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Ca. 50% der Arbeitgeber ignorieren den Mindestlohn für Minijobber

 

Laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zahlt ca. die Hälfte der Arbeitgeber den geringfügig Beschäftigten weniger als 8,50 Euro.

Jeder Fünfte erhielt nicht einmal 5,50 Euro.Der Mindestlohn gilt seit Januar 2015. Inzwischen wurde er auf 8,84 Euro erhöht.

Betroffene können vor dem Arbeitsgericht klagen und sich das Geld zurück holen. Außerdem müssen die Arbeitgeber dann den Gesamtsozialversicherungsbeitrag, den Arbeitgeber- wie Arbeitnehmeranteil nachzahlen. Die Verjährungsfrist beträgt jedoch 3 Jahre, wenn der Arbeitgeber davon Gebrauch macht.


WebReporter: Tilt001
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mindestlohn, Arbeitgeber, Minijobber
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2017 10:07 Uhr von Tilt001
 
+6 | -2
 
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Der Mindestlohn in Deutschland ist eigentlich eine Erfindung der Linken. Der stand zwar auch immer im SPD-Wahlprogramm aber im Bundestag selber, hat die sich aus Koalitionstreue mit der CDU immer dagegen gewehrt. (2007 sogar gegen ihren eigenen aber nur von der Linken eingebrachten Antragstext) Die SPD ist genau wie die CDU nicht wirklich der geistige Träger davon und von daher kommt natürlich auch immer noch die mangelnde Umsetzung bis heute. Aber Bundestagswahlen sind ja auch bald!
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30.01.2017 10:34 Uhr von Disskurs
 
+0 | -5
 
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Der Mindestlohn ist auf 8,84 Euro angestiegen, aber irgendwann kommt auch mal die Bremse.

Anscheinend gibt es sogar schon einen ausgemachten Maximal-Lohn: ttps://http://www.upticker.de/...
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30.01.2017 10:57 Uhr von Tilt001
 
+1 | -2
 
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Das war ja wohl nur Satire. Es gibt übrigens aber auch ein echten Höchstlohn!

Zitat:
"Am 1. Juni 2012 beschloss Frankreichs Präsident François Hollande, einen Höchstlohn für Manager von Staatsbetrieben einzuführen. Danach darf das höchste Gehalt höchstens 20-mal so hoch sein wie das niedrigste Gehalt im gleichen Unternehmen."
https://de.wikipedia.org/...

Doch wirklich fortschrittlich! Da können die Schweizer mal sehen, wie dumm sie Teilweise abstimmen, die sind mit ihrer 1:12 Kampagne nämlich gescheitert. Die Plakate mit der kommunistischen Riesenfaust die durch die Schweiz schlägt kennt bestimmt noch jeder Schweizer!

Ihr müsste da einfach mal was, gegen die völlig unkontrollierte Kampagnenfinanzierung machen, denn natürlich werden Banken und Konzerne immer das 1000-fache Budget dafür haben als wie etwa nur die Imitatoren der eidgenössischen Volksabstimmungen!

Die machen mit ihrer Medienmacht im Grunde die ganze Demokratie in der Schweiz völlig kaputt. Die steht da wirklich nur auf dem Papier!
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30.01.2017 19:53 Uhr von 0088
 
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eine Zeitangabe wäre hier mal wünschenswert.
8,84.- Euro in der Woche. Monat .Jahr
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31.01.2017 04:23 Uhr von Tilt001
 
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Den Mindesthohn gibt es pro Stunde, Allgemeinwissen.

Es gibt übrigens noch eine böse Ausnahme, Behinderte bekommen in Behinderten-Werkstätten nur ein ca. 1.30 Euro Taschengeld! Da macht nur der ganze Überbau den Reibach.

Gewerkschaftlich organisieren dürfen die sie sich aber auch nicht, da sie nicht als Arbeitnehmer gezählt werden.

Das sind im Grunde echte Sklaven, nach den Ehrenamtlichen die sie noch unterbieten.

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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31.01.2017 18:23 Uhr von AlternativeStimme
 
+1 | -0
 
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(Alters)Armut vorprogrammiert
Trotz allen Regierungjubel sind seit 1992 sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs in Dld um 18% gefallen.Teilzeitjobs um 139 Prozent gestiegen.Reale Nettolöhne seit 1992 nur um 0,4 Prozent gestiegen.Unternehmenseinkommen+die Einkommen der Supereichen um 70 Prozent gestiegen.In Dld arbeiten bereits über 8 Mio Menschen,in voll+Teilzeit,im Niedriglohnsektor,sie koennen davon nicht leben oder Pension ersparen.Eine gewaltige Altersarmutswelle wird gebildet.Politiker die das ueber Jahrzehnte geplant+ausgefuehrt haben werden sicherlich nicht wieder gewaehlt.I/d Finanzkrise 2009 wurden Banken mit Milliarden an Steuergeldern gerettet,Verantwortliche aber nicht zur Rechenschaft gezogen,also die groesste Umverteilung von Unten nach Oben.Zahlreiche kleine Unternehmen sind i/d Krise bankrottgegangen,Hunderttausende haben ihren Job verloren oder wurden in schlechtbezahlte Teilzeitjobs runtergestuft,aber „systemrelevante“ Banken mit Steuergeldern gerettet

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