17.02.17 16:12 Uhr
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"Vorsicht Gift": Rentner erpresst Konzerne aus Geldnot

 

Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft deutet darauf hin, dass ein Rentner aus Dortmund die Unternehmen Haribo und Kaufland erpresst hat.

Demnach soll der 74-Jährige im vergangenen Dezember gedroht haben, Süßigkeiten mit Zyanid zu vergiften, wenn die Unternehmen ihm nicht jeweils eine Million Euro zahlten. Am Heiligabend nahm die Polizei den Rentner fest.

Als Motiv gab er Geldnot an. Verbraucher sollen zu keiner Zeit in Gefahr gewesen sein.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rentner, Vorsicht, Gift
Quelle: stern.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2017 16:41 Uhr von Bianne
 
+8 | -4
 
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Waaaaaaas ???
Das soll in unserem schönen BAD DORTMUND passiert sein
Das kann ich mir gar nicht vorstellen!
Hier gibt es doch keine armen Rentner.
Hier leben nur Frischfleisch/Neubürger.

[ nachträglich editiert von Bianne ]
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17.02.2017 16:46 Uhr von KungFury
 
+8 | -2
 
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"Rentner wurde beim Aufgeben von Erpresserbriefen in einer Postfiliale von Überwachungskameras gefilmt, zudem konnte die Polizei ihm die IP-Adresse zuordnen, von der aus Drohmails an die Unternehmen geschickt worden waren."

Clever ist anders.
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17.02.2017 16:57 Uhr von AgentProvocateur
 
+6 | -3
 
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"Als Motiv gab er Geldnot an. Verbraucher sollen zu keiner Zeit in Gefahr gewesen sein."

Na klar, der arme, arme Rentner. Weil er dringend Geld brauchte um zu überleben, wollte er auch direkt mal eine Million Euro erpressen. Weil das ja genau die Summe ist, die man als Rentner im Alltag zum Überleben braucht.

Und freilich ist es nur legitim, dass wenn man in Geldnot steckt, dass man dann so kriminell wird, dass man das Leben anderer einfach mal so in kauf nimmt. Weil der arme Rentner ja auch direkt Zyanid im Darknet bestellt hat. Klingt alles total nach dem verarmten Rentner von nebenan. Die kennen sich freilich auch alle im Darknet aus.
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17.02.2017 16:58 Uhr von hannes759
 
+9 | -2
 
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Eine asoziale Sauerei ist es, dass es in DE Mini-Renten gibt die unter dem Sozialhilfe-Niveau liegen.
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17.02.2017 17:08 Uhr von KungFury
 
+7 | -1
 
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" AgentProvocateur
Als Motiv gab er Geldnot an."

Schon mal einen Erpresser erlebt, der aus Nächstenliebe versucht Geld zu erpressen ?
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17.02.2017 17:26 Uhr von Fishkopp
 
+4 | -1
 
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Hmmm Zugriff an Heiligabend ? Wäre der nach Weihnachten wieder am Nordpol gewesen oder was ? Selbst in anbetracht der Tat irgendwie ne zweifelhafte Aktion den Mann unterm Weihnachtsbaum rauszuzerren. Wovon gingen die aus ? Fluchtgefahr mit dem Rentierschlitten ? Ein Anis Amri kommt bis Italien, der letzte Drecksack hats bis in die Schweiz geschafft und das SWAT fällt bei Rentnern ein. Klingt vollkommen plausibel.
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17.02.2017 18:49 Uhr von AgentProvocateur
 
+1 | -2
 
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@Fishkopp

Wie kommst du drauf, dass ein Mensch, der ein Unternehmen um eine Million erpresst, der Gift im Internet bestellt und damit anderen, unbeteiligten Menschen schaden will, und der offenbar sogar weiß was das Darknet ist, nicht weiß, wie er sich absetzt? Nur weil er ein alter Verbrecher ist muss man an Weihnachten auf ihn Rücksicht nehmen?

Würde für Menschen deines Schlags das gleiche gelten, wenn der 74-Jährige Mehmet heißen würde und er aus der Türkei oder Syrien kommen würde? Auch die können durchaus Anspruch auf Rente haben, wenn sie hier entsprechend gearbeitet haben. Wahrscheinlich wäre der deutsche Michel direkt im Stechschritt bereit, mit Fackel und Heugabel bewaffnet, wenn genau das oben in der News stehen würde.

Wegen Feiertagen auf Verbrecher Rücksicht nehmen... Hab ich auch noch nicht gehört!

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