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Vermehrte Sanktionen: 135.000 Hartz-IV-Empfängern wurde Existenzminimum gekürzt

 

Im vergangenen Jahr hat das Jobcenter wieder vermehrt Sanktionen bei den Hartz-IV-Empfängern durchgeführt.

135.000 Beziehern der Sozialleistungen wurde Existenzminimum gekürzt, oft geschah dies zu Unrecht und häufig waren auch Kinder Betroffene. So gaben Gerichte 38 Prozent der eingereichten Klagen Recht.

Die meisten Sanktionen erfolgen aufgrund von Meldeversäumnissen oder dem Nicht-Antreten einer vermittelten Arbeitsstelle.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sanktionen, Existenzminimum
Quelle: spiegel.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2017 19:36 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ viper26
>> Nun aber genau das sollte niemals der Fall sein wenn es um eine Massnahme des Amtes geht ansonsten ist das wohl der beste Beweis dafür das diese Massnahem für diese Person dann ungeeignet ist oder nicht? <<
Stimmt.

>> Denn wenn der Teilnehmer an solch einer "schulung" mehr weiss als die person die eigentlich dort den anderen was beibringen sollte, kann das ja nur heissen das entweder die Schulung als solches Blödsinn ist, die Person die unterrichten soll keine Ahnung hat oder aber der Teilnehmer für diese "Schulung" überqualifiziert sind. <<
Stimmt auch.

>> Also verraten sie mir welchen Sinn macht es Leute auf Schulungen zu schicken die richtig gut Geld kosten obwohl diese Leute durch diese Schulungen weder etwas neues Lernen noch etwas das sie im Beruf weiterbringt? <<
Mir erschließt sich keiner. Allerdings würde ich es wie im Berufsleben auch halten: höflich darauf hinweisen, dass die Maßnahme nicht geeignet ist, und falls meine Argumente nicht auf fruchtbaren Boden fallen, trotzdem hingehen, weil ich dazu verpflichtet bin.
Wenn so etwas zu oft vorkommt, würde ich mir einen anderen Job suchen.

"Sollten solche Schulungen nicht den Zweck verfolgen das dort Menschen etwas Lernen"
Ja.

"und nicht den Zweck haben das sich die Unternehmen die solche Schulungen anbieten daran reich verdienen?"
Welche Sätze werden denn für solche Weiterbildungen gezahlt? Für spezialisierte Weiterbildungen sind locker 1000 Euro pro Person und Tag drin. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die Arge solche Sätze zahlt.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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17.02.2017 21:55 Uhr von viper26
 
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@Roadrunner:
Das darauf hinweisen ist leider etwas das bei der ARGE in keinster Weise fruchtet.
Denn würde das fruchten gäbe es solche Projekte wie dieses hier sicherlich nicht
http://www.3sat.de/...

Solche Sachen fressen Millionen an Geldern aber haben unter dem Strich keinen reelen Nutzen, abgesehen davon das die davon betroffenen mit Sicherheit sich nicht toll fühlen wenn diese dann wie Kleinkinder Kaufladen spielen sollen .

Wer soll sich denn den anderen Job suchen? Dem Arbeitslosen wird keine Option gegeben an der Stelle, der zuständige "Lehrer" wird einen Teufel tun ist es für diesen doch sehr leicht verdientes Geld.

Nun ich kann ihnen zu diesen Sätzen nur sagen das , als ich vor einigen Jahren mehr Interessehalber bei der ARGE anfragte wie das Aussehen würde wenn man Schulungen anbieten wolle man mir mitteilte das man pro Person für 2 Wochen 1500 Euro zahlen würde.
Interessanterweise hätte man mir sehr schnell welche schicken können ob ich selbst überhaupt eine Qualifikation für diesen Bereich hatte wollte niemand wissen.


Es ist schon teilweise erschreckend wenn man bedenkt das auf der einen Seite immer gerne auf den Faulen Arbeitslosen eingedroschen wird und damit argumentiert wird er hätte ja was anständiges lernen können.
Dabei wird aber ausser acht gelassen das dieses anständiges lernen sich stark unterscheidet, ein Beruf den man vor 20 oder 30 Jahren gelernt hat war damals je nachdem anständig, gut bezahlt und hoch gefragt, aber heutzutage je nachdem gar nicht mehr von Bedarf.

