20.03.17 20:15 Uhr
 5.898
 

Das Damoklesschwert des Zusammenbruchs schwebt über der türkischen Wirtschaft

 

Am Himmel der türkischen Wirtschaft ziehen dunkle Wolken auf. So wurde in den letzten Wochen und Monaten ein dramatischer Einbruch bei den LKW-Verkaufszahlen verzeichnet. Dies ist ein sehr zuverlässiger ein Vorbote für einen bevorstehenden Wirtschaftscrash.

LKW werden gemeinhin dafür gebraucht, um produzierte Güter zum Kunden zu transportieren. Sinkt der Output an Wirtschaftsgütern, so werden auch weniger LKW benötigt, um diese zu transportieren. Die Zahlen, die die VW-Nutzwagensparte bekannt gab, lassen die Alarmglocken schrillen.

Um ganze 30 bis 40 Prozent brachen die Verkaufszahlen in Relation zum Vorjahr ein. Der Verkaufseinbruch in der Türkei konnte den deutschen Volkswagen-Konzern aber nicht erschüttern, denn insgesamt wurden global 184.000 Fahrzeuge mehr verkauft- ein sattes Umsatzplus von drei Prozent!


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Bestmensch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft
Quelle: welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: Frauen verdienen weniger als Männer, obwohl sie mehr Arbeit leisten
Eon muss 100.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung zahlen
Staat spart Milliarden bei Hartz-IV durch Sanktionen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.03.2017 20:39 Uhr von d_m75
 
+19 | -7
 
ANZEIGEN
Ich will erst alle Zahlen sehen...
Wenn zb. die Russen mehr Ural LKW verkauft haben oder die Amerikaner mehr Peterbilt, geht es der Türkischen Wirtschaft plötzlich sehr gut.
Man muss immer die ganzen Zahlen sehen. nur weil ein Hersteller weniger verkauft hat heißt das noch nicht viel...
Der gute Herr E. kann ja seinen Leuten empfohlen haben keine Deutschen LKW mehr zu kaufen.. Wer weiß...
Kommentar ansehen
20.03.2017 21:02 Uhr von det_var_icke_mig
 
+8 | -6
 
ANZEIGEN
d_m75: nicht ganz unrecht mit den anderen Herstellern, aber: können die so einfach einspringen?

ich mein haben die Modelle die für die Türkei geeignet sind?

kleines Beispiel wären z.B. scandinavische Lastzüge die nicht nach Zentraleuropa können, weil die Infrastruktur das gar nicht her gibt, wie sieht es da bei Peterbilt und Ural aus? haben die was passendes (zumal ich nicht glaube, dass die Amis einfach so einspringen, bei den Russen könnt ich mir das eher vorstellen, wenn die was passendes haben)
Kommentar ansehen
20.03.2017 21:27 Uhr von Blitzbirne
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
@d_m75
Volkswagen wurde hier nur als Beispiel genannt.
Der Bericht bezieht sich aber auf die Verkaufszahlen aller LKW-Hersteller in der Türkei.
Kommentar ansehen
20.03.2017 22:00 Uhr von Barni1111
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Ich glaube nur der Statistik, die ich selber manipulierte.

Es ist zwar logisch, dass höherer Warenumschlag mehr Transporter benötigt, aber es gibt ja auch noch andere Transportmöglichkeiten wie Schiff und Bahn.
Kommentar ansehen
20.03.2017 22:49 Uhr von Damals-wars-besser
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@Barni11111

Ist ja toll, dann kann man seine tollen Waren im Hafen und Bahnhof begutachten. Die wandern dann wohl selbst zum Endverbraucher was? ^^
Kommentar ansehen
21.03.2017 00:38 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Die türkische Lira ist seit anfang März auf niedrigem Niveau stabil.
https://www.oanda.com/...
Kommentar ansehen
21.03.2017 00:53 Uhr von fraro
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Aber solange niemand weiss, wie die Produktionszahlen bei den Eselskarren aussehen, kann man sich überhaupt kein Urteil erlauben!
Kommentar ansehen
21.03.2017 06:00 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@VVV82: jep und weil es bereits jede Menge an PKW und auch gebrauchte werden ab nächsten Monat in Dtl. keine mehr produziert/importiert/verkauft

