03.02.17 11:48 Uhr
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TÜV erwägt, nicht umgerüsteten VW-Autos Plakette zu verweigern

 

Fahrer von Dieselautos, die vom Abgasskandal bei Volkswagen betroffen sind, könnten womöglich Ärger mit dem TÜV bekommen.

"Eine Plakette wird nicht erteilt, wenn ein Autofahrer nicht nachrüsten lässt", erklärte der TÜV-Nord-Sprecher Rainer Camen: "Ab Mitte 2017 würde dies als erheblicher Mangel bei der HU gewertet, eine Plakette wird dann erst nach der Umrüstung erteilt".

VW teilte mit, dass die Umrüstung schnell vonstatten gehe und es keine Engpässe geben wird.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Auto
Schlagworte: VW, TÜV, Plakette
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2017 11:54 Uhr von rubberduck09
 
+7 | -7
 
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So lange es nur die trifft die nicht umrüsten wollen ist das OK - aber was ist mit denen die keinen Termin rechtzeitig in der Werkstatt bekommen?
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03.02.2017 13:11 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -8
 
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Wobei mich eines ja absolut stört:

So ein Laden wie ein TüV soll nicht "erwägen" sondern rein objektiv nach Sach- und Rechtslage ein Gutachten erstellen welches sich eben in bestanden (Bäbberl) oder nicht bestanden (kein Bäbberl) beschränkt.

Wenn also Mitte 2017 die Autos illegal unterwegs sind dann sollen die nicht erwägen sondern knallhart aussondern.

Wenns da Ermessensspielraum gibt dann wird der immer komisch ausgenutzt. Sollten die Karren jetzt schon "illegal" sein dann müssen die auch von Amts wegen _sofort_ umgeschlüsselt werden (mehr Steuer, ggf. andere Umweltplakette) und man darf nicht auf den nächsten TÜV-Termin warten.

Umschlüsseln ist für all die die aus Angst vor Leistungseinbußen die Umrüstung nicht machen wollen auch ein möglicher Weg wobei sich dann die Frage stellt ob der Wagen je überhaupt hätte zugelassen werden dürfen.

Dieses dauernde Kuscheln mit Großkonzernen kotzt mich an! Würde man knallhart durchgreifen hätte der Konzern in letzter Konsequenz nichts zu lachen denn dann wäre das ein grober Mangel und die Kunden würden den Autohäusern zu recht die Autos um die Ohren hauen. Der Gesetzgeber sollte in solchen Fällen auch klarstellen dass es da auch kein Rausreden mit ´2 Jahre Garantie´ gibt bei solchen Mängeln sondern die Karren sollte sowas rauskommen auch nach 20 Jahren noch ´zurückgegeben´ werden können. Und ich denke auch dass es dafür auch keine Gesetzesänderung braucht denn dass es Betrug war ist glaube klar genug nachgewiesen und somit ist der Kauf im Rahmen der normalen Verjährungsfristen bei Straftaten ggf. rückabwickelbar. ´Abnutzung´ kann man ja verrechnen.
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03.02.2017 14:04 Uhr von Misuke
 
+6 | -2
 
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Ich habe für meinen Golf den Brief erst vor 2 Wochen bekommen das man jetzt erst anfängt mit deren Umrüstung ergo hatte ich keine 18 Monate Zeit
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03.02.2017 17:14 Uhr von wwerww
 
+8 | -3
 
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Als Kunde ist man echt der letzte Arsch.

Erst wird man von einem Konzern beschissen und als Dank wird man vom KBA und TÜV gegängelt!

Winterkorn und die ganze Verbrecherbande grinst sich eins und kassiert munter weiter!

Die Amis werden entschädigt und der dumme deutsche zahlt noch für.

Ich brauch mein Auto nicht zum Vergnügen. Ich bin darauf angewiesen um an die Arbeit zukommen ... um schön Steuern zahlen zu können.
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03.02.2017 18:11 Uhr von Hanna_1985
 
+7 | -2
 
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Also als Deutscher kauft man sich ein deutsches Auto von einer betrügenden Firma...

