16.03.17 21:50 Uhr
 3.499
 

Der Einfluss von dunkler Materie im Universum ist angestiegen

 

Die Dunkle Materie macht etwa ein Viertel in unserem Universum aus, leider weiß man immer noch nicht woraus sie besteht, dunkle Materie ist unsichtbar. Ein Forscherteam um Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching machte nun verblüffende Entdeckungen.

Weit entfernte Galaxien rotieren langsamer als die inneren Regionen, daraus schließen die Forscher, dass im fernen Universum weniger Dunkle Materie vorhanden war. Zu ihrer Überraschung haben moderne Galaxien mehr Dunkle Materie und deren Einfluss scheint viel größer zu sein.

Dunkle Materie braucht demzufolge mehrere Milliarden Jahre um sich sich zu verdichten. Die Astronomen können Galaxien wegen ihrer Entfernung zur Erde allerdings nur zu einem Zeitpunkt sehen, als deren Entstehung im Universum auf dem Höhepunkt vor 10 Millionen Jahren war.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Per_Ventum
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Universum, Einfluss, Materie
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Forscher stellen Sperma-Check per Smartphone vor
Kinderwunsch: Tausende Frauen kaufen Eizellen im Ausland
Meteorologie nimmt neue Wolkenart auf

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.03.2017 21:57 Uhr von DerAndereGefaehrder
 
+6 | -5
 
ANZEIGEN
Besonders sogar in Deutschland. ;-)
Kommentar ansehen
16.03.2017 22:18 Uhr von CoffeMaker
 
+16 | -4
 
ANZEIGEN
"als deren Entstehung im Universum auf dem Höhepunkt vor 10 Millionen Jahren war. "

Ich habs schon immer gewusst, die Dinos gab es schon vor der Entstehung des Universums ^^
Kommentar ansehen
16.03.2017 22:50 Uhr von TimeyPizza
 
+16 | -4
 
ANZEIGEN
Wieviel Fehler kannst du eigentlich beim Zusammenfassen einer News machen?

Dunke Materie ist nicht "unsichtbar". Wenn sie "unsichtbar" wäre, könnte man sie immernoch mittels Interaktion mit anderer messen. Diese Interaktion gibt es nicht. Das Modell dunkle Materie besagt lediglich das es eine Gravitation hat, mehr nicht. Man sieht die Dunkle Materie nicht, aber sie ist weit mehr als nur "unsichtbar".

Galaxien hatten ihren Entstehungshöhepunkt garantiert nicht vor 10 Millionen Jahren.

"Weit entfernte Galaxien rotieren langsamer als die inneren Regionen". Da fehlt auch noch eine wichtige Information. Du meinst sicherlich, bei weit entfernten Galaxien rotieren die äußeren Regionen langsamer als die inneren Regionen.
Kommentar ansehen
16.03.2017 22:55 Uhr von detluettje
 
+0 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
17.03.2017 00:25 Uhr von H-Star
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@derluettje:
du weisst nicht, worum es geht bzw was dunkle materie tut. auf youtube gibt es jede menge videos zu dem thema.
kurz zusammengefasst: die rotationsgeschwindigkeit im außenbereich der galaxien ergibt bei der masse, die sie haben müssten, wenn man nur von sichtbarer materie ausgeht, keinen sinn. sie drehen sich schneller, als sie eigentlich dürften (sie müssten eigentlich auseinanderfliegen), was bedetutet, dass es außen mehr schwerkraft gibt, als die sichtbare materie erzeugt.

darüber hinaus:
das universum hat keinen rand von dem wir wüssten. es gibt auch keine gegenströme.

[ nachträglich editiert von H-Star ]
Kommentar ansehen
17.03.2017 05:07 Uhr von Weltenwandler
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Extraterristrische Physik - Studien über Vermutungen.

Diese Wissenschaften, wie nahezu alle astronomischen Wissenschaften, nehmen naheliegende Vermutungen und behandeln sie zum Wohle ihrer Forschung als Fakten. Allerdings müsste man, um wirklich wirksame Forschungsergebnisse zu bekommen eben mal hinfliegen und nachmessen.

Ich verstehe ja das theoretische astronomische Wissenschaft schwierig ist, doch mir missfällt wie oft sie Vermutungen als Fakt verkaufen. Wie oft hatten wir das schon mit den Schlussfolgerungen durch empirische Beobachtung. Die können völlig logisch, nachvollziehbar...und falsch sein.
Kommentar ansehen
17.03.2017 08:14 Uhr von Steel_Lynx
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Wann haben wir eigentlich den Sprung gemacht von dem Rechenmodell oder Theorie der dunklen Materie, hin zum Fakt?

Auch ich finde dieses Thema interessant.
Und wenn sich am Ende herausstellt, dass es dunkle Materie wirklich gibt, sind wir dem Ganzen bestimmt ein gutes Stück näher, aber bisher sind das doch nur Theorien und Modelle!
Nach dem Motto: "Laut Berechnungen muss dort etwas sein. Da wir nicht wissen was es ist, nennen wir das dunkle Materie"
Kommentar ansehen
17.03.2017 09:01 Uhr von detluettje
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@H-Star:
Wie Weltenwandler beschrieben hat.
Es wird alles als Fakt dargestellt.
Dabei konnte man nur beweisen, dass da etwas ist was man nicht so richtig nachweisen kann.
Grundlagen der Physik:
Wenn sich etwas dreht,wie z.B. eine Galaxi, dann muss die Gravitationskraft am Rande höher sein wie im Zentrum.
Dies bedeutet aber nicht, dass alle Galaxien im äusseren Teil schneller sind. Bei "Hochzeiten" und die Zeit davor und danach ist dieses Verhalten normal. Da durch die Anziehungskraft der beiden Galaxien zu erst die aässeren Bereiche voneinander angezogen werden.
Die äussere Rotationsgeschwindigkeit der Milchstrasse ist wesentlich langsammer wie die innere.
Wenn sich die äussere Geschwindigkeit erhöt, dann kommt die Milchstrasse in den Gravitationsbereich des Andromeda.

