16.04.17 15:06 Uhr
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Geschichtsautoren: Jesus hat vielleicht nie existiert

 

Geschichtsautor David Fitzgerald schreibt in seinem Buch "Nailed", dass Jesus womöglich nie existiert hat. Er nimmt an, dass er lediglich ein Mythos war, der dann von Person zu Person immer weiter erzählt wurde.

Dadurch wurden immer mehr Details zu seiner Biographie hinzugefügt, sodass die Menschen irgendwann glaubten, dass er real ist. Der Experte und Bestseller-Autor für das Neue Testament, Bart Ehrman, geht dagegen davon aus, dass Jesus von einem radikalen Rabbi erfunden wurde.

Diese Erfindung hätte sich dann mit den Mythologien von anderen Religionen vermischt. Beide Autoren denken also, dass die Erzählungen in der Bibel mythisierte Geschichte ist.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jesus
Quelle: rawstory.com

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67 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2017 15:13 Uhr von Mein-Bein-tut-weh
 
+51 | -5
 
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Nein! - Doch! - Ohh!
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16.04.2017 15:24 Uhr von G-H-Gerger
 
+25 | -6
 
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Es gibt zumindest keinen Text eines Historikers des ersten Jahrhunderts, welcher über die Existenz einer Person namens "Jesus von Nazareth" berichtet. Selbst das angebliche Geburtsdatum ist nachweislich falsch.
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16.04.2017 15:27 Uhr von Mein-Bein-tut-weh
 
+6 | -3
 
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16.04.2017 16:09 Uhr von KGBS
 
+25 | -27
 
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auf der anderen Seite gibt es genug Wissenschaftler, die in alten Quellen aus damaliger Zeit sehr wohl Hinweise auf Jesus gefunden haben. Das die vier Evangelien, die Einzug in die Bibel gefunden haben, nicht immer korrekt wieder was tatsächlich geschah liegt zT daran das sie erst deutlich später verfasst wurden. Andere Evangelien die von Zeitzeugen verfasst wurden (zB das von Barnabas, welches in jeder gutsortierten Buchhandlung erhältich ist) berichten aber unabhängig voneinander über Jesus.
Sowohl die Quelle als auch der Termin der sogenannten NEWS lassen eher darauf schließen, das hier lediglich billiges Religionsbashing betrieben werden soll.
wer es braucht ...
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16.04.2017 16:10 Uhr von H-Star
 
+6 | -13
 
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die einzige möglichkeit, mit sicherheit zu wissen was wann wirklich passiert ist wäre wohl eine zeitmaschine.

die komplette nichtexistenz scheint mir extrem unwahrscheinlich - das würde nämlich heissen, dass ein märchen erfunden wurde und dann alle kollektiv vergessen, dass es eins ist und alles für wahr halten. diese meinungsänderung müsste überall in etwa zeitgleich stattfinden. so etwas passiert nicht.

ich denke das wahrscheinlichste wäre jemand, der an der bürokratie vorbeigelebt hat, daher nicht erfasst wurde und untergetaucht (oder sonstwie verschwunden) ist, bevor er einen hohen bekanntheitsgrad erreicht hat. von dort aus konnten sich dann die wildesten geschichten entwicklen
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16.04.2017 16:47 Uhr von Feinripptraeger
 
+26 | -6
 
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Alles ein einziges Märchen. Eines das den Märchenerzählern eine Menge Macht und Geld verschafft hat.
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16.04.2017 17:26 Uhr von Mauzen
 
+5 | -4
 
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Das sind ja ganz revolutionäre und nie zuvor dagewesene Theorien, die er da aufstellt. Unglaublich!
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16.04.2017 17:44 Uhr von Schimansky
 
+19 | -4
 
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Oh mein Gott. Dann gabs ja auch das Paradies nicht, und nicht Gott hat die Erde in 7 Tagen erschaffen, sondern sie ist einfach so entstanden. Es gibt auch keinen Himmel zum hinauffahren nach dem Tod. Unsere ganze Existenz müßte nun in Frage gestellt werden. Oder soll wir GLAUBEN. Weil Glauben heißt immer noch " Nichts sicher Wissen". Jede Religion beruht auf Glauben, da es für sämtliche Religionsgrundlagen keine Beweise gibt. So schauts aus im Knusperhaus.
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16.04.2017 17:51 Uhr von derlausitzer
 
+12 | -18
 
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"...dass Jesus womöglich nie existiert hat."

Womöglich hat er doch existiert?

Womöglich ist das gar keine News?

Womöglich verwechselt der Autor eine News mit einer Mutmaßung?

Womöglich kennt der Autor den Unterschied gar nicht?
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16.04.2017 18:09 Uhr von G-H-Gerger
 
+11 | -3
 
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KGBS

Sie schrieben:"auf der anderen Seite gibt es genug Wissenschaftler, die in alten Quellen aus damaliger Zeit sehr wohl Hinweise auf Jesus gefunden haben."

