08.02.17 12:31 Uhr
 2.927
 

Dresden: Künstler versteht Hass der Rechten auf seine Installation nicht

 

In Dresden sorgt derzeit ein Kunstwerk vor der Frauenkirche nicht nur für Proteste von Rechten, sondern auch für Polizeieinsätze durch die Störungen der Demonstranten. Der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni kann den Hass auf seine Installation nicht verstehen.

Der 32-Jährige hat in seiner Skulptur "Monument" drei ausrangierte Linienbusse aufrecht aufgestellt, die daran erinnern sollen, wie sich Zivilisten in der zerstörten Stadt Aleppo hinter solchen Bussen vor Scharfschützen schützen.

Die Installation gehört zudem zu den Aktionen, mit denen Dresden seiner eigenen Zerstörung am 13. Februar 1945 gedenken will. Der Künstler sagt zu all dem ihm entgegengebrachten Hass: "Ich will mich mit dieser Arbeit nicht politisch einmischen. Es geht mir um ein Zeichen des Friedens".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Dresden, Künstler, Installation
Quelle: bento.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

EMOTION.award 2017 — DER Oscar für Frauen
Das "scharfe S" gibt es jetzt auch offiziell als Großbuchstaben
Katholische Kirche hält "Ehe für alle" nicht mit christlichen Werten vereinbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.02.2017 12:35 Uhr von detluettje
 
+23 | -3
 
ANZEIGEN
"die daran erinnern sollen, wie sich Zivilisten in der zerstörten Stadt Aleppo hinter solchen Bussen vor Scharfschützen schützen."

Wie jeder damals sehen konnte, waren es ja die so genannten Seperatisten, welche auf die Zivilisten schossen, die Aleppo verlassen wollten.

Aber das versteht keiner der diese so aufgestellten Busse sieht.

Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten.
Kommentar ansehen
08.02.2017 12:50 Uhr von alter.mann
 
+28 | -8
 
ANZEIGEN
ich habe drei autoverwerter im umkreis per mail angeschrieben und sie darauf aufmerksam gemacht, das sie sich jetzt kunsthändler nennen dürfen ..

;o)
Kommentar ansehen
08.02.2017 13:06 Uhr von NormanFL
 
+26 | -4
 
ANZEIGEN
"Künstler versteht Hasse der Rechten..."

Ist das der Plural von Hass? Was kommt als nächstes? Die Hässin?
Kommentar ansehen
08.02.2017 14:08 Uhr von BurnedSkin
 
+14 | -31
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
08.02.2017 14:15 Uhr von NormanFL
 
+6 | -5
 
ANZEIGEN
Du hast falsch zitiert. Hat das einen Grund? Oder zitiert die linke Franktion immer so, wie sie es gerade möchte?
Kommentar ansehen
08.02.2017 14:17 Uhr von rubberduck09
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
Wie ist eigentlich die Statik von so einem Bus wenn der aufm ´Arsch´ hockt? Steht das denn auch sicher? Wo ist das dazugehörige Gutachten? Gibts nicht? Dann hab ich auch Angst dass so ein Bus einem doch auf die Füße (oder schlimmeres) fallen könnte.
Kommentar ansehen
08.02.2017 14:58 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -10
 
ANZEIGEN
@detluettje - was hat jetzt Dein Einwand damit zu tun?

Das steht da wohl gegen Scharfschützen - aber wohl für alle und nicht nur die die Dir genehm zu sein scheinen.
Kommentar ansehen
08.02.2017 14:59 Uhr von architeutes
 
+5 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
08.02.2017 15:16 Uhr von Gierin
 
+17 | -2
 
ANZEIGEN
Bei "Busse, die vor Scharfschützen schützen", kommt mir aber als erstes Sarajevo in den Sinn.

