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Gesetzesänderung: Krankenkassen bezahlen Brillen

Durch eine Gesetzesänderung können sich jetzt viele Brillenträger freuen.

Wer mindestens vier Dioptrien bei Hornhautverkrümmung, beziehungsweise sechs Dioptrien hat, bekommt in Zukunft seine Brille auf Rezept.

Die Regelung tritt in Kraft, wenn das Gesetz, voraussichtlich im März, im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist. Voraussetzung ist eine Verordnung vom Augenarzt.


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WebReporter: Per_Ventum
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesetzesänderung
Quelle: spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2017 20:03 Uhr von rubberduck09
 
+32 | -5
 
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Was sollen die Einschränkungen? Bei den Dioptren ist es ja schon schwer nachts bis zum Klo zu kommen - die Grenze sollte schon deutlich weiter unten ansetzen. Würde mal 1 für Hornhautverkrümmung und 2 für Nah/Fernsicht ansetzen.

Denke die Grenze wurde einfach gewählt nach ´Finanzierbarkeit´. So nach der Art: Wie viele Brillen können wir bezahlen? Wie schlecht müssen die Augen sein damit das Budget ausreicht?
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16.02.2017 20:45 Uhr von meisenfdazu
 
+16 | -5
 
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6 Dioptrien !

Bezahlen die auch die Sackkarre, damit man das Gestell beim laufen vor sich herschieben kann ?
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16.02.2017 20:58 Uhr von TheRoadrunner
 
+15 | -3
 
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Titel falsch, denn Brillen werden nur bei wenigen Menschen bezahlt.

@ Filterfrei / meisenfdazu
Gute Gläser sind so dünn, dass sie bei 6 Dioptrien noch in Brillen mit nicht allzu dünnem Rahmen passen, ohne überzustehen.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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16.02.2017 22:04 Uhr von silent_warior
 
+7 | -0
 
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"Voraussetzung ist eine Verordnung vom Augenarzt."

Die ältere Augenärztin die hier arbeitet nimmt keine neuen Patienten mehr an, nur im äußersten Notfall (Schmerzen) kann man sich bei ihr einen Termin holen.

Ich müsste also fast 100km weit zu einem anderen Augenarzt fahren wenn ich ein Problem habe ... oder mir solch eine Verordnung besorgen möchte.


Wenn man selbst Medizin studieren möchte, dann braucht man einen "Sehr guten Durchschnitt" oder muss hundert Wartesemester einschieben um eine Chance zu bekommen.

Ist ja klar dass dann die Ärzte fehlen.
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16.02.2017 22:13 Uhr von hurg
 
+12 | -2
 
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wieso wird ein Hörgerät bezahlt und eine Lesebrille nicht?
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16.02.2017 23:24 Uhr von Plazebo99
 
+1 | -1
 
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Ich kenne jemanden der -14 Dioprien hatte und durch Laserbehandlung es is auf -1 Dioptrien reduziert werden konnte.

Ebenso sind billige Gläser dick wie Glasbausteine teurere eben NICHT je besser der Schliff ist desto besser und stärker ist die Lichtbrechung.

Kunststoffgläser sind in der gleichen Preisklasse wie Glasgläser auch wesentlich dicker aber leichter.

[ nachträglich editiert von Plazebo99 ]
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17.02.2017 06:23 Uhr von erw
 
+1 | -5
 
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Der Artikel ist etwas irreführend für Otto Normal. Man bekommt eine Brille bezahlt samt Gläsern (oder man muss irgendwie 10 Euro pro Glas dazu tun, ich habs nicht mehr genau auf dem Schirm. Gestell bleibt - zumindest bei Fielmann - kostenfrei). Das Gestell wie auch die Gläser sind jedoch Standard, also nicht entspiegelt, nicht sehr kratzfest und bei höheren Dioprinwerten auch schnell mal einige Millimeter dick.

