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Fast jeder dritte Bachelor-Student ist ein Studienabbrecher

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) wollte in einer Studie herausfinden, warum so viele Studenten ihr Studium abbrechen. 30 Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie nicht die Leistungen erbringen konnten, die für ihr Fach notwendig sind.

Andere Gründe sind der Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit und mangelnde Studienmotivation. Elf Prozent der Studienteilnehmer konnten ihr Studium nicht finanzieren. Viele Studienabbrecher begingen deswegen eine Ausbildung.

Momentan liegt die Abbrecherquote beim Bachelor-Studium bei 29 Prozent. Damit sind nicht Studenten gemeint, die ihr Fach wechseln, sondern tatsächliche Abbrecher. Beim Master hat sich die Rate in den letzten sechs Jahren bei einigen Fächern wie Mathematik sogar verdoppelt.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Bachelor
Quelle: sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2017 21:07 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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"Beim Master hat sich die Rate in den letzten sechs Jahren bei einigen Fächern wie Mathematik sogar verdoppelt."
Jep, von 5 auf 10 Prozent. Sollte man schon dazu schreiben.
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06.06.2017 08:06 Uhr von doncazadore
 
+3 | -0
 
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@sdfgasdfg
wie kann man um diese zeit schon so zugedröhnt sein.ich vermute du hast selbst bei deinem nick die bustaben nicht in der gewünschten reihenfolge hingekriegt.
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06.06.2017 16:47 Uhr von Er.Wischt
 
+1 | -0
 
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...wobei man bedenken muß, das heute 60% der Schüler Abi / Fachhochschulreife machen (oder das, was man so heute darunter versteht). Zu meiner Zeit warens so ca. 15%
Das liegt aber nicht daran, das RTLII -Fernsehen schlau macht oder bei DSDS ein Signal mitübertragen wird, das das Gehirn des Zuschauers stimuliert.
Nö, is einfach das Niveau der Prüfungen. Und das dann diverse Rinder zur Uni gehen, die besser was anderes hätten machen sollen, offensichtlich.
So sad!

[ nachträglich editiert von Er.Wischt ]
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07.06.2017 19:26 Uhr von Facts63
 
+3 | -1
 
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Früher sah so manch Professor es als völlig in Ordnung an , wenn er 85% Durchfallquote im Hauptstudium ( nicht Vordiplom, so ein Bachelor ist ja wesentlich niedriger angesiedelt heutzutage) hatte. In den USA hätte man solche Profs wegen Unfähigkeit den Stoff zu vermitteln gefeuert.

Generell sehe ich , daß heutige Studienabsolventen den Leuten ,die sie ersetzen sollen ( also Ü45 ) nicht mal ansatzweise das Wasser reichen können . Das wird mittelfristig der Dt Wirtschaft den Gnadenschuß versetzen ( und damit ist auch das Rentenproblem gelöst- es arbeite ja keiner mehr ;-) )

[ nachträglich editiert von Facts63 ]
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08.06.2017 12:51 Uhr von Sunrabbit
 
+3 | -0
 
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Nur 29% brechen ab? Das bedeutet das 71% ihr Studium auch abschliessen? DAS ist mal gruselig.

Bei meinem Ingenieur-Studium vor vielen Jahren war es normal das die ersten 30% nach zwei Semestern weg waren. Am Ende vom Grundstudium waren noch 50% da. Ihren Abschluss haben noch 10% "in der Zeit" gemacht und weitere 10 mit einigen Semestern Verzögerung.

Und da waren die Zugangsvorraussetzungen noch ganz andere. Abi war was besonderes, nicht Standard.

Zu meiner Zeit fing das schon mit den Gesamtschulen an... Mitschüler die bei uns auf dem Gymnasium sitzen geblieben sind, wechselten zur Gesamtschule und hatten auf einmal nen 2er Schnitt. Gruselig.

Und heute? Haupt- und Realschulen sind ja heute praktisch verschwunden. Dafür gibt nur noch Gesamt- und Sekundarschulen die irgendwie alle zum Abi durchschleifen - weil ja jeder heute Abi braucht. Auch zum Klo putzen.

Und diese unsäglichen Bachlor-Studiengänge... Mit den Absolventen kann ich kaum was anfangen in der Praxis. Da ist mir jemand, der 3 Jahre Ausbildung gemacht hat, aber wesentlich lieber als so ein halbherziges unvollständiges Studium was auch irgendwie wieder jeder schafft und das schon zeitlich kaum Inhalte vermitteln können.

Wir richten uns selbst zugrunde, indem wir die Anforderungen immer weiter senken. Studium ist eben keine Ausbildung, die darauf ausgelegt ist das es eben alle irgendwie schaffen.

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