Andere Frage: Wieso erstellt man weitab vom Geschehen so unhandliche Monumente auf die:
- erstens auf Ereignisse aufmerksam machen sollen, über die sowieso jeder schon informiert ist
- zweitens dort aufgestellt werden, wo niemand etwas dafür kann und niemand etwas dagegen tun kann, um die Lage zu verbessern.
Kommentar ansehen
08.02.2017 15:40 Uhr von BurnedSkin
 
+5 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
08.02.2017 15:43 Uhr von Klopfholz
 
+21 | -4
 
ANZEIGEN
Dresden: Künstler versteht Hasse der Rechten auf seine Installation nicht - ich schon

Auch sehr interessant ist, dass alle die diesen Schrott auf dem Neumarkt kritisieren gleich Rechte sind.

Wo sind wir nur hingekommen...
Kommentar ansehen
08.02.2017 16:00 Uhr von detluettje
 
+20 | -5
 
ANZEIGEN
@Klopfholz:
Willkommen in Merkels Propagandaparadies.
Alles was nicht nach Merkels Pfeife tanzt wird als Rechts oder Putintroll bezeichnet.

Schöne neue Welt.
Kommentar ansehen
08.02.2017 16:07 Uhr von denksport
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
und wenn man das kunstwerk zerstört, erinnert dies an die Taliban und ist somit ebenfalls kunst.
Kommentar ansehen
08.02.2017 16:37 Uhr von Jedermann1
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
Wenn in Syrien Busse so aufgestellt wurden um sich dahinter zu verstecken waren es bestimmt Facharbeiter. Wie viele Personen können sich so verstecken und wie viele hinter einem quer gelegten Bus? Außerdem ist so etwas in meinen Augen Humbug und keine "Kunst". "Kunst" soll etwas aussagen, dies trifft mit solch aufgestellten Busen in keinem Fall zu
Kommentar ansehen
08.02.2017 18:23 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
alles so schön wiederaufgebaut in dresden und dann solche hässlichen wracks dahingestellt, werde meinen dresden besuch mal hintenanstellen ...
Kommentar ansehen
08.02.2017 18:54 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
"alles so schön wiederaufgebaut in dresden und dann solche hässlichen wracks dahingestellt, werde meinen dresden besuch mal hintenanstellen ... "

Na geht doch noch, in meiner Stadt haben die große Betonwinkel halb in der Erde verbuddelt und Kunst genannt, dagegen sind 3 Busse ja schon monumentale Kunst ^^
Kommentar ansehen
08.02.2017 22:26 Uhr von AdiSimpson
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
08.02.2017 22:27 Uhr von Rammar
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
schaut euch mal die videos von dulig an, das niveau der "wutbürger" ist erschreckend tief, zum glück bin ich es von dieser plattform gewohnt...
Kommentar ansehen
09.02.2017 03:07 Uhr von Hallominator
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Schlecht funktionierender Schutz vor Waffengewalt als Zeichen des Friedens ist nunmal eine scheiß Idee. Die Symbolik haut auch nicht hin, selbst wenn es ein guter Schutz wäre. Denn zum Schutz vor Scharfschützen gehört die Existenz von Scharfschützen als Fakt dazu. Und der Angriff, vor dem man sich damit schützt. Toller Frieden, Mann!

Zudem sind es 3 Busse und noch dazu ist es ein extrem hässlicher Blickfang direkt vor der eigentlich schick anzusehenen Kirche.
Bei mir werden zwar keine religiösen Gefühle verletzt, aber sowohl symbolisch (was es darstellen soll gegen was es darstellt) als auch künstlerisch (3 Busse, verdammt!) ist es einfach nur ein Schandfleck.
Kommentar ansehen
09.02.2017 05:05 Uhr von wer klopft da
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@burned skin

