25.04.17 15:18 Uhr
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Achtung beim Druckerkauf: So zocken Hersteller ab

Da freut man sich, wenn man sich einen recht günstigen Drucker gekauft hat und ein vermeidlichen Schnäppchen gemacht hat.

Doch schon wenn die Druckerpatronen nach ein paar Ausdrucken leer sind, merkt man meist, dass das vermeidliche Schnäppchen in den Folgekosten für Patronen erst recht teuer wird.

Die Hersteller kalkulieren natürlich mit diesen Kosten und machen jährlich mehrere Milliarden Euro mit Patronen. Die Preise für jene Patronen sind beim Druckerkauf selten transparent. Ebenfalls melden Chips oft den Leerstand der Patronen, obwohl sich noch ein Drittel voll sind.


WebReporter: PauleMeister
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hersteller, Achtung
Quelle: raufgeklickt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2017 15:18 Uhr von PauleMeister
 
+5 | -32
 
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25.04.2017 15:41 Uhr von oldtime
 
+29 | -2
 
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Wow, was für eine News.

Das die Drucker einen Hinterhergeschmissen werden und die Patronen Arschteuer sind war schon immer so.

Daher prüfe ich bevor ich einen Drucker kaufe erst ob es dafür günstige Ersatzpatronen kaufen kann. Dann kostet das Drucken fast gar nichts. Und die Qualität ist in der Regel die gleiche oder zumindest für mich nicht unterscheidbar. Das gleiche gilt übrigens auch für das Fotopapier, auch da kostet das Original vom Hersteller meist auch ein vielfaches von den günstigen Sorten und die Qualität auch nicht besser.

Ach ja, du hast in der News vergessen zu Erwähnen das in den Patronen die bei Drucker dabei sind nur ein Bruchteil der normalen Tintenfüllung drin sind.
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25.04.2017 15:44 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -6
 
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Mein Patronenlieferant am Ort warnte mich davor, Brother-Drucker zu kaufen. Also habe ich wieder Kyocera gekauft.

Tinte lässt sich auch mit einer Spritze nachfüllen. Sollte man gleich nach dem Kauf machen.
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25.04.2017 15:53 Uhr von Jalapeno.
 
+6 | -15
 
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Neuer Drucker ist billiger als Patronen.

Warum also Patronen kaufen/füllen ?
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25.04.2017 16:43 Uhr von bigpapa
 
+7 | -2
 
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@ G-H-Gerger

Dein Händler vor Ort will auch leben ;)

Ich habe über 8 Jahre ein Brother-MFC Tinten-Gerät gehabt. Die Patronen haben mich im Schnitt 1 Euro pro Stück gekostet im Nachkauf.

Aktuell habe ich einen Canon wo ich für den 5 Patronensatz 8 Euro beim 1-Euro-Laden vor Ort oder 10 Euro im Internet inkl. VK bezahle.

Die Händler vor Ort sind jedenfalls bei mir so teuer das ich eher Originalpatronen kaufen würde als dort zu kaufen.

Ach ja , der Brother selbst steht in der Garage. Drucken tut er einwandfrei wenn er sich überreden lässt das der das Papier sauber einzieht. Er wird irgendwann einmal mit anderen Elektronikmüll entsorgt, wenn sie der Aufwand lohnt den Müll abholen zu lassen.

Ach ja, @newsersteller. Das ist KEINE NEWS die passenden TV-Berichte habe ich schon vor 10 Jahren gesehen. Aber ich denke langsam das die Menschheit so verblödet wird, das sie sich nicht mal Dinge merken kann, die vorgestern gesendet wurden. ;)

Gruß

BIGPAPA
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25.04.2017 17:03 Uhr von Er.Wischt
 
+3 | -1
 
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Das Problem mit den Tintennachfüllern vor Ort ist die Garantiepflicht mit der sie in Regress genommen werden können. Funzt die nachgefüllte Patrone nicht, kommt der Kunde zum 3-maligen Nachbessern - und lässt sich dann hinterher seine 8.50 € wiedergeben. Riesen Aufwand für den Nachfüller und hinterher nichts verdient.

"Neuer Drucker ist billiger als Patronen. "

Auch Käse. Denn neue Drucker haben nur "Starterkits" drin, die meistens nur 1/3 oder 1/2 gefüllt sind. HP ist da ganz groß drin, so enthalten viele Starterpatronen gerade mal 3ml Tinte - also 3 Tropfen.
Wer viel druckt und Farbe nicht braucht kommt um einen Laser nicht herum. Und gegen Brother zu wettern ist Blödsinn, denn die Brother Geräte haben 3 Jahre vor-Ort Hersteller Garantie - die Konkurrenz im Regelfall nur 1 Jahr. Aber Kyocera ist auch sehr gut...

[ nachträglich editiert von Er.Wischt ]
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25.04.2017 17:50 Uhr von Jalapeno.
 
+2 | -1
 
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Er.Wischt

Ist kein Käse.. ist nur keine fundierte Aussage.

Probiers mal mit Lexmark, die kosten allein Schwarz so um die 25 € und nach 3 Wochen ausgetrocknet..

Und JA .. Laser ist Prima..

Starter- Patrone locker 700 Seiten, reicht bei mir 10 Jahre..

Letztendlich kommts darauf an, wer,wie,wo was mit seinem Drucker anstellt/bewerkstelligt.

Aber DAS ist ein SEHR differenziertes Thema !

