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Hamburg: Frau findet 20.000 Euro im Bus und erhält nur 300 Euro Finderlohn

 

Eine 46 Jahre alte Frau hat in einem Hamburger Linienbus 20.000 Euro Bargeld in einer Tüte gefunden und bei der Polizei abgegeben. Als ehrliche Finderin stehen ihr nur 300 Euro Finderlohn zu.

Grund dafür ist das Bürgerliche Gesetzbuch aus dem 19. Jahrhundert. Da das Geld in einem öffentlichen Verkehrsmittel gefunden wurde, gelten hier besondere Bestimmungen.

Freuen darf sich die Stadt Hamburg, die nach Ablauf einer Frist von sechs Monaten den Betrag erhält. Sophie D. dagegen hat nur Anspruch auf die Hälfte des Finderlohns wie bei üblichen Fundsachen.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frau, Euro, Hamburg, Bus, 300, Finderlohn
Quelle: stern.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2017 18:14 Uhr von ted1405
 
+29 | -10
 
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Aha ... und 300€ für einmal zur Polizei laufen ist wenig?

Ganz ehrlich ... die News ist so geschrieben, als wäre es besser, Fundsachen einfach direkt zu behalten. Leider ist das genau die Mentalität, welche wir zunehmend in unserer Gesellschaft erleben.
Auch wenn es wenig erscheinen mag ... ich würde mich über die 300,- € und zudem über mein reines Gewissen freuen. Ansonsten würde ich mir wohl ewig Gedanken machen, welchen Rentner ich da womöglich um sein Erspartes gebracht habe.

Was allerdings nicht einzusehen ist ... dass die Stadt da dann noch zusätzlich die Hand aufhält. Das finde ich traurig.
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20.03.2017 19:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+12 | -14
 
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@ Der_Paul
"Und was lernen wir daraus?
Geld behalten und Schnauze halten."
Eine solche Summe kann ja auch mal aus illegalen Geschäften stammen, am Ende sogar registrierte Scheine aus einem Bankraub. Ich wünsche allen viel Spaß, die Polizisten dann erklären wollen, dass sie das ja ´nur gefunden´ haben.
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20.03.2017 20:02 Uhr von Lommels
 
+11 | -1
 
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Alles vollkommen korrekt!
Bei Funden in öffentlichen Verkehrsmitteln bekommt man die Hälfte von dem was das Gesetz einen zu spricht. Nach der Frist bekommt man dann nochmal den gleiche Betrag, zusammen dann 600€.

Hätte die Dame das Geld z.B. auf einer Parkbank gefunden so würden ihr 25€ + 3% vom Gesamtbetrag zustehen sofern der Wert 500€ übersteigt. Also 625€.
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20.03.2017 21:55 Uhr von meisenfdazu
 
+18 | -4
 
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@ Kuroyasha

Zu 3: werde Flüchtling,die finden andauernd Geldbörsen.
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20.03.2017 22:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -3
 
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@ jschling
"echt scheint das Geld ja zu sein, sonst gäbe es keinen Finderlohn"
Nur dass man das von den Beamten erst erfährt, wenn man die Kohle abgeliefert hat.
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20.03.2017 23:30 Uhr von Der_Zweite
 
+4 | -2
 
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Sieh an, hier kommen die deutschen Tugenden wieder zum Vorschein :)
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21.03.2017 08:35 Uhr von Tomo85
 
+6 | -0
 
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@ted1405:

"Leider ist das genau die Mentalität, welche wir zunehmend in unserer Gesellschaft erleben."

Das stimmt schon, ist aber leider auch von offiziellen Stellen antrainiert.
Ob Finanzamt, Städte und Gemeinden, etc.
Wenn man seinem Geld nicht hinterherrennt wirds einbehalten.
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22.03.2017 09:29 Uhr von 16669
 
+3 | -1
 
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Wenn man hier so einige Kommentare liest, dann muss ich mich mal wieder fremdschämen.

Es ist sicherlich verlockend, den großen Geldbetrag einfach zu behalten, aber wenn man die Hintergründe nicht kennt, dann sollte man mit reinem Gewissen den Geldbetrag ehrlicherweise abgeben.

Der Finder hat das Geld weder gewonnen noch verdient. Für die Person, die das Geld verloren hat, kann es allerdings existenzbedrohend sein.

Man sollte sich einfach mal überlegen, wenn einem selbst wertvolle Dinge verloren gehen.

Die hier so achtlos "Behalten!" rufen würden, sind doch die ersten, die losheulen, wenn das ach so geliebte "neue" iPhone" aus der Tasche gefallen und verloren worden ist.

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