"das universum hat keinen rand von dem wir wüssten. es gibt auch keine gegenströme."
Ich bin der Meinung mal gelesen zu haben, dass sich Meteoriten und andere kleine "Kuchenkrümel" sich am Rande des Universums sammeln. Dadurch wurde damals herausgefunden, dass das Universum ein Ende hat.
Da sich das Universum wie unsere Erde je nach Gravitation (Nähe) undere Nachbarplaneten ändert, wird dies meiner Meinung auch mit unserem Universum so sein.
Unser Universum hat NIE eine konstante Größe.
Es wird gezogen und gestaucht.
Je nach dem welche Unrknalltherie man vertritt, ist dies die Entstehung unseres Universums.
Am Anfang gab es nur freie Atome die sich warlos in unserem Universum bewegten.
Duch die Erhöhung des Drücks von aussen begannen diese sich immer schneller zu bewegen, bis es endgütlig zu massenhaften unkontrollierten Zusammenstössen kam.
Wenn man sich die Rotationen von Billardkugeln ansieht, kann man erkennen welche Auswirkungen dies hat.
Da das Thema sehr umfangreich ist zu erklären nur ein kleiner Hinweis.
Strudelwirkung(z.B.Waschbecken), Billardtisch(Rotationsprinziep), Einstein(E=mc2) und Newton(Masse und Gravitation).

Wenn du auf Sirius wohnen würdest, dann könntest du die Erde nicht mal sehen, da sie viel zu klein ist.
Schwarze Materie sind nichts anderes als Microgalaxien.
Sie haben Rotationen und Masse, können aber nicht genau lokalisiert oder gemessen werden.
Meiner Meinung nach besteht das Universum aus 80 % Microgalaxien für unserem Sichtbereich.
Wenn die Astrophysiker mal anfangen würden Gammastrahlen im Universum zu messen, dann wäre dies der 1. Weg dies zu belegen.
Kommentar ansehen
17.03.2017 11:40 Uhr von TimeyPizza
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
@detluettje
So viel Falsches in einem Posting ... respekt.

"Wenn sich etwas dreht,wie z.B. eine Galaxi, dann muss die Gravitationskraft am Rande höher sein wie im Zentrum."

Wie kommst du denn darauf? Gravitationskraft hängt nur von Masse ab, nicht von Rotation.

"Bei "Hochzeiten" und die Zeit davor und danach ist dieses Verhalten normal"

Nein. Bei Kollisionen geht das alles chaotischer ab. Auch bei isolierten Galaxien rotieren die äußeren Regionen schneller als die inneren. Und jetzt hat man halt festgestellt, das das offenbar im frühen Universum nicht so war.

"Die äussere Rotationsgeschwindigkeit der Milchstrasse ist wesentlich langsammer wie die innere."

Ist sie nicht.

"Dadurch wurde damals herausgefunden, dass das Universum ein Ende hat."

Alter .... so ein quatsch. Verwechselst du das vielleicht mit der hypothetischen Oortschen Wolke?

"Es wird gezogen und gestaucht."

Nach aktueller Datenlage und Theorie dehnt sich nur aus, und wird nicht wieder zusammengestaucht.

"Am Anfang gab es nur freie Atome die sich warlos in unserem Universum bewegten.
Duch die Erhöhung des Drücks von aussen begannen diese sich immer schneller zu bewegen, bis es endgütlig zu massenhaften unkontrollierten Zusammenstössen kam. "

Nein. Die waren so schnell weil das gesamte Universum, die gesamte Masse in einem kleinen Punkt konzentriert war. Die hohe Energie und die extremen Geschwindigkeiten der freien Atome und Elektronen sorgten dafür das diese sich eben nicht kombinieren konnten. Das hat grob 380.000 Jahre gedauert, dann konnte alles kombinieren weil das Universum inzwischen groß genug dafür war.

"Wenn du auf Sirius wohnen würdest, dann könntest du die Erde nicht mal sehen, da sie viel zu klein ist."

Was hat das damit zu tun?

"Schwarze Materie sind nichts anderes als Microgalaxien."

Doch. Die Masse aller Zwergalaxien reicht nicht aus um die nötige Masse zu erklären.

"Meiner Meinung nach besteht das Universum aus 80 % Microgalaxien für unserem Sichtbereich."

Du solltest mal Bücher lesen. Oder zumindest mal Dokus auf N24 gucken. Da wirst du feststellen das deine Meinung nicht stimmt.

"Wenn die Astrophysiker mal anfangen würden Gammastrahlen im Universum zu messen, dann wäre dies der 1. Weg dies zu belegen."

Ach, wir haben noch nie Gammastrahlen untersucht? Dann schätze ich mal das

OSO-3, SAS-2, INTEGRAL und das Fermi Gamma Ray Telescope alle nicht funktionierten. Seit kurzem hat man auch Gamma Teleskope auf dem Boden.

