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Autor Martin Walser: "In zehn Jahren weiß kein Mensch mehr, wer die AfD war"

 

Der Schriftsteller Martin Walser wird 90 Jahre alt und hat sich in einem Interview nun auch zur aktuellen Politik geäußert.

Seiner Ansicht nach, muss man sich keine große Sorgen über rechte Strömungen in Deutschland machen.

"In zehn Jahren weiß kein Mensch mehr, wer oder was die AfD war. Wir hatten einmal die Republikaner, wir hatten auch einmal die Skinheads - und jetzt haben wir die AfD", so Walser.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, AfD, Autor, zehn, weiß, Martin Walser
Quelle: n-tv.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2017 13:39 Uhr von Gierin
 
+44 | -10
 
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Wer ist dieser Martin Walser?

[ nachträglich editiert von Gierin ]
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23.03.2017 13:40 Uhr von G-H-Gerger
 
+11 | -27
 
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23.03.2017 13:41 Uhr von DuyWarlord
 
+47 | -10
 
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"In zehn Jahren weiß kein Mensch mehr, wer Martin Walser war"

Das weiß heute auch niemand. In 10 Jahren ist er sowieso schon weg vom Fenster.
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23.03.2017 13:42 Uhr von G-H-Gerger
 
+7 | -30
 
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23.03.2017 15:12 Uhr von derlausitzer
 
+17 | -10
 
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Seniler, alter Mann. Die AfD existiert durch die Politik der Altparteien. Warum sollten diese ihre Politik ändern, wenn sie sich auf die Lethargie der Deutschen verlassen können.
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23.03.2017 16:32 Uhr von Fishkopp
 
+14 | -2
 
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Ich will ja nicht zwangsläufig den Teufel an die Wand malen, aber in anbetracht der Spannungen derzeit orakel ich mal sind "Parteien" das kleinste Problem in 10 Jahren. Derzeit gibt es einfach zu viele Agressoren und potentielle Kriegstreiber. Statistisch gesehen hatten wir auch "zu lange" schon keinen Krieg mehr, nicht das mir das nicht lieb wäre, aber irgendwie verdichten sich derzeit zuviele Vorkomnisse.
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23.03.2017 17:00 Uhr von rolloderwikinger
 
+8 | -8
 
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In ein paar Jahren wird keine Sau mehr wissen wer ein Martinn Walser war.
Die AfD hingegen wird es dann immer noch geben.
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23.03.2017 18:20 Uhr von shadow#
 
+7 | -18
 
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23.03.2017 18:57 Uhr von Gierin
 
+6 | -3
 
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shadow#
Dir ist schon klar, dass wenn da schon steht "Der Schriftsteller Martin Walser", diese Kommentare sarkastisch gemeint sind?
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23.03.2017 19:08 Uhr von AntiDepp
 
+2 | -0
 
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23.03.2017 21:24 Uhr von olli58
 
+12 | -1
 
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Wir hatten einmal die Republikaner, wir hatten auch einmal die Skinheads - und jetzt haben wir die AfD", so Walser.
Die Skinheads? Hab ich da was verpasst? Habs garnicht mitbekommen das es mal eine Partei namens " die Skinheads" gab.
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23.03.2017 22:03 Uhr von Bengalus
 
+4 | -1
 
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In 10 Jahren weiß kein Mensch mehr wer oder was Martin Walser war. -10%
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23.03.2017 22:58 Uhr von Leichenvater
 
+3 | -1
 
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wenn das so weiter geht dann weis niemand mehr was CDU und Co ist weil wir dann nicht mehr das sagen haben.

Weil sie alle beeinflusst sind und der Lügenpresse mehr Bedeutung geben als Wirklichkeit da ist.

Vollkommen verblendet der Mann in seiner Ansicht

[ nachträglich editiert von Leichenvater ]
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24.03.2017 07:01 Uhr von Salomon111
 
+0 | -0
 
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In 10 Jahren weiß auch keiner mehr wer die Piraten sind. Aber sind die Wähler dann tod?
Ist irgendein Pirat deswegen davon zu überzeugen das er überflüssig ist oder ein Idiot?
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24.03.2017 09:42 Uhr von ghostdog76
 
+7 | -0
 
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in 10 jahren werden ehr einige sagen, wie konnten sie damals so blind sein, da ist eine partei die sah wie es kommen wird und fast niemand hat sie gewählt .... so manchen wird in den nachsten jahren noch ihre heile wunderwelt zusammenbrechen, wenn der anteil der kriminellen ausländer eine gewisse marke überschreitet gehts hier rund ...
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24.03.2017 22:02 Uhr von TransAm
 
