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München: Kasse zahlt Krebsmedikament nicht - Ehefrau ruft zu Spenden auf

Der 30-jährige Christian Zeng leidet an einer aggressiven Krebsform. Leider ist die letzte Hoffnung ein Medikament, das noch nicht für diese Krebsform zugelassen ist. Weil die Kasse deshalb nicht zahlt, versucht seine Ehefrau das Geld mit einem Spendenaufruf zusammen zu bekommen - bis zum 7. April.

Dies wäre der letzte Tag, bis zu dem es noch möglich sei, die Therapie rechtzeitig zu beginnen und die schnell wachsende aggressive Krebsform "Burkett-Lymphom" mit dem Medikament zu besiegen.

Das Problem: Das Medikament "Blincyto" kostet täglich 9600 Euro. Es sind 56 Tage Therapie veranschlagt. Insgesamt sind also 537.000 Euro nötig. Aktueller Spendenstand, 01.04.2017: 345.635,74 Euro.


WebReporter: Trusty77
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Ehefrau, Kasse, Spenden
Quelle: wize.life

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2017 23:18 Uhr von Trusty77
 
+12 | -1
 
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Für weitere Infos hat die Familie folgende Seite eingerichtet

https://www.christianmustlive.com/
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02.04.2017 23:21 Uhr von FeeMindz
 
+26 | -1
 
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Warum zeigt sich hier die Pharmaindustrie nicht mal gnädig, zumal man obendrein, den Wert des Medikamentes beweisen könnte...

Ups...hab ich das gerad geschrieben?
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02.04.2017 23:33 Uhr von Trusty77
 
+8 | -0
 
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Versehentlich ist die englische Version des Videos in der News gelandet. Hier die deutsche Version

https://www.youtube.com/...
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02.04.2017 23:52 Uhr von bo0z
 
+10 | -0
 
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Ich wünsche der Familie viel Glück und Erfolg mit dem Aufruf. Dennoch habe ich einen nahen Verwandten durch Nonhodgkins verloren und weiß mittlerweile, was Lymphome bedeuten. "Eine aggressive Krebsform" - man kann leider bereits anhand der Bezeichnung die Erfolgschancen erkennen.
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03.04.2017 00:02 Uhr von FeeMindz
 
+21 | -0
 
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@bo0z

Meine Frau starb vor 13 Jahren an eben diesem Krebs weshalb ich hoffe, dass man heute vielleicht doch einen Schritt weiter ist.

Wie sagt man: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Ich werde spenden und hoffe, die kriegen den Betrag zusammen.
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03.04.2017 08:54 Uhr von RZH
 
+9 | -1
 
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"kostet täglich 9600 Euro"

Forschung hin oder her, wie zum Teufel kommen diese raffgierigen Pharmamaden auf derart idiotische Preise?
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03.04.2017 09:15 Uhr von H-Star
 
+1 | -3
 
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für den preis könnte man in <armes land hier> täglich 10000 menschen ernähren
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03.04.2017 10:00 Uhr von FatKennyXL
 
+6 | -1
 
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@RZH

Weils in der Regel die Allgemeinheit zahlt und da keiner genau drauf schaut - die Politik weiß natürlich drum, das die nix sagen nennt sich dann Lobby-Arbeit. Ganz schön pervers was da abgeht ^^
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03.04.2017 11:50 Uhr von doncazadore
 
+5 | -1
 
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Alles für die Aktionäre.
Wenig Forschung, hohe Preise.
"In den vergangenen drei Jahren machten Netto-Preiserhöhungen bereits eingeführter Medikamente in den USA 46 Prozent des weltweiten Umsatzwachstums der großen Pharmaunternehmen aus, so eine Studie der Marktforschungsfirma SSR. Bei Merck waren es im Mittel 29 Prozent, bei Sanofi rund 30 Prozent. Die Schweizer Firma Roche verdankt den Preissteigerungen 34 Prozent des Wachstums in dieser Periode, AbbVie, Spezialist für Autoimmunkrankheiten, sogar 112 Prozent."
"Selbst eingefleischten Kapitalisten ist die Profitmaximierung auf Kosten der Patienten zu viel. Das Vorgehen sei "zutiefst unmoralisch", klagte Charlie Munger, Partner von Investorenlegende Warren Buffett"
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03.04.2017 14:11 Uhr von AgentProvocateur
 
+4 | -1
 
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Ich denke, man muss hier ein wenig differenzieren.

Das Medikament ist offensichtlich noch nicht für diese Krebsform zugelassen. Krankenkassen wirtschaften allerdings nicht mit eigenem Geld und können daher auch nicht einfach entscheiden ein Medikament zu bezahlen, welches nicht zugelassen ist. Wir müssen nicht darüber streiten, dass mit dem Geld der Krankenkassen viel Unsinn gemacht wird, aber hier haben wir einen klaren Fall.

Ich weiß nicht, wie es rechtlich ist, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wenn für ein nicht zugelassenes Medikament die Kosten übernommen werden und es kommt zu Problemen, dass sich die Krankenkasse damit haftbar machen würde. Eventuell schon allein dadurch, dass sie den Kauf eines nicht zugelassenen Medikaments unterstützen.

Menschlich ist das natürlich eine ganz andere Sache und ich wünsche der Frau von ganzem Herzen, dass das benötigte Geld zusammen kommt und die Therapie Erfolg hat.

Wenn allerdings bisherige Therapien keinen Erfolg hatten, die selbst bei dieser aggressiven Form gute Erfolgsraten haben, dann bleibt wahrscheinlich wirklich nur noch ein derart experimentelles Medikament. Immerhin liegt die Genesungsrate selbst bei fortgeschrittener Krankheit normalerweise noch bei über 50%, nach Anwendung konservativer Behandlungsmethoden.

Noch mal - Ich wünsche ihr wirklich alles Gute. Ich kenne niemanden, der nicht in seinem Leben bereits jemanden an den Krebs verloren hat. Bei mir sind es schon mehrere Verwandte und Freunde. Jedesmal hofft man wieder, nur um dann den Kampf doch zu verlieren. Krebs ist einfach ein Arschloch.
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23.04.2017 11:09 Uhr von supermeier
 
+2 | -0
 
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@AgentProvocateur

es ist wurscht ob das Medikament zugelassen ist, die Krankenkasse könnte es jederzeit unter Forschung und Erprobung laufen lassen.

Dafür werden dann aber vielfach teurere Studien in Auftrag gegeben, die allerdings wesentlich weniger aussagen.

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