Gammastrahlen haben extrem hohe Energien die meist nur bei schwarzen Löchern und AGN´s gemessen wird. Solch extreme AGN´s wurden meines Wissens nach noch in keiner Zwerggalaxie nachgewiesen.

"Na ja. Physik ist halt nicht jedermanns Sache"

Jep. Und deine erst recht nicht.
Kommentar ansehen
17.03.2017 11:58 Uhr von TimeyPizza
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@Weltenwandler
Das wird überhaupt nicht als Fakt dargestellt. Es ist ein Erklärungsmodell welches oft genug, und von immer verschiedenen Seiten her getestet wird. Macht man eine Messung die das widerlegt, und eine einzige Messung reicht dafür völlig aus, ist das Modell weg und man sucht nach neuen. Oder man versucht das bestehende Anzupassen so das es auf mehr Beobachtungen passt. Es gibt ja auch so noch ein Alternativmodell, MOND. Modified Newtonian Dynamics. Dieses Modell braucht keine Teilchen, sondern ergänzt die normale Gravitationskraft um einen Term, der aber so klein ist, das man die Auswirkung nur bei sehr großen Skalen misst. Wie aber auch bei der dunklen Materie, passt MOND mal mehr, mal weniger gut auf die Beobachtungen.

"Die können völlig logisch, nachvollziehbar...und falsch sein."
Völlig richtig. Darum wird nichts als Fakt dargestellt. Vieles, wie z.B. die ART sind so häufig untersucht und experimentell getestet worden, das die Wahrscheinlichkeit das es falsch ist extrem klein ist. Aber bei vielem ist es eben nur ein Modell das auch durchaus falsch sein kann.

"Allerdings müsste man, um wirklich wirksame Forschungsergebnisse zu bekommen eben mal hinfliegen und nachmessen."

Du musst auch nicht zur Sonne fliegen um zu messen das es da warm ist.

[ nachträglich editiert von TimeyPizza ]
Kommentar ansehen
17.03.2017 16:28 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@TimeyPizza

jaja, natürlich wird es nicht als Fakt dargestellt...nur das es eben doch als Fakt dargestellt wird. Die Mittel die wir haben um dunkle Materie überhaupt nachzuweisen sind ja ohnehin kaum bis gar nicht vorhanden, wir haben also hier sogar ein Modell das, ähnlich wie damals als die Physik noch mit dem sogenannten "Ätherraum" gearbeitet hat, selbst wenn man hinfliegen würde nicht beweisbar wäre.

Und zu den Thema das man Theorien aufgibt wenn Messungen durchgeführt werden die sie widerlegen...das ist auch nicht so einfach. Ich kann immer damit argumentieren das "Nicht-Existenz" einfach nicht beweisbar ist. Wie lange hat die Quantenphysik an der Multi-Dimensionen-Theorie festgehalten(und das tut sie heute teilweise immer noch) obwohl dafür nie irgendeine Messung zur Gegenverifikation durchgeführt wurde?

Wissenschaftliche Vermutungen werden sehr häufig als Fakt verkauft. Beispiel bei der Astronomie ist die Zusammensetzung von Atmosphären von Planeten. Anhand der Farbe von Planeten meint die Wissenschaft, weil man ja teilweise Daten von unserem Sonnensystem hat, die Zusammensetzung auch auf anderen weit entfernten Planeten bestimmten zu können. Das ist ein wissenschaftlich etabliert dass das geht...obwohl man es nie abschließend verifiziert hat.

Natürlich musst du zur Sonne fliegen um zu messen das es heiß ist. Wie heiß ist es? Schätzen bringt dir nämlich keine zuverlässigen Daten. Wodurch entsteht die Hitze? Wie weit wird sie gestrahlt? Denn bis du das gemessen hast ist alles andere nur eine naheliegende Annahme. Es sind ja auch nicht alle Stoffe die warm sind radioaktiv.

Ich arbeite auch gern mit theoretischen Modellen, das nicht alles sofort beweisbar ist(und Modelle wie dieses werden vermutlich auch zu unser Lebzeiten nicht bewiesen werden können) doch es ist ebenso Aufgabe der Wissenschaft immer wieder darauf hinzuweisen das es sich um Vermutungen handelt, denn nichts anderes sind theoretische Modelle. Pure Spekulation über Wahrscheinlichkeiten. Denn wenn ich das klar beweisbare, also alle bereits technisch verifizierbaren Fakten im Modell lasse und alles andere rausflieg ist von dem Dark Matter-Kram nichts mehr übrig. Darauf muss bei solchen Theorien explizit und wiederholt hingewiesen werden und das wird häufig nicht getan und das stört mich einfach.

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
Kommentar ansehen
17.03.2017 17:04 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Weltenwandler
"Die Mittel die wir haben um dunkle Materie überhaupt nachzuweisen sind ja ohnehin kaum bis gar nicht vorhanden"

Ja, das Modell der dunklen Materie erfordert schon sehr komplexe Experimente.
Das ist auch ein Punkt bei vielen Theorien der Quantenphysik oder Kosmologie. Wenn es eine Theorie keine Vorhersagen macht die man testen kann, bleibt sie auf ewig eine Theorie.

