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Piraten-Politiker übt Selbstkritik: "Verdienen so viel wie vier Bürger zusammen"

 

Der Fraktionsvorsitzende der Piratenfraktion übt Kritik an den hohen Diäten von Politikern.

Dr. Patrick Breyer hat deshalb 75.000 Euro seiner Abgeordnetenbezüge zurück gezahlt und verzichtet auf einen Dienstwagen samt Fahrer: Er appelliert nun an die Politiker, seinem Beispiel zu folgen, so könnte man auch mehr Lehrer und Polizisten einstellen.

"Wir verdienen so viel Geld, wie vier Bürger zusammen. Die Lebensrealität der Fraktionschefs, die Spitzenverdiener sind, ist fundamental anders als die der Normalverdiener", kritisiert Breyer: Es sei kein Wunder, dass Politiker so den Bezug zum normalen Bürger verloren hätten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politiker, Bürger, Piraten, Selbstkritik, Verdienen
Quelle: huffingtonpost.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2017 13:23 Uhr von Agassiz
 
+29 | -2
 
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Gute Aktion. Nur werden sich die "Top-Politiker" "nie und nimmer nicht" daran anschließen. Aber, dass die den Bezug zur Realität verloren haben ist eine Aussage die man ohne weiteres so auf T-Shirts drucken kann!

[ nachträglich editiert von Agassiz ]
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21.04.2017 13:47 Uhr von Wackel.Dackel
 
+8 | -2
 
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Ich bin ja einmal gespannt, ob "Suffkopp" und "Spephan186" sich hier auch "zu Wort melden".
Sie sind ja mit den "Diäten" unserer Politiker einverstanden.

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...
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21.04.2017 14:00 Uhr von brycer
 
+11 | -1
 
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Wenn sie es auch verdienen würden!
Sie bekommen so viel Geld. Verdienen tun sie es nicht unbedingt. ;-)
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21.04.2017 15:17 Uhr von hurg
 
+12 | -5
 
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sinnlose Aktion
welcher Fußballer, Rennfahrer, Politiker... ist Millionen wert?
Keiner!
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21.04.2017 15:27 Uhr von NordHorst
 
+17 | -3
 
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@ Kaiaiai

Nichts verstanden?

"Warum hat er es nicht ein Kindergarten gespendet und zwar anonym?"

Weil die Spende nur der eine Fakt ist. Wichtiger ist ihm, auf den Missstand der Politikerdiäten hinzuweisen und mit seiner offenen Spende andere zum Nachmachen anzuregen.

"Ich hasse übrigens auch mein Dienstwagen"

Was fährst du denn so als Dienstwagen? Linienbus oder Müllauto? Um einen richtigen Dienstwagen zu fahren müsste dein Deutsch besser sein.
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21.04.2017 15:46 Uhr von Wackel.Dackel
 
+10 | -2
 
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@NordHorst
"Was fährst du denn so als Dienstwagen? Linienbus oder Müllauto? Um einen richtigen Dienstwagen zu fahren müsste dein Deutsch besser sein."

Er fährt bestimmt einen "fetten Daimler"...TAXIFAHRER!!!
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21.04.2017 16:31 Uhr von Naikon
 
+2 | -1
 
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Cooler Typ, sehr sympathisch =)
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21.04.2017 17:17 Uhr von ljjogi
 
+5 | -2
 
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Man sollte bei einer Wahl nicht nur die Politiker sondern auch deren Gehalt wählen können...

Außerdem sollen sie das volle Gehalt auch nur dann ausbezahlt bekommen wenn sie an ALLEN Sitzungen / Veranstaltungen anwesend sind...
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21.04.2017 17:58 Uhr von meisenfdazu
 
+6 | -1
 
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@Ijjogi

"Man sollte bei einer Wahl nicht nur die Politiker sondern auch deren Gehalt wählen können...

Außerdem sollen sie das volle Gehalt auch nur dann ausbezahlt bekommen wenn sie an ALLEN Sitzungen / Veranstaltungen anwesend sind... "

Das Gehalt sollte an das Durchschnittseinkommen in Deutschland gekoppelt sein.
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21.04.2017 18:06 Uhr von Fishkopp
 
+2 | -6
 
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Das würde suggerieren das jeder Politiker im Amt ist um etwas zu bewirken, um seine Ideale zu vertreten. So ein Quatsch. Das ist nur noch Beiwerk. Hauptziel ist die absolute Berreicherung und da ist das Problem, die Raffhälse kriegen noch viel zu wenig Geld vom Staat. Deswegen die vielen Pöstchen in Aufsichtsräten und dann mal hier eine Laudatio halten und dort und dafür dickes eckiges Geld einstreichen. Das demokratische System ist überholt, nur find mal einer ein besseres.
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21.04.2017 18:49 Uhr von meisenfdazu
 
+8 | -0
 
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Ich frage mich wie die Politiker bei den vielen Nebenposten noch Zeit für ihre eigentliche Aufgabe haben.
Es sind nichts weiter als unsere Angestellten,die mit unseren Steuergeldern bezahlt werden.Um für Bürger und Staat das beste rauszuhohlen.
Sämtliche Nebenjobs sollten unseren Politikern untersagt sein,oder voll versteuert werden.Wie bei jedem anderen auch.
Posten in Aufsichtsräten müssen für Politiker grundsätzlich Tabu sein.
Es ist schon viel zu weit mit Korruption, Lobbyistenfilz und alten Seilschaften gekommen.
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21.04.2017 20:18 Uhr von NordHorst
 
+7 | -2
 
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@ Kaiaiai

"7er."