+0 | -6
 
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Natürlich wir des die AfD in 10 Jahren noch geben, könnte nur sein das die sich dann anders nennen. Die Dummen sterben halt nie aus, und da ihr Stammbaum ein Kreis ist, ist auch immer schön für Nachwuchs gesorgt.
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25.03.2017 13:41 Uhr von NormanFL
 
+4 | -0
 
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Es gibt zwei gegenläufige Sprichworte. "Mit dem Alter kommt die Weisheit." und "Alter schützt vor Torheit nicht." Sucht euch eins aus.
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25.03.2017 21:16 Uhr von 24slash7
 
+1 | -0
 
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Aber Walser hat auch schon interessanteres geschrieben als nur Vermutungen über zukünftiges Vorhandesein oder Nichtvorhandensein von aktuellen Parteien

1998 zum Beispiel anlässlich des Friedenspreises des deutschen Buchhandels

„Wenn mir aber jeden Tag in den Medien diese Vergangenheit vorgehalten wird, merke ich, daß sich in mir etwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt. Anstatt dankbar zu sein für die unaufhörliche Präsentation unserer Schande, fange ich an weg zu schauen. Ich möchte verstehen, warum in diesem Jahrzehnt die Vergangenheit präsentiert wird wie nie zuvor. Wenn ich merke, daß sich in mir etwas dagegen wehrt, versuche ich, die Vorhaltung unserer Schande auf die Motive hin abzuhören, und bin fast froh, wenn ich glaube entdecken zu können, dass öfter nicht das Gedenken, das Nichtvergessendürfen das Motiv ist, sondern die Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken. Immer guten Zwecken, ehrenwerten. Aber doch Instrumentalisierung.
[…] Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung. Was durch Ritualisierung zustande kommt, ist von der Qualität des Lippengebets […].“

Martin Walser: Rede in der Paulskirche am 11. Oktober 1998

Ich gestehe, ich musste Wiki bemühen

[ nachträglich editiert von 24slash7 ]
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26.03.2017 14:18 Uhr von Pavlov
 
+1 | -1
 
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Triggered AfD Wähler
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26.03.2017 20:35 Uhr von amdron
 
+1 | -3
 
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Recht hat er. Diese temporär radikalisierten Affen sind ja schon wieder in ihre RTL Fernseh-Lethargie zurückgekehrt.
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26.03.2017 22:36 Uhr von walker007
 
+2 | -1
 
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AfD braucht auch kein Mensch!

Die CDU kupfert im Moment wegen des Wahljahres genug Parolen von denen ab um siegreich hervorzugehen.

Der AfD wird es ergehen, wie den Piraten. Nur mit einem einzigen Thema Politik zu machen, im Falle AfD mit den Flüchtlingen, führt niemals zum Erfolg!

[ nachträglich editiert von walker007 ]
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27.03.2017 10:42 Uhr von oldtime
 
+1 | -0
 
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Also ich mochte die Piraten als sie nur ein Thema hatten. Als sie plötzlich anfingen diese komischen Ideen zu vertreten waren sie dann aber auf einmal unwählbar. Wären die mal beim Internet geblieben.
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28.03.2017 19:45 Uhr von Salomon111
 
+1 | -0
 
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Im Saarland sind die Piraten nahe 0 und die Grünen haben die 5 % nicht geschafft. Vielleicht sind die schon in 5 Jahren vergessen.
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29.03.2017 15:42 Uhr von JustMe27
 
+0 | -1
 
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Dieses Aufjaulen der vermeintlich Getretenen hier ist herrlich... Wenn man in 10 Jahren die AfD nicht mehr kennt, ist das vertretbar. Wobei er damit ja nicht meint daß niemand wüßte, wer oder was die AfD ist, sondern daß man eben nicht mehr groß über sie reden wird oder sie als das Kuriosum betrachtet, das sie ist, ähnlich wie heute die Schillpartei. Oder weiß man tatsächlich nicht mehr, wer Franz Schönhuber (der ja im Endeffekt die REP im Alleingang vertreten hat) war oder was ein BONEhead ist (der Fehler ist aber verzeihlich)? Also ich schon.

Wenn man allerdings jetzt oder auch in 10 Jahren den Namen Martin Walser nicht zumindest kennt, ist es ein klarer Beweis für fehlende Allgemeinbildung..^^
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11.04.2017 15:43 Uhr von mayan999
 
+0 | -1
 
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die AFD ist doch aller wahrscheinlichkeit nach "nur" ein auffangbecken für unentschlossene ex-wähler, die die schnauze voll haben, damit auch weiterhin schoen zur wahlurne getuckert werden kann. also wird die AFD gebraucht - und sie hatte auch mehr erfolg als jene älteren kleinen parteien, welche es nicht in den bundestag geschafft haben.

insofern sollte man diese partei nicht allzu schnell abschreiben ;-)

just my 2 cents

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