Also wäre es doch weitaus effektiver die Leute anstatt zum 100 mal auf das Bewerbertraining oder in so ein Projekt wie das oben verlinkte zu stecken , lieber in sinnvolle Fortbildungen zu stecken. Natürlich kosten diese dann erstmal mehr, wenn danach aber diese Person wieder gute Chancen auf eine Arbeit hat ist das sicherlich auf lange Sicht günstiger als Jahrelange Sinnlos Massnahmen.

Erscheint mir eher desöfteren so das man kein Interesse hat diese Leute effektiv wieder in Arbeit zu vermitteln oder reeel für den Arbeitsmarkt fit zu machen da man sonst am eigenen Sessel sägen würde.
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17.02.2017 23:10 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ viper26
"Das darauf hinweisen ist leider etwas das bei der ARGE in keinster Weise fruchtet."
Kann ich mir, wie bei Ämtern generell, gut vorstellen. Dann eben Option B: brav mitmachen und sehen, dass man möglichst bald rauskommt.

"das die davon betroffenen mit Sicherheit sich nicht toll fühlen wenn diese dann wie Kleinkinder Kaufladen spielen sollen ."
Wie willst du da so sicher sein? Zum einen scheint das durchaus auf anderem Niveau abzulaufen, zum anderen scheint zumindest eine Teilnehmerin durchaus angetan davon.

"Dem Arbeitslosen wird keine Option gegeben an der Stelle"
Wie wäre es mit einer der 650.000 offenen Stellen? Ja, die 650.000 offenen Stellen reichen nicht für die 3 Mio. Arbeitslosen. Das kann aber doch keine Entschuldigung sein, sich nicht mal um die verfügbaren Stellen zu bemühen.
Mir ist bewusst, dass einige der Stellen real nicht existieren. Das dürfte aber dadurch aufgewogen werden, dass viele offene Stellen nicht dem Arbeitsamt gemeldet werden.

"das man pro Person für 2 Wochen 1500 Euro zahlen würde."
... und in manchen Bereichen werden die 1500 Euro und mehr für 2 Tage gezahlt.

"Interessanterweise hätte man mir sehr schnell welche schicken können ob ich selbst überhaupt eine Qualifikation für diesen Bereich hatte wollte niemand wissen."
Vielleicht hat man deine Anfrage ebensowenig ernstgenommen wie du sie ernst gemeint hast?

"und damit argumentiert wird er hätte ja was anständiges lernen können."
Wer argumentiert denn so? Das einzige, was ich Leuten vorwerfe, ist, wenn sie ohne triftigen Grund überhaupt nichts gelernt haben.

"ein Beruf den man vor 20 oder 30 Jahren gelernt hat war damals je nachdem anständig, gut bezahlt und hoch gefragt, aber heutzutage je nachdem gar nicht mehr von Bedarf."
An was denkst du da? Ich würde eher sagen, dass sich viele Berufe weiterentwickelt haben. Da ist es zugegebenermaßen dann auch wichtig, dass man sich mitentwickelt.

"lieber in sinnvolle Fortbildungen zu stecken."
Und das wäre? Als generell sinnvolle Maßnahme fällt mir erstmal nur Führerschein ein oder eben berufsspezifische (Weiter-)Qualifikationen.
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18.02.2017 02:43 Uhr von viper26
 
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@Roadrunner:

Naja es ist aber nunmal so das das Projekt Kaufladen eine sehr miese Quote bringt im bezug auf Leute die daraus in Arbeit gekommen sind. Und vor allem was sollen denn die Teilnehmer grossartig sagen? Hatte damals den TV Bericht dazu gesehen da war klar wer da nicht teilnimmt und brav mitspielt bekommt Sanktionen von daher werden schon die wenigsten Teilnehmer da Interesse drann haben sich Sanktionen einzufangen für grossartiges Maulen darüber.