... als Fahrer eines alten Fahrzeugs mit roter Plakette bist Du der Depp, darfst nicht mehr in die Innenstädte; für Firmen mitunter existenzbedrohend.
... man kauft sich eine neue Karre, es kommt heraus, es wurde betrogen...
... man erhält dank der deutschen Politik weder eine Wiedergutmachung in Form von Schadensersatz vom Hersteller, noch das Recht auf Wandlung
... muss damit leben, dass nach der Umrüstung ggfls. Verbrauch oder Leistungsdaten variieren, ohne hierfür Schadenersatz zu bekommen...
... und on top wird man dann noch vom TÜV mit der eventuellen Stillegung seines Fahrzeugs belohnt, wenn es noch nicht (wieso kann man dazu gezwungen werden, die verkehrssicherheit ist NICHT gefährdet, man könnte auch einfach die anderen Verbauchsdaten eintragen!) umgerüstet wurde.

Ja, das ist Deutschland! Du wirst von vorne bis hinten nur beschissen.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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03.02.2017 18:16 Uhr von Hanna_1985
 
+6 | -1
 
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... achja, und das Ergebnis des Beschisses ist eine neue Umschlüsselung/Berechnung der KFZ-Steuer, damit trotz Mauteinführung und "Entlastung der bzw. nicht höher belasteten" Autofahrern dann doch noch wieder deutlich mehr Geld aus der Tasche gezogen werden kann...
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03.02.2017 20:30 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -2
 
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Wenn das Fahrzeug nach der Umrüstung dieselbe Leistung nur durch höheren Spritverbrauch erreicht ist das Selbstverständlich eine Mehrbelastung.

Blieben die Verbrauchsdaten identisch bei nun möglicher Normerfüllung hätte man dies auch so von Anfang an umsetzen können... Da es aber nicht möglich ist, verändert die Umrüstung das Fahrzeug.

Wird der Spritverbrauch gesenkt, geht es wiederum zu Lasten der Leistung, was ebenfalls einer Minderung des ursprünglich gekauften Wertes entspricht.

Da durch die Anpassung der KFZ-Steuer diese höher ausfällt, gibt es hier auch eine Mehrbelastung, auch wenn der Wagen jetzt den vorher beworbenen Grenzwert einhält. Die Anpassung der Steuer ist ein Resultat des Skandales. Hätte es den nicht gegeben, keine Anpassung der Steuern, keine höheren Kosten.

Und diese betreffen nun _alle_ KFZ-Besitzer, nicht nur VW-Käufer.

Spitzendeal.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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03.02.2017 20:50 Uhr von Misuke
 
+2 | -4
 
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zum einen hab ich noch keinen Termin und muss nächsten Monat zum TÜV / AU ...der ist nämlich abgelaufen.

So jetzt erklär du Schlaumeier wie ich den bekommen soll ...

Und wenn für gaaaaaaaar niemanden ein Schaden durch die Software entsteht ...warum wurde sie denn dann nicht schon längst bei irgendeinem Update geändert.

Den Verlust habe ich nicht jetzt sondern bei Verkauf des ganzen. Kein Schwein will ein manipulierstes Auto
Und dem Käufer isses scheissegal ob das gesetzlich abgesegnet wurde ...er hat nur im Kopf das wurde manipuliert und genauso werden es Ankäufer machen wenn man ihn bei einem Kauf in Zahlung geben will
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04.02.2017 09:45 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -1
 
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es zeigt sich wieder deutlich, dass verstehendes lesen bei SN nicht sehr weit verbreitet ist:

@rubberduck09: laut Überschrift erwägt der TÜV dies ab Juli einzuführen, nicht einen Ermessenspielraum, sondern die Entscheidung ob

es wird also keinen Ermessensspielraum geben, sondern nur ja/nein, es ist aber scheinbar noch nicht endgültig entschieden ob ja/nein wirklich kommt

@Misuke: wenn wird es im Juli eingeführt du musst bereits im März zum TÜV, also ist es für dich gar nicht relevant und du hast somit weit mehr als 18 Monate Zeit deinen Hobel in die Werkstatt zur Umrüstung zu schaffen, da für dich das erst im März 2019 zur Debatte steht ob du die Umrüstung hast oder nicht

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