04.05.17 21:30 Uhr
 3.360
 

Antibiotika in indischen Abwässern nachgewiesen - weltweite Gefahr

In Indien sind große Mengen Antibiotika in die Umwelt gelangt. Dadurch können resistente Erreger entstehen, die teilweise lebensbedrohlich sind. Ein Ausbreiten der Bakterien in der Umwelt und Infizieren von Menschen ist nicht auszuschließen.

Ein Rechercheteam von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" hat in der indischen Pharma-Hochburg Hyderabad in Wasserproben festgestellt, dass die Konzentrationen teils tausendfach über den vorgeschlagenen Grenzwerten liegen.

Offenbar entsorgt die Pharma-Industrie seit längerem Abfälle in Flüssen. Forscher warnen vor einer "Zeitbombe".


WebReporter: marc01
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr, Antibiotika
Quelle: sueddeutsche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

HIV: Kein Rückgang bei Neuinfektionen
Studie: Ein gebrochenes Herz kann genauso schwere Folgen haben wie ein Infarkt
Paris: Brandopfer überlebt dank Haut seines Zwillingsbruders

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.05.2017 21:42 Uhr von bingobanga
 
+19 | -4
 
ANZEIGEN
Und dann wundern sie sich dass Menschen mit 2 Köpfen und 4 Armen geboren werden...Hauptsache die Produktion ist billig...
Kommentar ansehen
04.05.2017 21:44 Uhr von klemmbrett
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
Die Pharmariesen weisen alle Schuld von sich, und verweisen dahingehend auf die Pflichten des Landes, in dem die Fabrik steht.
Und unserer Gesundheitsminister stellt sich hinter diesen Aussagen!
Billig produzieren, KLAR, Verantwortung, NEIN!
Kommentar ansehen
04.05.2017 22:06 Uhr von hostmaster
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
Bereits im Oktober 2016 war auf die Gefahr derartiger Keime im Abwasser hingewiesen worden.

http://tagesschau.de/...

Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Kommentar ansehen
04.05.2017 22:21 Uhr von hannes759
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
Der Plastikmüll im Meer stammt auch aus Indien:

http://www.spiegel.de/...

(und wenn die EU-Plastik-Tütenverbieter sich auf den Kopf stellen)
Kommentar ansehen
04.05.2017 22:56 Uhr von JustMe27
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
bingo: Niemand wird wegen AB´s mutieren, das können die nämlich gar nicht verursachen, da sie keinen Einfluß auf die menschliche DNA haben. Aber es sind Millionen Menschen gefährdet, die an Krankheiten wie Krebs leiden, deren Therapien das eh schon schwache Immunsystem ganz außer Kraft setzen und dann nicht mal mehr mit AB´s bekämpft werden können. Und schon in Deutschland vermutet man bis zu 25% aller Bürger als Überträger der Klinikkeime.
Kommentar ansehen
05.05.2017 06:00 Uhr von det_var_icke_mig
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
Punkt 1: wie jetzt es beschwert sich niemand über die Recherche die durch GEZ-Gebühren finanziert wurde?

Punkt 2: der durch den Mißbrauch von Antibiotika entstandene Schaden ist auch nach sowas nicht zu vergessen, wird er aber wahrscheinlich wieder

Punkt 3: die Menschheit sollte sich schonmal nach einer Alternative umschauen, ich glaub nicht, dass Antibiotika noch lange funktioneren werden
Kommentar ansehen
05.05.2017 06:02 Uhr von det_var_icke_mig
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
@hannes: ja und weil die Inder soviele Tüten in das Meer schmeißen willst du das auch wieder dürfen?

oder wie soll ich deinen Einwand verstehen?

Wie soll die EU aktiv gegen diese Form der Meeresverschmutzung z.B. in Indien vorgehen können, wenn sie selbst keinen Deut besser sind?
Kommentar ansehen
05.05.2017 08:51 Uhr von Stephan186
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Vorgeschlagene oder vorgeschriebene Grenzwerte?
Kommentar ansehen
05.05.2017 08:59 Uhr von Askeria
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das zeigt wiedermal, was bei der Globalisierung falsch lief; hier werden verantwortungen einzelnen ländern bzw. deren minister zugerwiesen, welche aber klar gloabe folgen haben...

[ nachträglich editiert von Askeria ]

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vergewaltigung: Brasiliens Fußballstar Robinho zu neun Jahren Haft verurteilt
Überfall auf Werttransporter - Statt Sauna-Puff Gefängnis für fünf Männer
Nordrhein-Westfalen: Finderin gibt 7.000 Euro zurück


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?