"und damit argumentiert wird er hätte ja was anständiges lernen können."
Wer argumentiert denn so? Das einzige, was ich Leuten vorwerfe, ist, wenn sie ohne triftigen Grund überhaupt nichts gelernt haben."

Ok sie argumentieren so nicht, aber lesen sie sich hier auf SN mal die Kommentare durch, nehmen sie als Beispiel da sie fragten den User Holzmichel, für diesen ist jeder Arbeitslose ein unwertes Wesen das eh auf Drogen ist, Säuft Strohdumm ist und es nicht besser verdient hat.

"An was denkst du da? Ich würde eher sagen, dass sich viele Berufe weiterentwickelt haben. Da ist es zugegebenermaßen dann auch wichtig, dass man sich mitentwickelt."
Das mit dem mitentwickeln ist aber nunmal gerne so ein Problemchen.
Je nachdem wo man gearbeitet hat wird intern natürlich fortgebildet , nur was hilft das wenn jemand arbeitslos wird, dann in der Bewerbung schreibt er habe dies und das gemacht und habe sich betriebsintern in den und den Bereichen fortgebildet wenn dan als Antwort vom betrieb kommt
"Pech gehabt hast es ja nicht studiert oder als Ausbildung".

Als Beispiele sehe ich das bei meinem Nachbarn der hat Jahrelang für eine Firma gearbeitet ist da im Laufe der Zeit in den IT Bereich aufgerückt hat Fortbildungen in der Firma besucht usw. Nun ist die Firma pleite er arbeitslos bewirbt sich auf IT Berufe und bekommt Absage nach Absage teilweise mit den Standard Absagen , teilweise auch mit Details und diese sind dann eigentlich immer Fehlendes Studium, Fehlende Ausbildung in diesem Bereich.

Nun frage ich sie, was bringt es also wenn jemand sich weiterentwickelt und dann im weiteren Verlauf dennoch keine Chance erhält weil trotz weiterentwicklung er nicht Studiert hat oder den Beruf erlernt hat in einer Ausbildung?

"Und das wäre? Als generell sinnvolle Maßnahme fällt mir erstmal nur Führerschein ein oder eben berufsspezifische (Weiter-)Qualifikationen. "

Sie sprechen es selber an, berufsbezogene Weiterbildungen, und vor allem auch nach den vorhandenen Qualifikationen der Person. Dadurch würden diese Leute zum einen in der Lage sein wieder auf den regulären Arbeitsmarkt zu kommen und zeitgleich würden diese Leute auch reel dadurch eine Chance haben sich weiterzubilden. X Bewerbungsschreiben Trainings sind da eher sinnlos.

Und vor allem müsste es strenge Regeln geben das man diese Abzocker und schwarzen Schafe unter diesen Fortbildungsbetrieben aussiebt.
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18.02.2017 12:19 Uhr von Tilt001
 
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""Ich kenne genug Leute die wirklich gar keine Lust zum Arbeiten haben. Warum sollte ich das persönlich noch finanzieren. Das Grundeinkommen würde von Menschen kommen die Arbeiten und Steuern zahlen.""

Die Menschen im Jobcenter produzieren selber doch auch nichts greifbares. Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt aktuell 96.300 Mitarbeiter, nur zur Kontrolle der Arbeitslosen. Böse Zungen sagen, das sind auch nur Anonym-Arbeitslose oder eben die Arbeitslosen-Capos.

Wer hat denn heute wirklich noch ehrliche Arbeit, wo man nachher nach Hause geht und weiß was man für die Zivilisation neues geschafft hat?

Das BGE ist einfach eine Notwendigkeit, wenn die Maschinen und Roboter immer besser werden, muss man dem auch mal Rechnung tragen. Man kann den festen Anteil der Langzeitarbeitslosen (von den Anonymen gar nicht zu reden) doch nicht dauerhaft wie eine Randgruppe auf Irrwegen behandeln!