ist doch ganz schlüssig, man braucht ja keine mehr ;)
Kommentar ansehen
21.03.2017 10:30 Uhr von michel29
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
sollen die hersteller von LKWs doch einfach etwas anderes produzieren...zb könnte ich mir vorstellen es werden in der nahen Zukunft in der Türkei mehr Seile benötigt oder Munition oder oder oder

vielleicht sollten sonst aber auch die Produzenten die kommende Trendfarbe NATO Oliv mit einen Touch Wüstenflair
ins Programm nehmen

war in Deutschland vor einiger Zeit ähnlich
Kommentar ansehen
21.03.2017 10:59 Uhr von Imogmi
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
wie ich schon früher geschrieben habe wird es hier nochmals bestätigt :
"Geht es nach den Zahlen des Lastwagengeschäfts von Volkswagen, steht es nicht gut um die Wirtschaft in der Türkei. Und dafür gibt es einen Grund: die Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan. „Der Markt in der Türkei ist aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen zum Erliegen gekommen“

Erdowitz führt die Türkei in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit, wenn jetzt dieses Jahr noch die Tourismusbranche ins Bodenlose fällt ist die Türkei finanziell am Ende.

Das wird kein schönes "Zuckerfest" für die Türken geben.

@ Trallala
leider werden wir hier keine reaktion mehr von PolatAldemar und P_V lesen können, die sind erstmal vom Radar verschwunden. Kommen aber bald mit neuem Nick wieder ; wenn sie nicht einen ausgraben den sie schon früher angelegt und noch nie benutzt haben.

[ nachträglich editiert von Imogmi ]
Kommentar ansehen
21.03.2017 23:37 Uhr von mystik02
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@VVV82
Bei intensiver Nutzung besonders bei schlechten Wegstrecken kommt irgendwann der Moment wo eine wirtschaftliche Reparatur nicht mehr gegeben ist, dann wird das Fahrzeug ersetzt. Wenn nun die Transportaufträge zurückgehen kann man die Ausgabe für den neuen LKW nach hinten schieben, weil die Aufträge mit den restlichen Fahrzeugen noch zu leisten ist. Folglich ist die Nachfrage an Neuen LKW´s rückläufig. Wenn die Nachfrage nach Transporten so hoch ist das man nicht mehr alle annehmen kann die eintreffen, dann kauft man sich ein weiteres Fahrzeug, weil man dann ja auch mehr Gewinn machen kann. Dann steigt die Nachfrage. Aus der Sache betrachtet kann man schon an den Absatzzahlen parallelen zur Wirtschaftslage ablesen.
Kommentar ansehen
22.03.2017 10:22 Uhr von S.H.A.X.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das hat die Türkei nicht anders verdient,
so wie die sich verhalten.
Allerdings gibt es dort auch noch Bevölkerungsteile, die mit dieser Politik nicht konform gehen
und die tun mir leid und auch die, die dieses Desaster dann letztendlich ausbaden müssen.
Kommentar ansehen
22.03.2017 10:22 Uhr von S.H.A.X.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das hat die Türkei nicht anders verdient,
so wie die sich verhalten.
Allerdings gibt es dort auch noch Bevölkerungsteile, die mit dieser Politik nicht konform gehen
und die tun mir leid und auch die, die dieses Desaster dann letztendlich ausbaden müssen.
Kommentar ansehen
23.03.2017 16:31 Uhr von Wildcard61
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Imogmi

PA und PV sind in Phase 4.
Phase 1: Leicht verwirrt.
Phase 2: Verwirrung nimmt zu.
Phase 3: Aggresives Verhalten.
Phase 4: Ruhe.
Und wenn sie aus der Therapie entlassen werden, beginnen sie wieder bei Phase 1.

[ nachträglich editiert von Wildcard61 ]

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Beautybullying, die Antwort auf Bodyshaming?
Autobahn 7: Verdächtiger Gegenstand auf der Fahrbahn sorgte für Vollsperrung
100-jähriger Mafiakiller nach 50 Jahren Haft entlassen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?