06.2017 19:56 Uhr von Thomas66
 
+2 | -2
 
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a.maier
Mag schon ein, aber sowas ist mit Sicherheit keine Kleinigkeit.
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15.06.2017 20:06 Uhr von tulex
 
+2 | -2
 
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Ach du Scheisse, ich fahre ab jetzt wieder nur noch mit Helm.
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15.06.2017 21:01 Uhr von Olli_Koenigs
 
+4 | -6
 
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"...Da er Immunität geniest..."

Gesundheit!

Diplomatenimmunität ist die eine Sache. Von dieser profitieren auch deutsche Diplomaten im Ausland. Es sollte andererseits jedoch irgendwie machbar sein, soetwas wie einen Fonds einzurichten, damit die Opfer von Diplomatentaten in entsprechender Form entschädigt werden können.
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15.06.2017 21:22 Uhr von auru
 
+7 | -0
 
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Für die Strafverfolgung bei Diplomaten ist der Entsendestaat zuständig.
Meist begehen Diplomaten kleinere Sachen wie zu schnelles Fahren, falsches Parken oder auch mal eine Trunkenheitsfahrt.
Die einzige Möglichkeit, hier gegen eine Person mit Diplomatenstatus vorzugehen, ist sie zur unerwünschten Person (persona non grata) zu erklären und sie auszuweisen.

[ nachträglich editiert von auru ]
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15.06.2017 21:32 Uhr von Copykill02
 
+3 | -3
 
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"Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher."
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15.06.2017 22:28 Uhr von Leichenvater
 
+6 | -4
 
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Das sollte mal einer in Saudi Arabien machen der würde vor Ort noch hingerichtet bestimmt.

Ich denke mal die Regierung versucht nicht mal das der Status geändert wird.

Wie immer klein bei geben und die betroffene Familie kommt im schlimmsten Fall zu Hz4.

Ich hoffe mal das der Staat dann helfen wird was ich aber nicht glaube.
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15.06.2017 23:12 Uhr von hrst4mllr
 
+4 | -1
 
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Eigenartig. Ich habe gelesen dass Diplomaten durchaus bestraft wurden. Es kommt wohl darauf an wie Wolhabend und Mächtig das Land ist woher der Diplomat stammt.
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16.06.2017 01:14 Uhr von El-Diablo
 
+4 | -1
 
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nichts neues in berlin, polizei bekanntes thema, denen sind die händ egebunden.

die "diplomaten" halten sich überhaupt nicht an verkehrsregel, die parken und fahren wie sie wollen.
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16.06.2017 08:30 Uhr von Tomo85
 
+1 | -1
 
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@tvpit:

Ich weiß natürlich nicht wie deren Situation ist, woher auch? Ist ja alles hypothetisch.
Man stelle sich aber nur mal vor das Opfer wäre evtl. Familienvater.
Frau noch im Mutterschutz, Haupternährer fällt aus, Katastrophe.

Länder sollten daher durchaus Schadensersatz leisten müssen, gleichwenn die Diplomaten nicht verurteilt werden und das niemanden wieder lebendig macht.


@Durchschnittsdeutsch:
Nunja der Unterschied zwischen einem Unfall durch Fahrlässigkeit und purem Vorsatz sollte dir schon bekannt sein ;)
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16.06.2017 08:43 Uhr von NordHorst
 
+3 | -2
 
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@ Hornisse01

"ich kann mir nicht helfen ,
irgendwie wenn man dreck hört,
sind oft muslime darinn verwickelt."

Interessant. Wie hätte denn deiner Meinung nach ein Nicht-Muslim die Tür geöffnet? Christlich-sanft?
Oder hat vielleicht der Saudi die Tür "Allahu Akbar" schreiend aufgerissen, als er den ungläubigen Radfahrer nahen sah? So als Mini-Terroranschlag?
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16.06.2017 09:00 Uhr von ljjogi
 
+4 | -1
 
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Gestern Abend noch im TV:
Diplomatenfahrzeuge haben Haftpflicht, also Schäden werden ersetzt.

Und an die Botschaft des Verursachers geht ein ´böse-böse´-Schreiben...., was die damit anfangen ist deren Sache.

In extremen Fällen kann ein Diplomat eines fremden Landes zur überwünschten Person erklärt werden, welche Konsequenzen das hat wurde nicht erwähnt...

Im Übrigen sind die Top-3-Herkunftsländer der ´rüpelhaften´ Diplomaten China, Russland, Saudi-Arabien....
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16.06.2017 11:54 Uhr von Walder67
 
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Die Bundespolitiker wird´s nicht stören - leben sie doch im gleichen Sumpf.
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16.06.2017 11:58 Uhr von bambam73b
 
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Dafür habe ich nur ein Wort.

LÄCHERLICH!
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16.06.2017 13:11 Uhr von uwele2
 
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warum dürfen die Diplomaten überhaupt bei uns Autofahren?
Ist ja so wie wenn ich ohne Haftpflichtversicherung fahren würde

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