"Wie lange hat die Quantenphysik an der Multi-Dimensionen-Theorie festgehalten(und das tut sie heute teilweise immer noch) obwohl dafür nie irgendeine Messung zur Gegenverifikation durchgeführt wurde? "

Korrekt. Warum sollte man ein Erklärungsmodell verwerfen wenn es noch durch keine Messung widerlegt wurde? Ein Erklärungsmodell das noch nicht widerlegt wurde, kann höchstens weg fallen wenn man ein anderes Modell hat das ebenfalls noch nicht widerlegt wurde, weniger komplex ist und im Idealfall Vorhersagen macht die man testen kann.
Gutes Beispiel ist das heliozentrische Modell. Man musste das Modell immer komplexer damit es mit Beobachtungen übereinstimmt. Hat man allerdings eine Sache im Modell geändert, nämlich das nicht die Erde sondern die Sonne im Zentrum ist, wurde plötzlich alles ganz einfach und hat bessere Vorhersagen gemacht die immer und immer wieder bestätigt wurden.

"Wissenschaftliche Vermutungen werden sehr häufig als Fakt verkauft. Beispiel bei der Astronomie ist die Zusammensetzung von Atmosphären von Planeten. Anhand der Farbe von Planeten meint die Wissenschaft, weil man ja teilweise Daten von unserem Sonnensystem hat, die Zusammensetzung auch auf anderen weit entfernten Planeten bestimmten zu können. Das ist ein wissenschaftlich etabliert dass das geht...obwohl man es nie abschließend verifiziert hat."

Diese Meinung der Wissenschaft basiert auf Naturgesetzen. Jedes Element hat eine charakteristische Absorptions-, und Emissionslinien im elektromagnetischen Spektrum. Sieht man nun also diese Linie, weiss man welches Element dafür verantwortlich ist. Bei Exoplaneten kann man das z.B. machen, indem immer wenn der Planet vor dem Stern vorbei fliegt, man sein Spektrum misst. Wenn dieses Spektrum und das Spektrum des Sterns unterschiedlich ist, kommen die Unterschiede durch den Planeten bzw. dessen Atmosphäre. Und dadurch weiss man dann was da ist. Dadurch das diese physikalischen Prinzipien so häufig getestet und belegt wurden, kann man auch relativ sicher sein das die Messung und das Resultat stimmt.

Dadurch weiss man auch was es auf der Sonne für Elemente gibt. Vor langer Zeit ging man davon aus das da ein riesiges Stück Kohle brennt. Nun weiss man aber anhand der Spektren das da überwiegend Wasserstoff vorhanden ist. Dann überlegt man sich wie man Wasserstoff dazu bringt so hell zu leuchten und kommt auf die Idee mit der Kernfusion. Das kann man dann durch Beobachtungen testen. In diesem Fall kann sogar Laborexperimente mit Wasserstoffplasmen machen. Und wenn man dann auch noch versteht das die Sonne ein schwarzkörper ist, kann man deren Temperatur ausrechnen. Ein schwarzkörper hat nämlich immer das gleiche Spektrum und die abgestrahlte Wellenlänge ist abhängig von der Temperatur. Kann man also die Farbe der Sonne messen, weiss man wie warm sie ist ohne hinfliegen zu müssen.

"Darauf muss bei solchen Theorien explizit und wiederholt hingewiesen werden und das wird häufig nicht getan und das stört mich einfach."

Ich glaube wenn man jedesmal wenn es um Dunkle Materie geht hinschreibt das das doch nur ein Erklärungsmodell ist, und diese Resultate nur dann funktionieren wenn das Modell auch richtig ist, verwirrt das den durchschnittlichen Leser nur mehr. Und Wissenschaftler wissen das sowieso.
Kommentar ansehen
17.03.2017 17:12 Uhr von detluettje
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@TimeyPizza:
"Wenn sich etwas dreht,wie z.B. eine Galaxi, dann muss die Gravitationskraft am Rande höher sein wie im Zentrum."

Habe ich hinterher gemerkt, dass das müll war. Habe erst jetzt Zeit dies zu ändern.

"Nein. Bei Kollisionen geht das alles chaotischer ab."
Das Chaotische daran ist die Zeit.
Für unsere Verhältnisse spielt sich das in hunderttausenden bis Millionen Jahren ab.
In einem Zeitraffer(Computersimulation) ist dies zu beobachten.

Der äussere Ring einer Galax kann nur unter einer Hochzeit oder dem Sterben des Massepunktes(schwazes Loch) schneller werden.
KInderexperiment: Wasserglas - Strudel erzeugen - Zentrum des Strudels blockieren.

Hochzeit: Die beiden Galaxien treffen nie in einer Spiegelperspektive aufeinander. Sie umkreisen sich erst eine ganz lange Zeit. Dadurch wirken die Gravitationskräfte der Galaxien. Die stärksten Gravitationskräfte finden an den kürzesten Entfernungen statt. Da die Galaxien sich erst umkreisen ist der äussere Ring einer höheren Gravitation unterworfen wie der inner Kern.

Sterben des Massepunktes:
Wenn der Massepunkt(schwarzes Loch) stirbt und seine Energie verliert, dauert es sehr lange bis der äussere Kreis an Schwung/Geschwindigkeit verliert. Dies wäre auch der Fall wie beschrieben, dass die Galaxie nicht mehr zusammen gehalten wird.
Eine Loslösung der einzelnen Sterne/Sonnen/Planeten u.s.w. aus der Galaxi erfolgt dann aus dem Zentrum aus.

Ich weis nicht wie viele Galaxien untersucht wurden.
Wenn sie nur eine untersucht haben, dann haben sie eine gefunden, welche ihren Massepunkt verloren hat, oder gerade verliert.