Haben Sie da was konkretes? Welcher Historiker, der Zeitgenosse gewesen sein könnte, hat da was geschrieben?
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16.04.2017 18:36 Uhr von hostmaster
 
+4 | -7
 
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Ich empfehle David Fitzgerald als Lektüre die paulinischen Briefe 1 Thess und 1 Kor sowie die Antiquitates Judaicae des Flavius Josephus.

Das "nie" dürfte dadurch ins Wanken geraten.
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16.04.2017 18:45 Uhr von zoc
 
+9 | -3
 
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Der Hinweis auf Flavius Josephus ist durchaus korrekt.
Nach meinen bisherigen "Studien" zahlreicher Kontextliteratur bin ich der Meinung, dass es damals durchaus einen solchen beschriebenen Wanderprediger gegeben hat.
ABER diese gab es zu Hunderten. Er ist wohl dadurch aufgefallen, dass er ein kleiner Revoluzzer war.
Nahm es mit dem Sabbat nicht so ernst, sprach den Frauen mehr Rechte zu ... denn die Juden damals, waren schon sehr krass drauf, sprich ultra-religiös und Frauen hatten damals nix zu sagen. Und der Sabbat war heilig.
Dieser Wanderprediger hatte wohl so einige Dinge anders gepredigt als andere.
Daher ist er aufgefallen und letztendlich bestraft worden (quasi ein Spartacus für bestimmte Gläubige). Und ebenso wie (wahrscheinlich) Spartacus, ist er auch ans Kreuz genagelt worden, was zu dieser Zeit die völlig normale und übliche Todesstrafe war. Tausende sind am Kreuz umgekommen. Ob nun selber getragen oder nicht.
Also kurzum. Es gab wahrscheinlich diesen Wanderprediger, aber das meiste uns heute bekannte, ist ein frei erfundener Mythos und die Märchen und Geschichten sind entstanden wie ein Schneeball ... es wurde immer mehr und immer "göttlicher". Also alle in allem genauso eine Geschichte wie das Gilgamesch Epos, nicht mehr, nicht weniger.
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16.04.2017 19:15 Uhr von Der_schon_wieder
 
+6 | -9
 
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Alles Bockmist.
Er existiert IMMERNOCH und wird in den USA in AREA 51 vom Freimaurer-Orden gefangen gehalten. Zusammen mit Elvis Presley.

[ nachträglich editiert von Der_schon_wieder ]
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16.04.2017 20:03 Uhr von Feinripptraeger
 
+9 | -5
 
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Ich frage mich, wie schwachsinnig muss man sein um solch eine Geschichte zu glauben: Da ist eine verheiratete Frau, wird schwanger und bekommt ein Kind und das alles ohne vorher je Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, nochnichteinmal mit ihrem Ehemann.

Wer sowas glaubt, dem kann man noch viel mehr erzählen, was ja auch geschehen ist.
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16.04.2017 20:06 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -1
 
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Momentchen mal! Wer Flavius Josephus ins Spiel bringt, spielt mit dem Feuer, denn der war zur angeblichen Lebzeit Jesu noch nicht mal geboren. Daß man keine anderen Historiker aufbitten kann ist verwunderlich, zumal man, wenn das alles tatsächlich passiert wäre, das alles aufgeschrieben hätte. Ich mein da war nicht nur ein verlauster Wanderprediger unterwegs, sondern immerhin der (angebliche) Sohn Gottes

Daß Jesus nicht existiert hat, ist recht unwahrscheinlich, denn das war damals wie heute ein normaler Name. Die Krux an der Sache: Gab es einen Jesus, der Blinde sehend machen konnte? Gab es einen Jesus, der Wasser in Wein verwandelt konnte? Gab es einen Jesus, der Tote auferwecken konnte?

Jesus zu heißen und ein Wanderprediger zu sein ist das eine, zusätzlich der Sohn Gottes mit göttlichen Kräften zu sein ist das andere. Die Existenz eines Predigers mit diesem Namen scheint es gegeben zu haben, nur reicht das eben nicht. Um DER Jesus aus der Bibel zu sein, der all die Wunder tat, der Sohn Gottes war/ist und den Tod bezwungen ha, braucht es schon etwas mehr.

Das Christentum ist, wie zuvor schon das Judentum, ein Sammelsurium aus verschiedenen Religionen. Da findet man Geschichten von den Ägyptern, den Syrern, den Babyloniern, den Sumerern, usw. Da ist mehr oder weniger von allem was dabei, Vom einen etwas mehr, vom anderen etwas weniger.

Die Schwierigkeit, die man nun hat: Stellt man das Christentum und Jesus als wahr dar, würde dies nicht nur bedeuten, daß alles was danach kam Unsinn ist (was relativ wahrscheinlich ist), sondern auch, daß alles was davor war, auch nicht stimmt.