Wen jemand absolut nicht arbeiten will, ist das auch eine ganz natürliche Anpassung an den Bewerbungskampf im Arbeitsmarkt. Die Menschen steigen einfach aus. Die Arbeitslosenstatistik kann man beliebig fälschen aber doch nicht die Realität dahinter!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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18.02.2017 13:18 Uhr von mystik02
 
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Nachdem ich hier die Kommentare durchgelesen habe wundere ich mich wie Lebensfremd hier einige Menschen zu sein scheinen oder nur eine viel zu rosarote Brille aufhaben. Ich möchte deshalb mal von Persönlich erlebten Dingen berichten. Ich bin leider 2009 während der Wirtschaftskrise arbeitslos geworden und am Ende in H4 gelandet. Ich habe in der Zeit auch 279 Bewerbungen geschrieben und bin mit Sätzen abgelehnt worden wie “Mein Chef ist der Meinung das Sie sich in ihrem Alter nicht mehr in unser junges Team integrieren können“ oder „ein 50jähriger Programmierer ist nicht mehr kreativ genug“. In dieser Zeit habe ich nicht eine einzige Geld Kürzung noch nicht mal eine Androhung dazu gehabt. Termine wo ich dann auch mal 45Minuten Anfahrt hatte habe ich wahrgenommen, weil ich hatte ja Zeit und bekam zu der Zeit ja Geld für das Nichtstun. Im Job davor habe ich ja bezahlt dasselbe getan, wenn ich da mal zwischen den Hallen laufen musste. Also ist man als Harzer ja nicht besser als der Jobber. Nach den ständigen Hinweisen auf mein fortgeschrittenes Alter habe ich dann mit Abstimmung der Arge einen 4-mal Einmonatigen Kurs für Programmiersprachen gemacht die ich z.T. davor schon benutzt hatte und da auch in vielen Bereichen mehr wusste als mein Dozent. Das wäre dann ja auch wie im Sinne von viper26 und AMB unsinnig gewesen. Praktisch aber habe ich da dennoch viel von gehabt indem ich Mein Wissen dem Fortschreitendem Beruf erweitert hatte. Übrigens dieser Kurs hat auch monatlich 5000 Euro gekostet, will damit sagen das die Arge auch teurere Kurse finanziert, wenn sie Sinn machen. Meine Aufgabe in der Abstimmung mit der Arge war dies auch dem Bearbeiter zu kommunizieren und die Sinnhaftigkeit darzulegen.
Nun in der Arge manchmal stundenlang in der Wartezone zu sitzen ist nicht schön aber auch immer noch leichter als zu Jobben(Stichwort H4 nicht besser als Jobber). Man bekommt dort aber ab und zu interessante Gespräche zu hören sowie Erlebnisse die dann ein größeres Verständnis, der doch so extrem bösen Arge Sachbearbeitern, geben. Sicherlich gibt es eine Anzahl falscher Entscheidungen was die bei Gericht 40% abgelehnten Entscheidungen zeigen, aber dagegen sind ja noch die 60% berechtigten Kürzungen. Wenn man als Sachbearbeiter am Tag 50 Termine hat und die Hälfte davon versucht sich um seine Pflichten zu drücken oder zu bescheißen, dann wird man menschlich gesehen auch Misstrauischer gegenüber den Korrekten Menschen. Ein Gespräch das ich zufällig mitlauschen konnte, weil die beiden direkt neben mir saßen hatte den Inhalt eines Wettstreites wer dem Amt mehr aus dem Kreuz leiern konnte, was mich in meiner Meinung dazu weiter bestätigte. Aus Langeweile beim Warten fängt man selber auch Gespräche an und ich habe dabei den Eindruck gewonnen das viele auch gar nicht Dazu- oder Umlernen wollen weil das zu anstrengend ist, da arrangiert man sich lieber mit H4.
Zu den Kürzungen bei den Kindern will ich noch sagen, das die Kürzungen sicherlich nicht bei den Kindern waren, sondern bei den Eltern, die dann das Geld für die Kinder für sich selber nutzten. Kürzungen bei den Kindern wären Rechtlich nicht zu begründen gewesen und eine Kürzung muss begründet sein.
Ich könnte hier jetzt noch einen halben Roman schreiben, aber zusammen gefasst bin ich der Meinung das das Kürzungen bei Begründeten Ursachen Sinnvoll sind die wirklichen Schmarotzer zu treffen. Kollateralschäden an Unschuldigen kann man da ja Gerichtlich immer noch korrigieren da ja auch Rechtsbeistände kostenlos sind dabei.
@Tilt001,
„Wer hat denn heute wirklich noch ehrliche Arbeit, wo man nachher nach Hause geht und weiß was man für die Zivilisation neues geschafft hat?“
Arbeitslosenquote Januar 2017 =6,3% => 93,7% Arbeitende
Quelle: https://www.destatis.de/...
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18.02.2017 13:40 Uhr von CoffeMaker
 