Du machst deinem Namen Ehre

Weiter so, aber nicht hier.
Kommentar ansehen
09.02.2017 06:37 Uhr von jupiter12
 
+1 | -9
 
ANZEIGEN
lass uns doch Dresden (oder die ganzen 5nL?)in den Zustand von 1989 zurückversetzen, das ist ja fast wie Alleppo 2017........ nen Zaun drum um und gut is ( und billiger ist es auch).
Kommentar ansehen
09.02.2017 07:03 Uhr von Salomon111
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn ich mein Schrottauto irgendwo in der Stadt abstelle, darf ich damn auch jeden als rechtsextrem bezeichnen der das nicht gut findet?
Kommentar ansehen
09.02.2017 08:31 Uhr von hasennase
 
+0 | -8
 
ANZEIGEN
man muss nich jeden schwachsinn verstehen. bis jetzt haben sich selbst die rechten dumpfbacken spätestens nach 2 minuten bei ihren bedründungsversuchen verhaspelt und widesprochen dass sie selber nicht mehr durchblicken warum sie eigentlich dagegen sind. braune ausscheidungen halt.
Kommentar ansehen
09.02.2017 09:01 Uhr von buw
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
AdiSimpson hat dazu nen Link eingestellt. Das Foto mit der IS-Fahne auf den Bussen ist bekannt und bestätigt.Nicht umsonst tauchte das Foto dann nach Photo-Shop-Bearbeitung mal ohne Fahne, mal ohne Schriftzug in der Fahne oder einfach oberen Rand abgeschnitten auf. Man war sich also des Fauxpas bewußt. Nicht die Busse sind ein Mahnmal für Frieden, gegen Krieg.... Fakt ist, auf den Bussen, denen das Dresdner "Mahnmal" nachempfunden ist, wehte in Aleppo die Fahne des IS, der diese Busse aufgestellt hat. So stellt man also dem IS ein Denkmal auf in Dresden? Gehts noch. Die kriegen sich nicht mehr ein mit ihren Huldigungen und recherchieren vorher nicht, was für diese "Kunst" Modell gestanden hat. Da muß man entweder IS-Fan sein um das gut zu finden oder einfach nur dummer Höfling. Der sog. Künstler ist da nicht besser, blind den Auftrag abgearbeitet, ohne nachzudenken. Ist schon ein starkes Stück. Und wenn einer da Vinci oder van Gogh Scheiße findet, muß er nicht rechts sein.Wie viele fanden Christos Verhüllungen Mist.

[ nachträglich editiert von buw ]
Kommentar ansehen
09.02.2017 11:18 Uhr von buw
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Der Künstler, Manaf Halbouni, auf seiner Homepage:

Bei meinem Kartenprojekt „What if“ stelle ich mir den Ablauf der Weltgeschichte anders vor.

In der Fiktiven Welt die ich erschaffen habe, hat die Industrie Revolution im Arabischen so wie Osmanischen Reich stattgefunden. Somit sind zwei Mächte hervor gekommen die die Welt mit Waffen sowie Technologische Errungenschaften beliefern. Auf der Suche nach Ressourcen und Absatzmärkte, begann man mit den Kolonialisierung Europas.

Bei der Kolonialisierung wurden neue Grenzen erschaffen um Europa unter zwei Mächten aufzuteilen ohne Rücksicht auf die Verschiedenen dort lebenden Völker.

Die entstandenen Kampfkarten, Verzeichnen den lauf der Truppen und dessen verschiedenen Verbänden so wie wichtige Militärische Ziele. Die neu Eroberten Städte werden Teils umbenannt oder übersetzt. Lädiglich ein Par Große Städte dürfen ihren Namen behalten."
https://www.manaf-halbouni.com/...

Er träumt von der Übernahme Europas durch Muslime.

[ nachträglich editiert von buw ]

Refresh |<-- <-   1-25/30   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

G20-Gipfel in Hamburg: Griechischen Autonomen fehlt das Geld zur Anreise
Berlin: Linke Besetzer setzen bei Räumung Türknauf unter Strom
Auftrittsverbot des türkischen Präsidenten: Ankara greift Schulz an


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?