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Horror-OP in Kanada: Bei vollem Bewusstsein operiert

Eine Frau war in Kanada während einer Bauch-OP trotz Narkose bei Bewusstsein gewesen. Sie war aus der Narkose aufgewacht - vor dem ersten Schnitt und hat so ihre Operation miterlebt.

Als sie aufwachte, dachte sie erst, die OP sei vorüber, bis sie den Arzt sagen hörte: "Das Skalpell bitte!" Doch sie konnte sich nicht bemerkbar machen, weil ein Muskelrelaxans sie unfähig machte, sich zu bewegen.

"Ich habe die Schnitte gemerkt, habe gemerkt, wie sie meine Organe bewegten, habe gehört, was sie redeten", erzählt sie. Die Schmerzen seien grausam gewesen. Der Operateur hat sich danach unter Tränen bei ihr entschuldigt. Sie musste erst eine Therapie machen, um die Erfahrung zu verarbeiten.


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WebReporter: Per_Ventum
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Horror, OP, Bewusstsein
Quelle: derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2017 22:04 Uhr von RUK
 
+3 | -15
 
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17.02.2017 22:15 Uhr von KungFury
 
+1 | -7
 
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Bei vollem Bewusstsein operiert.

Ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst, erinnert mich an den Film "Awake"
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17.02.2017 22:24 Uhr von Mrs_Muir
 
+6 | -2
 
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Wie soll sie sich denn bemerkbar machen? Du wurdest wohl noch nie operiert?

[ nachträglich editiert von Mrs_Muir ]
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18.02.2017 00:50 Uhr von Rechtschreiber
 
+9 | -1
 
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@RUK: Durch die Muskelrelaxans kann man keinen einzigen Muskel selbst bewegen.

Man ist zwar bei Bewusstsein, kann sich aber in keiner Weise erkenntlich machen.

Die einzige weise das Bewusstsein des Patienten zu überprüfen wäre ein EEG. Das ist aber zu aufwändig dafür wie selten so ein Fall eintritt.
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18.02.2017 08:36 Uhr von Feinripptraeger
 
+16 | -0
 
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Im Wesentlichen braucht man drei Medikamente zur Vollnarkose:
Ein Schlafmittel,
ein Schmerzmittel und ein Muskelrelaxans.

Das Muskelrelaxans (Sukzinylcholin) hat hauptsächlich die Aufgabe den Atmungsreflex zu unterdrücken. Damit werden sämtliche Muskeln gelähmt, inclusive der Atemmuskulatur.

Wenn die ersten beiden zu schwach dosiert sind, kommt es zu den hier beschriebenen Komplikationen.

Um die Tiefe der Narkose zu überwachen, gibt es verschiedene Geräte die hauptsächlich EEG-basiert sind.

Ein OP der kein solches Gerät vorhält, sollte sofort geschlossen werden.
Aberauch ein Anästhesist der ohne solche Kontrolle eine Narkose durchführt, sollte Berufsverbot bekommen.

Leider wahr: Solche Ereignisse kommen häufiger vor als ihr denkt. Sie werden nurnicht alle veröffentlicht.
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18.02.2017 16:53 Uhr von Xamb
 
+0 | -6
 
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Das kommt regelmäßig vor,
und muss der Patient vor einer OP einkalkulieren.

Es ist der Grund, weshalb ich eher sterben würde, anstatt mich operieren zu lassen.

.

[ nachträglich editiert von Xamb ]
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18.02.2017 22:01 Uhr von Falap6
 
+2 | -1
 
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@Feinripptraeger
"Wenn die ersten beiden zu schwach dosiert sind, kommt es zu den hier beschriebenen Komplikationen."

relativ zu schwach dosiert!!
auch wenn sich an die "richtige" Dosis gehalten wird, Ursache ist meist eine Anomalie im Stoffwechsel oder an Wirkungsmechanismen beim Patienten, oder eine Gewöhnung durch Drogenabusus usw....

"Ein OP der kein solches Gerät vorhält, sollte sofort geschlossen werden.
Aberauch ein Anästhesist der ohne solche Kontrolle eine Narkose durchführt, sollte Berufsverbot bekommen."

So ein Unsinn. Dann müsste man viele OPs in Deutschland schließen, denn:

1.) wird die Benutzung von den amerikanischen Anästhesie-Letlinien nicht empfohlen
2.) ist das auch in Deutschland nicht Standard 3.) ist es nicht erwiesen, dass EEG-basierte Geräte geeignet sind die Narkosetiefe zuverlässig zu erfassen, Studien hierzu gibt es keine, solche Studien müsste wahnsinnige Fallzahlen haben, da die Awareness sehr selten auftritt.

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