"Nach aktueller Datenlage und Theorie dehnt sich nur aus, und wird nicht wieder zusammengestaucht."
Bitte informieren Sie sich nochmals darüber.
Und wie Sie schreiben: Theorie.
Sie können reine Theorien nicht als Fakt stehen lassen und andere Theorien ausschliessen.
Stephen Hawking hatte in einen seiner Bücher die Theorie aufgestellt, dass sich das Universum nicht gleichmässig ausdehnt. Es müssen seiner Meinung nach verschiedene Dehnungen, in den unterschiedlichsten Richtungen stattfinden. Darüber hinaus wäre es ignorant zu Denken, dass ausserhalb unseres Universums nicht ist.

"Nein. Die waren so schnell weil das gesamte Universum, die gesamte Masse in einem kleinen Punkt konzentriert war."

Wenn ich ein paar Atome in ein Vakuum einschliesse und dann den Druck auf dieses Vakuum erhöhe passiert was?
Genau, die Atome fangen an sich schneller zu bewegen und kollidieren miteinander.

Es wurde noch NIE bewiesen, dass des Universum in seiner Urgröße nicht gestaucht war, bzw. dass es vom Anfang an eine feste Dichte hatte.
Da: Wenn sich der Druck in einem Vakuum erhöht, steigt auch die Energie/Wärme. Dadurch kommte es zu mehreren Kennenraktionen.
Wenn die Dichte unseres Universums konstant war, warum konnten sich die Atome dann schneller bewegen?
Und 380.000 Jahre sind für die Größe unseres Universums, ohne Druck von aussen sehr sehr wenig.

""Wenn du auf Sirius wohnen würdest, dann könntest du die Erde nicht mal sehen, da sie viel zu klein ist."

Was hat das damit zu tun?"
Ganz einfach: Eine Ansammlunbg von 1000 Galaxien mit einer Gesammtgröße von 1 µm, hätte ungefai eine 5-fache Masse des Sirius.
Deshalb spielen die Größenverhältnisse eine sehr wichtige Rolle. Leider wird dies von den meisten Astro/Physikern übersehen.

Jetzt kommt einer und erklärt, er hätte schwarze Materie gefunden. Was hat er gefunden?
Eine ansammlung von Galaxien mit einer sehr hohen Masse.

Eine Wanze kann uns nicht sehen weil wir zu groß sind.
Ein Elefant kann eine Wanze nicht sehen weil sie zu klein ist.

Zwerggalaxien heissen nicht so weil sie klein sind.
Genau so wenig wie derrote Zwerg ein Zwergplanet ist. Ganz in Gegenteil. Er ist sogar größer als die Erde.

Gammastrahlen im Universum entstehen bei der Entstehung und der Implosion/Explosion von Galaxien.
Die Geschwindigkeiten sind nicht mal messbar.
Sie sind so energiereich, dass alles was sich in ihrem Weg befindet zerstört wird. Hinterlassenschaften von Gammastrahlen sind u.a. Rotierungeffekte im Raum.
(Das Thema wäre trotz Einstein sehr umfangreich)
Um heraus zu finden in welchen Größenordnungen wir uns da befinden, müssten Astrophysiker nach den kleinsten Gammaspuren im Universum suchen.
Wie auch hier, wird leider nur nach schnellen (großen) Ergebnissen gesucht.


"Jep. Und deine erst recht nicht. "
Natürlich habe ich keine Ahnung von diesen Thema.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Kommentar ansehen
17.03.2017 17:12 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@TimeyPizza

Man hat die Multiversen-Theorie verworfen, trotz fehlender Messungen. Lustig nicht?

Das mit der atmosphärischen Zusammensetzung funktioniert aber nur so lange wie nichts unseren Blick versperrt. Nur dann funktioniert es. Klar, der Weltraum zwischen uns und anderen Galaxien ist offiziell leer...aber die Tiefsee war ja lange Zeit auch nicht in der Lage leben zu erhalten, nicht?

Der Hinweis darauf das ein theoretisches Modell ein theoretisches Modell ist soll den Leser verwirren? Ernsthaft, müssen wir auf Kaffebecher drauf schreiben das er heiß ist? wenn du kein exorbitant dummes Volk hast sollte dieser eine Satz nicht über die Maßen Verwirrung stiften, sondern das Gegenteil - Klarheit.
Kommentar ansehen
17.03.2017 18:10 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
1/2

@Weltenwandler
"Man hat die Multiversen-Theorie verworfen, trotz fehlender Messungen. Lustig nicht? "

Hat man das? Erst letztes (oder vorletztes?) Jahr gab es ein Paper in dem es darum ging, Zeichen eines Multiversums im Kosmischen Mikrowellenhintergrund zu sehen. Glaube nicht das man das komplett verworfen hat.

"Das mit der atmosphärischen Zusammensetzung funktioniert aber nur so lange wie nichts unseren Blick versperrt."

Natürlich. Aber ob was dazwischen was das beeinflusst kann man ja sehen, die Physik dafür ist ziemlich gut bekannt.

"aber die Tiefsee war ja lange Zeit auch nicht in der Lage leben zu erhalten, nicht?"

Weil man lange Zeit überhaupt keine Möglichkeit hatte das zu beobachten. Weder direkt, noch indirekt.

@detluettje
"Für unsere Verhältnisse spielt sich das in hunderttausenden bis Millionen Jahren ab.
In einem Zeitraffer(Computersimulation) ist dies zu beobachten."

Weiss ich, hab ich selbst schon simuliert.

"Der äussere Ring einer Galax kann nur unter einer Hochzeit oder dem Sterben des Massepunktes(schwazes Loch) schneller werden."