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"Wie wäre es mit einer der 650.000 offenen Stellen? "

Diese Stellen gibt es nicht.
Die hohe Zahl dieser Stellen kommt zusammen weil Kopfgeldjäger und Zeitarbeitsfirmen Stellenangebote ausschreiben die (teilweise) nicht vorhanden sind und sich auf ein angestrebtes Ziel beziehen nämlich Stellen zu verkaufen weil sie leben davon Leute Arbeit zu verkaufen, ergo sind die meisten Stellen bei der ARGE die von Zeitarbeitsfirmen oder Kopfgeldjägern ausgeschrieben wurden, weil diese Vermittler erst Arbeitslose suchen und dann den (bis dato nichtvorhandenen) Job suchen. Und wer weiß wieviele von den Stellen auch reines Fishing sind um an Namen und Adressen zu kommen für den Adressenhandel.
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18.02.2017 13:52 Uhr von mystik02
 
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@CoffeMaker,
„Diese Stellen gibt es nicht.“
Nun da solltest Du unterscheiden wo Du suchst im Weniger bis gar keine Qualifikationen Bereich oder in dem Bereich wo man schon mal die Anstrengung einer Ausbildung hinter sich gebracht hat. Praktisch sieht das bei mir so aus, dass ich derzeit regelmäßig im Monat ca. 3-4 Anfragen habe, ob ich mir vorstellen könnte meinen Arbeitgeber zu wechseln um eine andere vakante Stelle zu besetzen. Wenn die Job Not so groß ist das man mich abwerben will, sind die vakanten Stellen doch nicht so illusorisch. Achja und es sind nicht die Vermittlerfirmen sondern die Unternehmen selber die da anfragen obwohl ich inzwischen schon 57 bin.

[ nachträglich editiert von mystik02 ]
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18.02.2017 17:02 Uhr von Jlaebbischer
 
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@TheRoadrunner

Hätte mir die Arge auch nur EINE sinnvolle Stelle zugeschickt, wäre ich noch am selben Tag dort erschienen, um mich vorzustellen.

Aber sinnvolle Stellen hab ich nur auf eigene Faust gefunden. Und bei den meisten wurden mir sogar Steine in den Weg gelegt.
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18.02.2017 17:07 Uhr von Xamb
 
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Eltern, die Kinder in die Welt setzen, um mehr Hartz4 und eine größere Wohnung (Haus) zu kriegen,sollte man alles kürzen.
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18.02.2017 18:01 Uhr von mystik02
 
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@Jlaebbischer, es gibt aber auch die Option den nicht sinnvollen Job erstmal anzunehmen aber dennoch weiter zu suchen, habe ich auch so gemacht. Das hat nur den Nachteil, dass man sein Geld nicht mehr fürs Nichtstun bekommt.
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19.02.2017 11:15 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Jlaebbischer
"Hätte mir die Arge auch nur EINE sinnvolle Stelle zugeschickt, wäre ich noch am selben Tag dort erschienen, um mich vorzustellen."
Wow, wie motiviert du warst. Der entscheidende Punkt ist hier doch aber: Ist es aber so viel verlangt, auch einmal die Woche einen Termin wahrzunehmen, den man nicht für sinnvoll hält?

"Aber sinnvolle Stellen hab ich nur auf eigene Faust gefunden."
Es geht ja auch zu einem guten Teil um Hilfe zur Selbsthilfe.

