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Hannover: Sparda-Bank weigert sich, Münzen anzunehmen

 

Banken sind nicht begeistert, wenn Kunden Münzen einzahlen wollen und die Sparda in Hannover verweigert nun gar völlig die Annahme.

Die Münzeinzahlung ist nur noch in zwei von 25 Filialen möglich, bestätigte eine Sprecherin des Geldinstituts.

Als Begründung heißt es, Münzgeld spiele für die Sparda-Kunden "eine immer kleinere Rolle". Anabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen, kritisierte die Entscheidung: "Geld ist Geld. Ob als Schein oder als Münze - es muss mein Recht als Verbraucher sein, es zur Bank bringen zu können!".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Hannover, Sparda-Bank
Quelle: spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2017 12:14 Uhr von lucstrike
 
+18 | -6
 
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Wieder ein kleiner Schritt mehr zum bargeldlosen Zahlungsverkehr ...
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10.01.2017 12:49 Uhr von werner.sc
 
+3 | -23
 
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10.01.2017 13:58 Uhr von VSurfer
 
+2 | -1
 
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Ein ähnliches Problem hatte ich letztens bei der Sparkasse. Sie haben sich zwar nicht verweigert, nahmen aber nur sehr ungern mein Kleingeld an. Mir wurde empfohlen, mein Kleingeld beim Händler auszugeben.
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10.01.2017 14:33 Uhr von Airstream
 
+12 | -2
 
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Ich zahle relativ oft Kleingeld ein... Meine eigentliche Bank, die Deutsche Bank, war auch immer absolut unbegeistert davon, ich musste dort auch immer selbst Rollen und ein Bankmitarbeiter beobachtete das ganze damit ich in den Rollen nicht zu wenig stecke oder falsche Münzen etc.

Dann hab ich ein zweites Konto bei der Sparkasse eingerichtet was primär nur für Kleingeld ist. Ich gehe einmal im Monat hin und schmeisse das Geld in einen Automaten der es auszählt und sofort auf mein Konto gutschreibt.

Es sind monatlich immer um die 50 bis 60€, rechnet sich also.

Kleingeld aus Geldbörsen der Familie was über bleibt, Pfandrückgaben etc.
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10.01.2017 16:03 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+2 | -3
 
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Richtig, endlich voll überwachte geldströme vollkommen in den Händen der Banken! Super. Da kann man dann Verbrecher und solche die als dieses bezichtigt werden komplett mittellos machen. Ob das eine so tolle entwicklung ist wage ich allerdings zu bezweifeln
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10.01.2017 16:26 Uhr von Rechtschreiber
 
+11 | -0
 
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Ganz einfach: Konto um genau den Betrag der Münzen überziehen, Konto kündigen, mit den Münzen den Ausstand begleichen, neue Bank suchen.
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10.01.2017 17:41 Uhr von Hallominator
 
+2 | -1
 
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Wenn die das Geld nicht brauchen oder gar wollen... Andere nehmen es gerne.
Sollte mich so ein Scheiß eines Tages auch betreffen, werde ich eiskalt die Bank wechseln und gut is.
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10.01.2017 19:29 Uhr von namou
 
+6 | -0
 
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Vielleicht bekommen die jetzt ja einen neuen Namen

Sparda-nichtmehr :)

[ nachträglich editiert von namou ]
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10.01.2017 20:37 Uhr von Vollpfosten_raus
 
+0 | -0
 
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ganz einfach SPARDA-Bank nein danke!!!

und wechseln - wenn dies viele machen, dann sieht auch die SPARDA Bank ein, dass sie Probleme hat
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10.01.2017 20:38 Uhr von Wildcard61
 
+0 | -0
 
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Politik ist, den Armen mit deren Zustimmung das Geld aus der Tasche zu ziehen und den Reichen zu geben.
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10.01.2017 20:45 Uhr von Vollpfosten_raus
 
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wie vorher geschrieben > einfach wechseln!

Bin seit Jahren bei der Commerzbank, führe ein kostenloses Girokonto, Onlinebanking inklusive, Kontoauszüge werden komplett 10 Jahre online bei denen gespeichert, lade mir die höchstens als PDF-Datei runter, in jeder Filiale steht ein Automat, der sowohl Münzen als auch Scheine zur Einzahlung annimmt und das Ganze ohne KOSTEN !!!