Jaja. Glauben wir dir total. Merkwürdig, dass die größten Versager in Internet-Foren immer die totalen Supertypen mit fetten Autos, dicken Häusern und heißen Bräuten sind.

Und wenn der PC runtergefahren ist, gehen diese Leute ganz kleinlaut zu ALDI um Bier in Plastikflaschen zu kaufen.
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21.04.2017 21:08 Uhr von Pavlov
 
+3 | -5
 
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Typisch SN...

Ein Politiker sollte gut verdienen, keine Frage, sonst wächst nur die Korruption, aber das sollte verhältnismäßig sein und an Leistung.

Und nein, Politiker müssen nicht überall teilnehmen, damit beweist du nur, dass du keine Ahnung von Politik hast. Jeder Politiker hat seinen Fachbereich, kapier das endlich!
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21.04.2017 23:10 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -3
 
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@Wackel-Dackel - Du bist schon eine seltsames Kerlchen. Wo bitte habe ich gesagt das ich mit den Diäten der Politiker einverstanden bin? Woher beziehst Du bitte diese Weisheit? Weil ich gefragt habe ob man neidisch ist? Du sollst bitte nicht für mich denken was ich denken könnte. Du hörst Dich an wie Barney Geröllheimer oder Hochwasserpeter - die haben auch imemr so einen Blödsinne gefaselt von wegen was ich alles gemeint haben könnte, selbst wenn ich nichts gesagt habe.

Und wass @Stefan.... zu sagen hat kann ich Dir nicht sagen.

Und um Dich zu beruhigen: na so prickelnd finde ich das auch nicht das die imemr automatisch mehr Geld bekommen. Das hätten Rentner auch gerne. Und ich bin auch dagegen das Spitzenmanager noch Geld nachgeworfen bekommen obwohl sie Scheizze gebaut haben.

Was magst Du jetzt aus diesen Sätzen wieder für Schlüsse ziehen? Also - ich bin kein Linker :)

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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21.04.2017 23:45 Uhr von Iglaubnix
 
+2 | -4
 
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so hoch sind die Diäten im Vergleich zu Managern in der freien Wirtschaft wirklich nicht. Ausserdem müssen die wirklich viele Stunden pro Woche buckeln. Ich möchte das nicht machen.
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22.04.2017 02:52 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -2
 
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@meisenfdazu
"Das Gehalt sollte an das Durchschnittseinkommen in Deutschland gekoppelt sein."
Ist es !
Besser wäre wen man nicht den Durchschnitt nehmen würde sondern den Median.
"Es sind nichts weiter als unsere Angestellten,die mit unseren Steuergeldern bezahlt werden.Um für Bürger und Staat das beste rauszuhohlen."
nah ja normale Angestellte sind solche Leute wie Martin Winterkorn oder Franck Ribery und die verdienen jeden Monat mehr als die Kanzlerin in 3 Jahren.


"Sämtliche Nebenjobs sollten unseren Politikern untersagt sein,oder voll versteuert werden.Wie bei jedem anderen auch."
zum einen sind gewisse "Nebenjobs" an das Amt gebunden zum anderen sind dafür voll steuern zu zahlen eigentlich solle man es als teil der Diäten rechnen.

@Pavlov
"Ein Politiker sollte gut verdienen, keine Frage, sonst wächst nur die Korruption, aber das sollte verhältnismäßig sein und an Leistung."
fragt sich wie bemisst man die Leistung ? hier haben wir ein Fraktionsvorsitzenden der sein Gehalt auf Abgeordnetennivau kürtzt.( natürlich hat er vorher als Richter besser verdient)
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22.04.2017 10:28 Uhr von doncazadore
 
+2 | -0
 
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die höhe der diäten war ursprünglich dazu gedacht, abgeordneten ein wirtschaftlich unabhängiges leben zu garantieren, damit sie sachliche und von persönlichen interessen freie entscheidungen treffen können.
das ist in der struktur der bürgerlichen demokratie und des lobbyismus eine illusion.
wie anders könnten politiker sonst rentnern oder hartz 4 empfängern vorrechnen, daß man mit deren einkommen doch problemlos leben könne.
da ein zeichen zu setzen, wie dieser piratenpolitiker , verdient schon respekt.
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22.04.2017 11:46 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -3
 
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Ach vergessen - es ist wieder Wahljahr
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22.04.2017 18:51 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Hätte er das Geld an eine Organisation seiner Wahl gespendet anstatt es dem Land zurückzuzahlen, wäre das noch effektiver gewesen.
Am Geld scheitert die Einstellung von Lehrern nämlich nicht.
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23.04.2017 12:14 Uhr von auru
 
+0 | -0
 
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Zu viel Geld verdirbt bei vielen Leuten den Charakter.
Wenn die Bundeskanzlerin weniger als der Bankdirektor verdient, dann verdient nicht die Bundeskanzlerin zu wenig, sondern der Bankdirektor zu viel.
So funktioniert unsere Gesellschaft.
Die einen bestimmen selbst oder über ihre Lobby oder Vertretung, wieviel sie zu verdienen haben, über die anderen wird bestimmt.

Ein fingerlanges Geschäft ist besser als handlang arbeiten.
Die einen bekommen die Arbeit, die anderen das Geld.

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