Die "Neuregelung" halte ich, wie der eine oder andere vor mir, für heiße Luft und etwas zu weit oben angesetzt. Mit 5,5 Dioprin bin ich nicht wirklich blind und kann auch draußen ohne Probleme rumlaufen, dabei behelfe ich mich aber Tricks, die sich auch Blinde zu nutze machen. Hören, Muster suchen, nicht anmerken lassen, dass ich kaum etwas erkenne. Dennoch bin ich abhängig von meiner Brille, die ich nebenbei auch kostenlos erhielt. Und das sind andere auch.

Lasst uns hoffen, dass wenn Schulz gewählt wird, wir endlich Reformen sehen können, die uns einen vernünftigen Sozialstaat zurückholen. Sparen ist ja irgendwie nachvollziehbar, aber nicht an den falschen Stellen, die dann mit Lügen verdeckt werden wie bei der derzeitigen Aussitzregierung der CDU mit der SPD als Geisel.
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17.02.2017 06:41 Uhr von hostmaster
 
+1 | -3
 
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Es gibt bei zwei bekannten Optikerketten Brillengestelle samt Gläsern für 30,- Euro. Warum also die Aufregung?
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17.02.2017 08:08 Uhr von Brit2
 
+0 | -2
 
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Wahnsinn. Vermutlich wird das direkt der Auslöser für künftige Beitragsanstiege. Wegen der hohen Kosten für die Kassen. Ich selbst hab privat bezahlt in 2016 gleich 2 neue Brillen und jede hat weniger als insgesamt 20€ gekostet und tuts auch. Mehr wird die Kasse auch nicht zubuttern ...
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17.02.2017 09:32 Uhr von majorpain
 
+0 | -0
 
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Soviel ich weiß gab es früher eine Zuzahlung für Brillen wurde abgeschaft. Okay der Normale Steuerzahler kann sie sowiso absetzen.

Ob das Fair ist keine Ahnung habe - 4 Dioptrin der -4,5 sehen tut man ohne Brille nicht viel.
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17.02.2017 09:54 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -1
 
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@ Per_Ventum
"Brillen werden bei ALLEN Menschen bezahlt - die die Kriterien erfüllen"
Erwarten würde man bei dem Titel aber, dass alle eine Brillen bezahlt bekommen, die eine benötigen. Ich habe beispielsweise -3,5 Dioptrien und käme ohne Brille nicht weit.

Es ist aber zugegebenermaßen faszinierend, wie du dir die Dinge zurechtdrehst.
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17.02.2017 13:13 Uhr von RaphaelChristani
 
+3 | -1
 
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@ erw

„Lasst uns hoffen, dass wenn Schulz gewählt wird, wir endlich Reformen sehen können, die uns einen vernünftigen Sozialstaat zurückholen.“

SPD und vernünftiger Sozialstaat?
Du glaubst bestimmt auch an den Weihnachtsmann.
Das Gesindel hat uns doch diesen Anti-Sozialstaat beschert.
Ich verstehe nicht, dass man auch nur daran denken kann, diese Arbeitnehmerverräter zu wählen.

„Wer hat uns verraten? – Die Sozialdemokraten“
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17.02.2017 14:31 Uhr von erdengott
 
+1 | -2
 
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Die Verwunderung über 6 Dioptrien zeigt wie ahnungslos viele beim Thema Fehlsichtigkeit sind.
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17.02.2017 14:37 Uhr von erdengott
 
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"Die "Neuregelung" halte ich, wie der eine oder andere vor mir, für heiße Luft."
Kommt drauf an was letztlich bezahlt wird. Wenn es nur die Billiggläser sind die in Deutschland immer noch peinlicherweise von Optikern als Basis angeboten werden, dann bleibt der größte Posten auf der Kundenrechnung.
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17.02.2017 15:54 Uhr von JustMe27
 
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Ich kenne jemand, die hat 16 Dioptrien (zählt als praktisch blind) und deren Brille ist weder schwerer noch viel dicker als eine normale. Ist heute alles eine Frage des Schliffs. Colaflaschen-Böden gibts schon lang nicht mehr, auch wenn ihre Augen natürlich riesengroß wirken...

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