Wenn du mit "schneller werden" eine Beschleunigung zur aktuellen Geschwindigkeit meinst, dann hast du recht. Das hat schon Newton festgestellt. Etwas wird seine Bewegung nur dann ändern, wenn eine zusätzliche Kraft da ist.

"Hochzeit: Die beiden Galaxien treffen nie in einer Spiegelperspektive aufeinander. Sie umkreisen sich erst eine ganz lange Zeit. Dadurch wirken die Gravitationskräfte der Galaxien. Die stärksten Gravitationskräfte finden an den kürzesten Entfernungen statt. Da die Galaxien sich erst umkreisen ist der äussere Ring einer höheren Gravitation unterworfen wie der inner Kern."

Nö, Galaxien können unter allen möglichen Winkeln kollidieren. Außerdem heisst nicht Hochzeit ...

"Wenn der Massepunkt(schwarzes Loch) stirbt und seine Energie verliert, dauert es sehr lange bis der äussere Kreis an Schwung/Geschwindigkeit verliert. Dies wäre auch der Fall wie beschrieben, dass die Galaxie nicht mehr zusammen gehalten wird."

Ist so weit richtig, hat aber nichts mit dunkler Materie oder der Rotationskurve einer Galaxie zu tun.

"Ich weis nicht wie viele Galaxien untersucht wurden.
Wenn sie nur eine untersucht haben, dann haben sie eine gefunden, welche ihren Massepunkt verloren hat, oder gerade verliert."

Tausende. Und nein, das Zentrum einer Galaxie verliert nicht einfach so den Massenschwerpunkt. Selbst wenn das Zentrum plötzlich verschwindet, dann würde eine Rotationskurve auch ganz anders aussehen, da sich Gravitation auch nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

"Bitte informieren Sie sich nochmals darüber."

Ich bin da sehr wohl informiert, gehört zu meinem Job, danke.

"Und wie Sie schreiben: Theorie."

Eine Theorie die die Beobachtungen erklärt.

"Es müssen seiner Meinung nach verschiedene Dehnungen, in den unterschiedlichsten Richtungen stattfinden"

Das ist aber immernoch eine Ausdehnung.

"Darüber hinaus wäre es ignorant zu Denken, dass ausserhalb unseres Universums nicht ist."

Da wir aber sozusagen Sklaven dieses Universums ist wird man wohl nie messen können was dahinter ist.
Kommentar ansehen
17.03.2017 18:10 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
2/2

"Wenn ich ein paar Atome in ein Vakuum einschliesse und dann den Druck auf dieses Vakuum erhöhe passiert was?"

Den Druck erhöhen geht aber nur wenn man das Volumen kleiner macht. Das ist im Universum aber nicht passiert. Der Druck war von Anfang an so hoch.
Wenn eine Bombe explodiert passiert genau das gleiche. Es gibt eine Kettenreaktion die extrem viel Energie frei setzt. Diese Energie ist aber anfangs auf ein sehr kleines Volumen beschränkt wodurch der Druck extrem hoch ist, was in der Ausdehnung dieses Volumens mündet.

"Es wurde noch NIE bewiesen, dass des Universum in seiner Urgröße nicht gestaucht war, bzw. dass es vom Anfang an eine feste Dichte hatte."

Korrekt, alle Beobachtungen deuten auf eine kontinuierliche Expansion, wodurch die Dichte des Universums immer weiter abnimmt, da ihre Energie konstant ist, aber auf ein immer größeres Volumen verteilt wird.

"Wenn die Dichte unseres Universums konstant war, warum konnten sich die Atome dann schneller bewegen?"

Ich hab nie geschrieben das die Dichte konstant war. Die war von Anfang an extrem hoch und nahm, und nimmt immernoch ab.

"Ganz einfach: Eine Ansammlunbg von 1000 Galaxien mit einer Gesammtgröße von 1 µm, hätte ungefai eine 5-fache Masse des Sirius."

Ähm...? Wenn du eine Galaxie auf 1µm komprimierst hat sie immernoch die selbe Masse.

"Deshalb spielen die Größenverhältnisse eine sehr wichtige Rolle. Leider wird dies von den meisten Astro/Physikern übersehen."

Ähm. Nein. Es wird nicht übersehen. Das wär ja als würdest du sagen das Automechaniker leider meistens übersehen das ein Auto sowohl mit Diesel als auch mit Benzin fahren kann. Solche grundlegenden Dinge kann man nicht übersehen.

"Jetzt kommt einer und erklärt, er hätte schwarze Materie gefunden. Was hat er gefunden?
Eine ansammlung von Galaxien mit einer sehr hohen Masse."

Aber doof wenn man die Galaxien, die normalerweise alle Leuchten, nicht sieht. Außerdem, willst du erzählen das die Milchstraße außen deshalb schneller rotiert als sie sollte, weil da ganze Galaxien daneben sind? Eher nicht.

Ich habe mich oben übrigens verschrieben. Als ich schrieb

"Auch bei isolierten Galaxien rotieren die äußeren Regionen schneller als die inneren"

meinte ich, das die Galaxien außen genau so schnell rotieren wie innen. Das ist nämlich die Beobachtung die nicht zur normalen Kepler Rotation passt, bei der etwas weiter außen langsamer ist als weiter innen.

"Zwerggalaxien heissen nicht so weil sie klein sind."

Nicht weil sie um Größenordnungen kleiner sind, und größenordnungen weniger Masse haben? warum sonst?

"Genau so wenig wie derrote Zwerg ein Zwergplanet ist. Ganz in Gegenteil. Er ist sogar größer als die Erde."

