20.04.17 18:43 Uhr
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Australien: Empörung über Künstler-Performance mit frisch geschlachtetem Bullen

 

Der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch hat in Australien massive Proteste gegen eine seiner Performances verursacht.

Der 79-Jährige verwendet darin einen frisch geschlachteten Bullen, das Tier wird vorher getötet. Das Museum verteidigte die Performance und "will, dass die Zuschauer darüber nachdenken, warum Fleisch als Lebensmittel in Ordnung ist, aber Fleisch für Rituale oder Unterhaltung nicht".

14.000 Menschen haben in einer Petition bereits gefordert, dass Nitschs Show, die für Juni geplant ist, verboten wird.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Australien, Künstler, Empörung, Performance
Quelle: 3sat.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2017 21:12 Uhr von hostmaster
 
+7 | -0
 
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"Der 79-Jährige verwendet darin einen frisch geschlachteten Bullen, das Tier wird vorher getötet."

Vor dem Schlachten?
Immerhin wird das Fleisch im Rahmen der Kunstauktion verzehrt und kommt somit nicht um. Dennoch eine sehr fragwürdige Form von "Kunst".
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21.04.2017 16:12 Uhr von NormanFL
 
+2 | -1
 
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Schon wenn ich "Aktionskünstler" lese, vermute ich etwas sehr Bizarres. Oft ist solche Kunst für den Betrachter etwa so verwirrend, wie der Künstler verwirrt ist.
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22.04.2017 09:31 Uhr von Freidenker3
 
+2 | -0
 
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Ist das Kunst? Was ist Kunst? "Kunst ist nicht, wenn man in die Stube scheißt. Kunst ist, wenn man unter Beifall in die Stube scheißt." Berthold Brecht - Schöne Grüsse aus der Freidenker Galerie

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