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Brexit: Regierung erwägt Abgabe für Firmen von 1.000 Pfund für EU-Arbeitnehmer

 

Nach dem Austritt aus der Europäischen Union (EU) will die britische Regierung Unternehmen die Einstellung von EU-Arbeitnehmern erschweren.

Sie erwägt eine Abgabe von 1.000 Pfund im Jahr für Firmen, die Fachkräfte aus EU-Ländern anstellen, so Einwanderungsminister Robert Goodwill.

In den Unternehmen wird der Plan kritisiert: "Wir appellieren an die Regierung, diesen Vorschlag zu überdenken", so Seamus Nevin vom Institute of Directors. "Diese Steuer wird das Jobwachstum belasten - und das in einer Zeit, in der viele Unternehmen ohnehin mit Unsicherheit leben müssen".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Regierung, Arbeitnehmer, Pfund, Firmen, Abgabe, Brexit
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2017 13:02 Uhr von Jarl
 
+7 | -1
 
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Die spinnen die Briten.

Quelle: Asterix in Brittanien
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12.01.2017 16:13 Uhr von little_skunk
 
+2 | -1
 
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Formal sind sie weiterhin Teil der EU und dürfen keinen EU Bürger benachteiligen. Ich würde da eine Klage von Seiten der EU erwarten und damit wird der Plan vorerst auf Eis gelegt. Erst müssen die Britten aus der EU austreten. Die Abstimmung allein reicht dafür nicht aus.
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12.01.2017 19:01 Uhr von shadow#
 
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Hahaha
Eine Scheißidee nach der anderen - wie kommt man auf sowas?
Jobwachstum? Firmen die nicht gerade Wirtschaftszweigen angehören, die nur durch billige Arbeitskräfte florieren und die nach dem Brexit wahrscheinlich implodieren werden, werden bereits ein vielfaches dessen drauflegen müssen, um überhaupt erst mal britische Fachkräfte im Land zu halten.
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12.01.2017 21:20 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@little_skunk: die ersten drei Worte der Nachricht überlesen?
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12.01.2017 21:23 Uhr von det_var_icke_mig
 
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ganz dumme/populistische Idee

warum?

was machen die bei den Firmen die keinen Briten finden der a) für den Lohn arbeiten will oder b) die nötige Qualifikation hat

Umkehrschluss: Firma macht dicht, bzw. verlässt GB was den weiteren Verlust von Abeitsplätzen bedeutet
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12.01.2017 21:37 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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Die Abgabe ist m.E. zu niedrig, um Firmen ernsthaft abzuschrecken. Das sind "nur" 100 Euro pro Monat.
Bei Jobs mit Spitzengehältern fällt das unter den Tisch.
Bei Normalverdienern werden es wohl nicht die Firmen, sondern die ausländischen Arbeitnehmer ausbaden müssen. Sie werden Jobs nämlich nur noch dann bekommen, wenn sie bessere Arbeit liefern oder sich eben mit einem 100 Euro niedrigeren Gehalt zufriedengeben.

Vergleich mit den USA: Dort kostet eine Firma alleine das Beantragen eines Visums über 5000 Dollar - und dann ist nicht mal gesagt, dass der Antrag durchgeht.

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