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AOK-Report: Pflegeheimbewohner erhalten zu viele Psychopharmaka

Viele der rund 800.000 Pflegeheimbewohner in Deutschland bekommen einer Studie zufolge zu viele Psychopharmaka.

Besonders betroffen seien die rund 500.000 Demenzkranke, so der Pflegereport der AOK-Krankenkasse.

Demnach erhalten gut 30 Prozent der Heimbewohner ein Antidepressivum, wobei es kaum Unterschiede zwischen Pflegebedürftigen mit oder ohne Demenz gäbe. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz spricht von einem schädlichen Ruhigstellen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Report, AOK, Psychopharmaka
Quelle: mdr.de

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06.04.2017 10:39 Uhr von schildzilla
 
+8 | -1
 
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Die Leute bräuchten einfach Beschäftigung und Hobbys.
Hätte ich nichts davon, wäre ich auch depressiv.
Medikamente absetzen und Unterhaltung verschreiben ihr guten Ärzte!
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06.04.2017 10:50 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -0
 
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@ schildzilla

Das Dumme ist nur, dass Beschäftigung Zeit + Geld kostet. Mehr als die Pillen kosten...
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06.04.2017 12:41 Uhr von a.maier
 
+4 | -0
 
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Der Film " Aufstand der Alten" kam schon vor ein paar Jahren raus. Ich wusste nur nicht das es eine Reportage war
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06.04.2017 21:39 Uhr von Wildcard61
 
+1 | -0
 
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" Riskante Rezepte " ist eine sehr interessante Doku!
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07.04.2017 08:42 Uhr von nilpeerd
 
+3 | -0
 
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In unseren Pflegeheimen ist beispielhaft die weitgehende Untätigkeit oder wenn man will Ineffizienz der regierenden deutschen Politiker zu bestaunen. Es ist schon seit Jahren bekannt, dass hier ein exorbitant hoher Pflegepersonalmangen existiert. Folgen: keine messbaren.
In den in regelmässigen Abständen jährlich veröffentlichten Krankmeldungsstatistiken ist eindeutig sichtbar dass die pflegenden Berufe überdurchschnittlich an psychischen Überlastungsreaktionen (z.B. Depressionen) leiden.
Was bleibt den Ärzten übrig um die verbleibenden, in der Mehrheit unter starkem Arbeitsdruck leidendenden Pflegekräften, nicht noch mehr unter Druck zu setzen - richtig kombiniert: das Verordnen von "chemischen Ruhighaltern". Was diese alternden Menschen in der Überzahl brauchen ist vermutlich jedem der sich in Betreuung von Menschen auskennt bzw. sich in die Tätigkeit hineinversetzen kann klar: sie benötigen menschliche Kontakte (keineswegs von Robotern oder dem Internet), gemeinsame Aktivitäten die von Betreuern iniziert und begleitet werden. Das ist, selbstredend, personalaufwändig. Aber hier darf sich die Politik mal GEdanken machen ob nicht ein Teil der Milliarden die für die Betreuung, Integration und Unterhaltszahlungen für Migranten, Wirtschaftsflüchtlingen oder Asylsuchenden nicht besser und sinnvoller zur Betreuung von den Menschen die überwiegend seit ihrer Geburt in unserem Lande leben und dafür ihr gesamtes Leben lang Beiträge in alle möglichen Sozialversicherungen und natürlich auch noch die Steuern bezahlt haben. Siehaben damit unseren Wohlstand erst ermöglicht. Der Dank dafür ist dass hier versucht wird alle möglichen Personen die mit Deutschland eigentlich nichts am Hut haben sondern zu einem nicht unerheblichen Teil nur Alimentiert werden wollen, mit dem Geld dass im Grunde zuerst mal dieser "Pflegeheim-" Generation zustände, unterstützt werden. Das ist für unsere Politik doch beschämend - finde ich.
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07.04.2017 18:50 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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nilpeerd

Beschämend, aber es guckt ja kaum einer hin, gibt ja schliesslich keine grossen Clickzahlen dadurch.
Geld ist genug da, für Flüchtlinge UND für alte Menschen.
Aber der Geiz des verfilzten wirtschaftlich politischen Komplexes quetscht die Bürger finanziell an allen Ecken und Enden aus und stellt es am Ende noch so dar, als seien die Bürger selbst schuld daran.
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26.04.2017 15:53 Uhr von news_24
 
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Wie sollen sie denn das Leben sonst noch ertragen?

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