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Verbraucherschützer klagen gegen hohe Gebühren bei Basiskonten

 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein Klagen bei Landgerichten wegen zu hoher Gebühren für Basiskonten eingereicht.

Die Entgelte für die Benutzung von sogenannten Girokonten für Jedermann seien bei diesen Instituten unangemessen hoch, weil Kontobenutzer mehr zahlen müssten als für vergleichbare Konten, sagte die Leiterin der Verbraucherzentrale.

Seit Mitte 2016 haben auch Menschen ohne festen Wohnsitz das Recht, ein Girokonto bei einem Bankinstitut oder Post zu eröffnen. Das spezielle Konto ist auf Guthabenbasis zu führen, Gebühren sollten "angemessen" sein.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verbraucherschützer, Gebühren
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2017 18:28 Uhr von Mauzen
 
+8 | -2
 
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Die Kosten, die Konten für die Banken verursachen sind praktisch 0. Da sind die Karten für ein paar Cent, Computer-Infrastrukturkosten für ein paar Cent im Jahr, und ein zuständiger Bankangestellter für je ein paar Tausend Konten. Da wird man mit weit weniger als einem Euro laufenden Kosten im Monat auskommen.
Dass das funktioniert, sieht man daran, dass es jede Menge kostenlose Girokonten gibt. Schon mit ein paar Dutzend Euro Einlagen erwirtschaftet die Bank die Kosten wieder.
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04.03.2017 14:44 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
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@mauzen

Ich will die Bank nicht in Schutz nehmen. Aber deine Aussage macht mir Angst. Hast du auch nur den Hauch einer Ahnung was eine vernünftige IT-Infrastruktur kostet. Und das sind nicht nur die Anschaffungskosten. Auch die Sicherheitskosten, Wartung etc.

Klar kann man daran sparen, aber wie gesagt das macht mir dann Angst. Ich habe jedenfalls seit über 10 Jahren keine E-Mail bekommen wo Betrüger die oben genannten Banken als Alibi benutzt haben.

Fakt ist, wird ein Unternehmen gezwungen gewisse Kosten zu senken, kann man IMMER davon ausgehen das der Service etc. mit sinkt. Oder glaubt einer das die ihre Gewinne senken ?

Und wenn es doch "vergleichbare Konten" gibt, kann man doch wechseln. Ich hab mein Konto damals binnen 2 Stunden gewechselt und das OHNE Wechselservice weil den gab es vor 15 Jahren noch nicht.

Was ich allerdings wirklich eine Frechheit finde sind die hohen Dispogebühren. Die sind nämlich bei den niedrigen Zinssatz bei weiten nicht mehr Zeitgemäß. Aber anscheinend nutzen die Verbraucherschützer den Dispo nicht.

Gruß

BIGPAPA

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