Im von "zoc" angesprochenen Gilgamesch Epos (sumerisch) gibt es auch eine Schöpfungsgeschichte, bei der der Mensch aus Erde gemacht wurde. Es gibt eine Sintflutgeschichte, es gibt eine Mosesgeschichte, usw... Nur: Dort gibt es mehrere Götter und ein Gott namens Enki wurde beauftragt Diener zu schaffen, damit die Götter, die offensichtlich nicht allmächtig waren, nicht selbst arbeiten müssen. Er schlug sich vor Zorn auf die Schenkel, als ihm nix einfiel, wobei Erde zu Boden fiel, aus der er einen Menschen formte, dem er anschließend Leben einhauchte. Der Haken: Die Geschichten den Sumerer sind deutlich älter als das Christentum und auch älter als das Judentum. WENN es also wahr WÄRE, hätten die Sumerer recht gehabt und die Christen hätten diese Wahrheit adaptiert.

Sagen wir es zusammengefaßt so:

Die Existenz EINES Jesus liegt bei 100%

Die Existenz des Gottessohns Jesus: 0%

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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16.04.2017 20:44 Uhr von G-H-Gerger
 
+7 | -2
 
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Mein Einwand deckt sich mit dem von @Joeiiii. Flavius Josephus hat um ca. 93 unserer Zeitrechnung von Leuten in Rom berichtet, die sich Christen nennen. Mehr nicht. Außerdem, wie gesagt, schon der Geburtstag stimmt nicht.
Die Bibel ist um das Jahr 350 in der endgültigen Fassung entstanden. Es liegt also nahe, dass es sich um eine Sammlung mythischer Schriften handelt. Dass daraus eine politische Institution entstand, verdankt das Christentum dem Kaiser Theodosius I, ca 400 Jahre nach der angeblichen Geburt des angeblichen Religionsgründers.

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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16.04.2017 20:50 Uhr von treuerleser
 
+10 | -2
 
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Gott hat die Welt erschaffen...aber wer hat IHN erschaffen? "Der war schon immer da." Ja? Ach,kannst du mir mal sagen,wie spät es ist? Und dann einfach losgehen.

Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.
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16.04.2017 22:25 Uhr von willi_wurst
 
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Geschichten von einem Hirtenvolk aus der Wüste und zweitausend Jahre später ist man nicht ein Stück schlauer.... pffff...
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17.04.2017 07:22 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -3
 
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"Beweise mal, dass Karl der Große existierte"

Was soll das jetzt in diesem Zusammenhang beweisen? Wir können gerne über Karl den Großen diskutieren. Aber warum hier?
Hier gehts um den Christengott und die Frage seiner physischen Existenz.
Machen Sie einfach eine News über Karl den Großen. Dann diskutieren wir über ihn dort weiter.
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17.04.2017 08:19 Uhr von Tilt001
 
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Der einzig echte Messias der für die Menschen am Kreuz starb war Spartakus.

Jesus war doch nur die nachher adaptierte mythologische Verklärung darauf! Ein religiöser Trittbrettfahrer sozusagen.

Jesus wird schon existiert haben, aber er war natürlich nie mehr als ein Gaukler, der die Geheilten und Erweckten ja auch schon alle vorher kannte, z.B. Lazarus und Schwestern.

Logisch, die mussten das Drehbuch ja vorher auch auswendig lernen!
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17.04.2017 09:38 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -2
 
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"Du hast in etwa geschrieben, dass Jesus evtl. nicht existiert hat, weil man damals, genau wie über 100% anderer Menschen (leicht nach oben gerundet) nirgendwo in Dokumenten berichtet hat."

Habe ich mitnichten!
Mein Vortrag; "Es gibt zumindest keinen Text eines Historikers des ersten Jahrhunderts, welcher über die Existenz einer Person namens "Jesus von Nazareth" berichtet. Selbst das angebliche Geburtsdatum ist nachweislich falsch."

Lesen bildet!

("Wozu sollte die Erfindung gut sein?" Antwort: Als Ersatz für den schwindenden Mithras-Kult vielleicht? Wissen Sie es?)

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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17.04.2017 09:39 Uhr von Garstel
 
+3 | -6
 
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Jesus hat auf dieser Welt gelebt !
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17.04.2017 09:41 Uhr von Garstel
 
+1 | -4
 
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@Tilt es fällt leicht darüber zu urteilen wenn man es nicht weiss,also lass es lieber.
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17.04.2017 09:46 Uhr von G-H-Gerger
 
+4 | -6
 
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"Jesus hat auf dieser Welt gelebt !"

Beweisen können Sie es jedoch nicht.
Die historischen Indizien sprechen gegen die physische Existenz.
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17.04.2017 11:30 Uhr von stekemest
 
+5 | -2
 
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Was sind denn "Geschichtsautoren"? Unter seriösen Historikern ist es weitgehend Konsens, dass Jesus existiert hat. Der Quellenmangel trifft auch auf die meisten anderen Zeitgenossen zu - wenn´s danach ginge, hätte der größte Teil der namentlich bekannten antiken Personen nie existiert.

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