Leute einfach nachdenken und wechseln!!!
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10.01.2017 21:35 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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Das kann doch nicht rechtens sein. Der Euro und Cent sind in Deutschland das gesetzliche Zahlungsmittel. Wie kann man da als BANK die Annahme verweigern und dies auch dürfen?
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10.01.2017 22:16 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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Mich wundert, dass die Bank nicht verpflichtet ist, Münzen in üblichen Mengen anzunehmen. Diese sind schließlich ein gültiges Zahlungsmittel.

Davon abgesehen ist das auch eine Frage, wie man mit Kunden umgeht. Beim Thema "Münzen einzahlen" kam mir als erstes in den Sinn, wie ich vor 30 Jahren stolz mit meiner gefüllten Sparbüchse bei der Sparkasse war und da vermutlich runde 10 Mark eingezahlt habe. Für die Sparkasse sicher kein sofortiges gutes Geschäft, aber viele der Knirpse von damals sind vermutlich noch heute Kunden bei der Sparkasse.
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11.01.2017 02:35 Uhr von Momortui
 
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Also ich hab´ da noch nie Probleme gehabt. (Auch Sparda-Bank)
Das Kleingeld kommt in einen Sack geht dann zur LZB und der Betrag wird ein paar Tage später gutgeschrieben.
Bevor ich es abgebe (meistens über 3kg bzw, > 200 €) lass ich es natürlich durch meine Zählmaschine laufen - bisher gab es aber keinerlei Differenzen. (auch keine zu meinen Gunsten ... ist ja kein Monopoly)
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11.01.2017 14:33 Uhr von zoc
 
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Auch für die spadabank gilt:

"Als gesetzliches Zahlungsmittel bezeichnet man das Zahlungsmittel, das niemand zur Erfüllung einer Geldforderung ablehnen kann, ohne rechtliche Nachteile zu erleiden. Im Euroraum ist Euro-Bargeld das gesetzliche Zahlungsmittel; nur die Zentralbanken des Eurosystems dürfen es in Umlauf bringen. In Deutschland sind auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. [...]"
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11.01.2017 16:42 Uhr von bigpapa
 
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Zum Schutz der SPARDA-Bank muss ich mal sagen das sie da nicht die einzige ist.

Angeblich sollte mal in einer neuen Filiale der Postbank so ein Münzenzählautomat stehen. Aber die wollten das nicht.
Ich müsste bei der Postbank ca. 50 Km weit fahren laut deren Karte im Internet. Die Kleingeldannahme am Schalter kann lt. Aussage des Herren am Schalter nur "eine Handvoll" verarbeiten pro Geschäftsgang.

Das mit den Kleingeld geht mir echt so was von auf den Sack.

Ich kaufe gerne in 1 Euro Läden wenn das Produkt dann 1 Euro kostet. Wenn es 99 Cent kostet lass ich es liegen. Hab mal zu meiner Begleitung gesagt die das kaufen wollte, wo ich wusste das der Filialleiter hinter mir stand. Für 1 Euro würde ich es kaufen, aber so muss ich den Geld-Müll nach Hause tragen.

Es klingt verschnobt ich weiß aber es ist leider Realität. Ich habe ca. 6 Kg Münzen die keine Bank haben will.

Ich habe absolut nix dagegen wenn eine Bank das Geld aufs Konto gutschreiben will. Ist mir sogar Recht :) Karte rein, Geld rein kippen, Die Kiste zählt, und ich hab die Kohle am nächsten Tag auf den Konto. Fände ich absolut prima.

Und die Regierung müsste weniger teures Geld prägen.
Recycling wäre da um einige Mio. Euro preiswerter Bundesweit im Jahr.

(Für die die die Aussage nicht verstehen : Die Materialkosten und Herstellungskosten von Kupfergeld übersteigen den Realwert)

Gruß

BIGPAPA
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11.01.2017 17:11 Uhr von Leichenvater
 
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ganz einfach Bank wechseln und nicht weinen
wenn das alle machen würde (leider nein) würde sich das Problem selber lösen

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