"Und bei den meisten wurden mir sogar Steine in den Weg gelegt."
Man hat dir die Aufnahme einer Arbeit verweigern wollen? Das wundert mich nun.

@ CoffeMaker
"Diese Stellen gibt es nicht."
Hast du auch den Kommentar wirklich ganz gelesen? Ich hatte geschrieben, dass es einige Stellen nicht gibt, und dass umgekehrt vorhandene Stellen teilweise nicht dem Arbeitsamt gemeldet werden.
Das interessante wäre wenn, *wieviele* dieser Stellen real existieren.

@ mystik02
"@Jlaebbischer, es gibt aber auch die Option den nicht sinnvollen Job erstmal anzunehmen aber dennoch weiter zu suchen, habe ich auch so gemacht. Das hat nur den Nachteil, dass man sein Geld nicht mehr fürs Nichtstun bekommt. "
Jep, so lief das bei mir auch.
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19.02.2017 12:02 Uhr von Tilt001
 
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"Arbeitslosenquote Januar 2017 =6,3% => 93,7% Arbeitende
Quelle: https://www.destatis.de/"

Die offizielle Zahl ist eine reine Fantasiezahl. Da musst du noch alle Kranken abziehen, die Stille Reserve, alle Arbeitslosen in Maßnahmen, in 1-Euro Jobs, Menschen über 58 usw.

Hier was zum Thema:
http://finanzmarktwelt.de/...

Man kann Arbeitslosigkeit aber auch sehr gut in Pseudoarbeit verstecken. Das heißt in Arbeit die eigentlich kein Mensch braucht und die nur dank staatlicher Subventionen überlebt.

Das sind im Grunde auch die 96.300 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit selber.
Die 177.956 Soldaten der Bundeswehr produzieren auch nichts nachweisbares und das aber für 37,0 Mrd. Euro im Jahr.
Die Masse der Künstler kann auch nicht ohne Subventionen überleben und die ganze Ökoenergiebranche eigentlich auch nicht.

Der Mensch wird heute leider immer noch nur über seine Arbeit definiert, egal wie sinnfrei und wettbewerbsunfähig die ist. Der eigentliche Sinn der Arbeit, nämlich das Produkt daraus das die Arbeit auch selber finanziert, spielt überhaupt keine Rolle.

Diejenigen die wirklich ehrliche Arbeit haben also uns damit auch am Leben erhalten, sind bestimmt schon heute die wenigsten. Das wird aber auch keine Statistik jemals ehrlich abbilden, dann müsste man sich nämlich auch ganz andere Fragen stellen!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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19.02.2017 15:51 Uhr von JoeCoolone
 
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Waren bestimmt Deutsche, äähhh, die die hier schon länger leben....
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19.02.2017 19:43 Uhr von Arne 67
 
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Seit das Jobcenter eine Wirtschaftsinstitution ist, muss man halt damit rechnen das Sie immer neuere Ideen erfinden damit Sie auch einmal Plus machen. Da sind die Empfänger nicht mehr als (Sorry für den Ausdruck) Blutegel empfinden, denen man die Existenz nicht gewähren will.

Anstatt das Sie Jobs für die Arbeitssuchenden finden sind Sie mit dem scheinheiligen verwalten der Empfänger beschäftigt und können sogar für noch höhere eigene Gehälter streiken.
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23.02.2017 18:55 Uhr von marktwirtschaft
 
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@Tilt001

Wenn ich könnte würde ich für deinen Kommentar gleich 10+ vergeben. Sehr schön erfasst.

Erstaunlich finde ich immer wieder wie schizophren die Menschen sind. Einerseits wird über Hartz4 Empfänger gehetzt wie faul die doch alle sind und müsste man kürzen etc. und anderseits im gleichen Atemzug werden neue Hartz4, Menschen, auch umgangssprachlich Flüchtlinge genannt, beklatscht. Die einen Hilfesuchenden sind die Guten die anderen die Bösen und jeder kann sich aussuchen wen er für gut und wen für böse hält.

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