Ein Roter Zwerg ist ein Stern. Und er heisst Zwerg weil er wesentlich kleiner ist und wesentlich weniger Masse hat als ein durchschnittlicher Hauptreihenstern.

"Gammastrahlen im Universum entstehen bei der Entstehung und der Implosion/Explosion von Galaxien."

Implodierende und Explodierende Galaxien ... sehr geil. Ehrlich, lies mal ein Bücher. Grundlagen der Physik, Grundlagen der Astronomie. Oder wenigstens Wikipedia. Bitte.

"Auch bei isolierten Galaxien rotieren die äußeren Regionen schneller als die inneren"

Was für Geschwindigkeiten?

"Sie sind so energiereich, dass alles was sich in ihrem Weg befindet zerstört wird. "

Nö. Gammastrahlen kann man sehr wohl messen und sie zerstören nichts. Schlimm wirds nur z.b. wenn ein Gamma Ray Burst die gesamte Energie in Richtung Erde abgibt. Das Problem ist da nicht mal die Energie der Gammastrahlen, sondern die Menge an Energie die da entsteht. Die Erde wird zwar nicht zerstört, aber die hohe Energie wird die Atmosphäre so stark beeinflusst das es dann nicht mehr möglich sein wird hier zu leben.

"Natürlich habe ich keine Ahnung von diesen Thema.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. "

Schön. Sehr löblich. Wie bereits geschrieben, solltest du damit Anfangen ein paar grundlegende Bücher dazu zu lesen. Oder ganz ehrlich, ein paar Dokus auf N24 gucken, die meistens relativ gut für sowas.
Kommentar ansehen
17.03.2017 20:12 Uhr von detluettje
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@TimeyPizza:
"Wenn du mit "schneller werden" eine Beschleunigung zur aktuellen Geschwindigkeit meinst, "
...schneller sein...

"Nö, Galaxien können unter allen möglichen Winkeln kollidieren."

Zwei Galaxien mit jeweils 1 Mrd Sternen.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gespiegelt aufeinander Treffen?

"Ist so weit richtig, hat aber "...
War zur erklärung aber wichtig.

" Und nein, das Zentrum einer Galaxie verliert nicht einfach so den Massenschwerpunkt."
Habe ich nie behauptet.
Ich habe dies als eine Möglichkeit ohne Ursache angegeben.

"Selbst wenn das Zentrum plötzlich verschwindet, dann würde eine Rotationskurve auch ganz anders aussehen,"
Habe nichts Gegenteiliges behauptet.

" da sich Gravitation auch nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet."

Diesen Beweis hätte ich jetzt aber gerne.
Vielen dank im vorraus.

"Das ist aber immernoch eine Ausdehnung."
Ich habe keine Ausdehnung geleugnet.
Ich habe lediglich geschrieben, dass es meiner Meinung nach eine eine Verdichtung gegeben hat.

""Darüber hinaus wäre es ignorant zu Denken, dass ausserhalb unseres Universums nicht ist."

Da wir aber sozusagen Sklaven dieses Universums ist wird man wohl nie messen können was dahinter ist. "

Danke für die Zustimmung.
Kommentar ansehen
17.03.2017 20:38 Uhr von detluettje
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@TimeyPizza:
2.2

"Das ist im Universum aber nicht passiert. Der Druck war von Anfang an so hoch."
Den Beweis hätte ich auch gerne.

""Wenn die Dichte unseres Universums konstant war, warum konnten sich die Atome dann schneller bewegen?"

Ich hab nie geschrieben das die Dichte konstant war. Die war von Anfang an extrem hoch und nahm, und nimmt immernoch ab."

Wo kam der Druck her?

""Ganz einfach: Eine Ansammlunbg von 1000 Galaxien mit einer Gesammtgröße von 1 µm, hätte ungefai eine 5-fache Masse des Sirius."

Ähm...? Wenn du eine Galaxie auf 1µm komprimierst hat sie immernoch die selbe Masse."

Sorry, aber: 1000 Galaxien mit einer Größe von 1 µm.
Das heist nicht dass sie komprimiert sind, sonder dass dies die reale Größe ist.

"Aber doof wenn man die Galaxien, die normalerweise alle Leuchten"
Leuchten Galaxien, oder werden sie von Sonnen angestrahlt?

Da Sie sich ja mit dieser Materie auskennen, erklären Sie mir doch bitte die Entstehung von Gamma-Stralen.

Anmerkung:
Die meissten Dokus zu diesem Thema sind nicht mehr zeitgemäß.Aber das Wissen Sie ja.
Kommentar ansehen
18.03.2017 09:58 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Detluette

"Rotationen nehmen zum Rand hin immer ab."

Bei unserer Milchstraße und auch bei den umliegenden iwie nicht so ganz, daher wurde man ja stutzig ... ^^

jm2p Zeph
Kommentar ansehen
18.03.2017 10:45 Uhr von mr.science
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@detluettje

" da sich Gravitation auch nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet."

Diesen Beweis hätte ich jetzt aber gerne.
Vielen dank im vorraus."


Informier Dich mal darüber, wie man die Gravitationswellen detektiert hat. Das hast Du doch sicher mitbekommen, oder?

Dann beantwortet sich Deine Frage von ganz alleine. Und ja, Gravitation breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Kommentar ansehen
18.03.2017 23:24 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@detluettje
"...schneller sein..."
Dann nein. Schneller als die Regionen sein sollten, sind die auch bei nicht interagierenden Galaxien. Wenn eine andere Galaxie dazu kommt, wird es eine zusätzliche Beschleunigung in Richtung der Galaxie geben.

"Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gespiegelt aufeinander Treffen?"

Ich weiss nicht was du mit gespiegelt meinst. Aber die Wahrscheinlichkeit das zwei Galaxien in einem gegebenen Winkel kollidieren ist für alle möglichen Winkel gleich.

"Diesen Beweis hätte ich jetzt aber gerne.
Vielen dank im vorraus."

Das war erstmal eine Vorhersage der allgemeinen Relativitätstheorie. Es wurde voraus gesagt, das es Gravitationswellen gibt die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Nun hat man inzwischen Gravitationswellen messen können der Eigenschaften sehr gut auf die Vorhersage passten.

"Den Beweis hätte ich auch gerne.....Wo kam der Druck her?"

Die gesamte Masse des Universums in einem kleinen Volumen = Hoher Druck

"Sorry, aber: 1000 Galaxien mit einer Größe von 1 µm.
Das heist nicht dass sie komprimiert sind, sonder dass dies die reale Größe ist"

Das ist dann keine Galaxie. Per Definition ist eine Galaxie eine Ansammlung von extrem vielen Sternen die alle um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Das kann nicht 1µm groß sein.

"Leuchten Galaxien, oder werden sie von Sonnen angestrahlt?"

Das (sichtbare) Licht einer Galaxie besteht aus der Summe des Lichtes Sterne. In anderen Wellenlängen kommt dann z.b. Wärmestrahlung von Staub dazu, oder Synchrotronstrahlung von Elektronen in Magnetfeldern.

"Da Sie sich ja mit dieser Materie auskennen, erklären Sie mir doch bitte die Entstehung von Gamma-Stralen."

Also, Gammastrahlen sind erstmal das gleiche wie sichtbares Licht, nur mit dem Unterschied das sie wesentlich mehr Energie, und damit eine wesentlich kürzere Wellenlänge haben.

Im sichtbaren Spektrum hat Blau die höchste Energie, danach kommt Ultraviolett, irgendwann kommt Röntgen, und irgendwann kommt Gamma.

Nun gibt es ein paar Definitionsunterschiede. In der Nuklearphysik spricht schon bei Strahlung die bei der Kernspaltung in Atombomben frei wird von Gammastrahlung. In der Astrophysik ist Gammastrahlung für viel höhere Energien definiert.

Und solche hohen Energien können z.b. durch einen Effekt entstehen, bei dem schnelle Elektronen ihre kinetische Energie sozusagen an ein Photon abgeben, wodruch es eine wesentlich höhere Energie hat und damit zu einem Gamma Photon wird. Auch bei Hypernova Explosionen werden Gammastrahlen erzeugt. Oder auch bei der Kollision von Neutronensternen.

"Die meissten Dokus zu diesem Thema sind nicht mehr zeitgemäß.Aber das Wissen Sie ja. "

Da es ja hier schon teilweise echt um Grundlagen geht, und auch immer wieder neue Dokus kommen, ist das nicht so schlimm.
Kommentar ansehen
19.03.2017 14:28 Uhr von H-Star
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Ganz einfach: Eine Ansammlunbg von 1000 Galaxien mit einer Gesammtgröße von 1 µm, hätte ungefai eine 5-fache Masse des Sirius."

hä?

""Sorry, aber: 1000 Galaxien mit einer Größe von 1 µm.
Das heist nicht dass sie komprimiert sind, sonder dass dies die reale Größe ist""

hä?

[ nachträglich editiert von H-Star ]
Kommentar ansehen
19.03.2017 15:52 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
^^ Das sind die schwarzen Mikro-Löcher von Roger Penrose, die jedoch bis heute eine reine Hypothese geblieben sind.

Manche hier sollten sich nochmal die Bedeutung folgender Begriffe genau ansehen:
- (wissenschaftliche) Hypothese
- (wissenschaftliche) Theorie
- (wissenschaftliches) Modell

Es ist ansonsten immer wieder sehr ermüdend, wenn Laien mit Unwissen, aber dazu dem Brustton größter Selbstüberzeugung einem Fachmann (wie z.B. TimeyPizza) versuchen, klarzumachen, wie es richtig geht. Wenn man sich mit einem Thema wie diesem auseinandersetzt, sollte es ein Akt der Höflichkeit sein, sich vorher mit den sprachlichen Randbedingungen des Fachgebiets vertraut zu machen. Man erspart damit dem Experten viele unnötige Wiederholungsschleifen.
Kommentar ansehen
20.03.2017 13:22 Uhr von Frankone
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Dunkle Materie - CDU/SPD/GRÜNE/LINKE/FDP ???
Kommentar ansehen
22.03.2017 22:55 Uhr von RUK
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Überschrift: "der Einfluss dunkler Materie im Universum ist angestiegen" lässt mich vermuten, dieses (unser) Universum ist in eine Schieflage geraten.
Ein weiterer Punkt ist, du sagst, der Höhepunkt der Galaxieentstehung war vor 10 Mio Jahren. Also ist unser Sonnensystem davor entstanden... Das ist schon 4 Mrd Jahre alt. Beim Alter unseres Universums sind sie jetzt bei ungefähr 50 Mrd Jahren.
Also irgendwas passt da bei diesem Artikel nicht!

Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berliner Sozialsenatorin will Grundsicherung für alle
Liverpool: Gasexplosion - Zwei Tote und mehr als 30 Verletzte bei Häusereinsturz
Wirtschaftsweiser Lars Feld: Deutschland kann viele Flüchtlinge verkraften


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?