[ nachträglich editiert von Jalapeno. ]
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25.04.2017 19:07 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+4 | -1
 
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HP und EPSON sind dabei besonders kreativ, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung lernen musste.
Mein letzter HP hat die Tinte so schnell verschwendet, das war nicht mehr schön.
Meine Empfehlung CANON, die sind noch nicht auf den Abzocker-Zug aufgesprungen.
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25.04.2017 20:01 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -3
 
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Ich will meinen Patronenlieferant vor Ort leben lassen. Er ist günstiger als Ebay und wenn Not am Mann ist, kommt er vorbei und fummelt die Drucker wieder zurecht. Was will ich mehr.
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25.04.2017 21:35 Uhr von Kelrycor
 
+0 | -0
 
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Ist seit Jahrzehnten normal. Das nennt sich "Werksbefüllung".

Die Patrone die man beim Kauf erhält ist nie voll. Wäre nja auch bescheuert wenn, dann müsste man den Drucker teurer anbieten was dann Kunden abschreckt.

Betrifft Tintendrucker als auch Laserdrucker. Bei Tintendruckern (bspw. Canon) kommt sogar eine bewusst begrenzte Lebenszeit dazu - quasi ein Death-by-Chip: der Drucker will dann einfach nicht mehr weil der fest verbaute Tintenkopfreiniger (ist quasi meist ein Kissen in Parkposition) angeblich voll/abgenutzt ist. Ersetzen oder reinigen ist zwecklos, da ein Chip die Anzahl ausdrucke zählt und der danach dicht macht.

Arbeite in der IT. Das zieht sich durch alle Hersteller. Gehört quasi wie die Abgas-Schummel-Software/Spritverbrauchs-Lüge bei Autoherstellern zum "guten Ton" in der Branche.
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25.04.2017 23:38 Uhr von tulex
 
+1 | -0
 
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Ich habe einen Brother HL-2130, bester Drucker den ich seit Jahren habe.

Ich habe das Gerät seit über 4 Jahren, er hat mich noch nie im Stich gelassen (keine Papierstaus, kein "Datei in Warteschlange, aber nix passiert"). Einfach ein Muster an Zuverlässigkeit.

Habe den Drucker meinem Vater und Bruder weiterempfohlen, auch diese haben in den letzten 2 Jahren keine Probleme mit dem Gerät gehabt.

Auch Toner ist relativ günstig zu beschaffen.

Nachteil: Nur Schwarzweiß, aber für mich reichts. Wenn ich Fotos drucken will, mach ich das in der Firma.
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26.04.2017 11:56 Uhr von hostmaster
 
+1 | -0
 
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Die Hersteller zocken überhaupt nicht ab.

Man kauft die Tinte ganz einfach bei einschlägigen Onlineshops. Ebay und Amazon sind voll davon. Die guten Bewertungen sprechen für sich.
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26.04.2017 14:35 Uhr von ljjogi
 
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Wer vor dem Druckerkauf keine Testberichte liest in denen meist die Kosten pro gedruckter Seite angeben sind ( vom Testinstitut errechnet, nicht vom Hersteller ) ist selber Schuld.

Aber die Hersteller wegen der eigenen Blödheit an den Pranger stellen ist einfach voll daneben.

Du kaufst dir ja auch nicht n Auto und wunderst dich dass du mit der ersten Tankfüllung nur 20 km weit kommst und wenn du selber tankst plötzlich 600 km.....
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26.04.2017 15:58 Uhr von Frankone
 
+0 | -1
 
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Das ganze ist ein hausgemachtes GEMA Problem.

Hersteller müssen eine Urheberrechtsabgabe an die GEMA abführen...
Je billiger das Gerät ist, umso weniger bekommt also die GEMA. (Und ist damit preiswerter oder gewinnträchtiger für die Hertseller)
Um die Kosten wieder hereinzuholen, werden dann halt die Verbrauchsmaterialien teurer gemacht, die sind in der Regel frei von GEMA-Abgaben!

Alles klar?! ;-)

Übrigens - wer dann Geld sparen will mit Nachfüllen von Patronen oder dem Kauf von sog. "Alternativpatronen", der wird genauso auf die Schnauze fallen!
Ich kenne KEINEN Drucker, der mit Alternativtinten genauso funktioniert wie mit den Originalen.
Meißt dauert es gar nicht lange, da wird das Druckbild unsauber, oder die Düsen sind gleich verstopft...
Und schon darf man sich den nächsten Drucker kaufen!

[ nachträglich editiert von Frankone ]
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26.04.2017 20:04 Uhr von allibertbert
 
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@Frankone

Ich kann nicht bestätigen, mit Alternativpatronen auf die Schnauze geflogen zu sein, zumindest bei meinem Canon Pixma MG5350.

Ein kompletter Originalpatronensatz kostet aktuell stramme 61,00 Euro bei Amazon.

Ich habe für 6(!) dieser Sätze vom Billigverkäufer 23,- gezahlt.

Nach nunmehr über einem Jahr, teilweise mit sehr hohem Druckaufkommen, teilweise wochenlang ohne Druck, ist dieser Kauf zur Hälfte aufgebraucht und ich kann keine Verschlechterung im Druckbild oder verstopfte Düsen erkennen.

Und das gesparte Geld würde schon für einen günstigen Farblaserdrucker reichen ;-).

[ nachträglich editiert von allibertbert ]

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