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Armut in Deutschland: Immer mehr Haushalte überschuldet

 

In Deutschland ist die Zahl der überschuldeten Haushalte weiter gestiegen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Armutsbericht der Bundesregierung.

Demnach waren im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Haushalte betroffen. 2013 lag die Zahl noch bei 1,97 Millionen Haushalten.

Der Trend, nach dem seit 2006 ein stetiger Anstieg verzeichnet werde, setze sich fort, heißt es. Grund für die Überschuldung sei immer öfter Einkommensarmut.


WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Armut
Quelle: tagesschau.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2016 09:15 Uhr von CrixD
 
+16 | -0
 
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Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude.
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13.12.2016 09:22 Uhr von Brit2
 
+22 | -0
 
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Klare Fake-News, die man unter Strafe stellen muss. Monatelang wird überall per Statistiken und Politikerreden erklärt, wie stark unsere Einkünfte stiegen und wie toll unsere Rente später sein wird und wie toll und gut ... (oder waren DAS laufend Fake-News? welche Strafe erwartet die dann?)
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13.12.2016 09:43 Uhr von Jonny0r
 
+12 | -1
 
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Es gibt in Deutschland keine Armut geschweige Altersarmut, das ist nur von diesen ganzen CDU fernen populistischen Partein erfunden.
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13.12.2016 10:20 Uhr von Pavlov
 
+4 | -13
 
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Sind wahrscheinlich die Flüchtlinge schuld.
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13.12.2016 10:28 Uhr von CrixD
 
+6 | -0
 
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@MerZomX

Stimmt... das liegt an immer höher steigenden Lebensunterhaltskosten und auf Mindestlohn (oder in einigen Fällen sogar niedriger) gedrückten Löhnen.
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13.12.2016 11:31 Uhr von Mercedesmann
 
+6 | -0
 
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Der Grund für die Überschuldung liegt eher bei den Banken. Oder wie kann es sein, dass junge Familien mit 2 Kindern und mit 2000 € netto im Monat einen Hauskredit über 240.000 € bekommen? Und das ohne Eigenkapital? Letztendlich wird den leuten suggeriert, dass Geld im Moment nichts kostet und kaufenn billiger als mieten ist. Das gleiche gilt ja auch für Consumer Kredite der großen Shoppingtempel. Wären die Banken ehrlicher, dann säßen auch viele nicht so in den Miesen. Auch sollte es ein Fach in den Schulen geben ab der 9. Klasse, in denen man den Kids zeigt, dass alles was man sich leiht auch zurückgezahlt werden muss und wieviel das Leben wirklich kostet. Bisher kennen die Kids nur "Was kostet die Welt?" und "irgendwer zahlt schon dafür".
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13.12.2016 12:28 Uhr von Imogmi
 
+4 | -6
 
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ich weiß jetzt hagelt es wieder Minus, aber wenn einer einen besseren Lebenstandard möchte als es sein Verdienst zulässt kann man immer noch legal etwas nebenbei dazu verdienen ;
ist besser als jeder Kredit. Aber viele sind einfach zu bequem dafür oder finden nicht das Richtige und die glauben dann nicht mehr dran.

Das Ganze ist also ein zweischneidiges Schwert, der Arbeitsmarkt wird durch Niedriglöhne unterhöhlt ( wird von "Oben" gewollt ) und die Kosten für ein einfaches normales Leben steigen rasant an ( auch beabsichtigt ).
Also bleibt einem nicht viel übrig, glauben viele, aber es gibt Wege um mit dem Strom unauffällig mitzuschwimmen und doch sein eigener Herr zu bleiben.

Sicher können einige nicht viel dafür, in eine Notlage gerät man heute schneller als einem lieb ist.
Aber viele ergeben sich auch zu früh ihrem Schicksal und lassen einfach alles geschehen ( aber auch das ist so gewollt ).

[ nachträglich editiert von Imogmi ]
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13.12.2016 12:49 Uhr von CrixD
 
+2 | -3
 
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@Imogmi

Wie verdient man denn legal was nebenbei, wenn man 40 Stunden die Woche malocht, dabei vielleicht auch noch Überstunden schieben muß und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommt?

Oder vielleicht sogar schon einen Zweitjob hat, um über die Runden zu kommen?
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13.12.2016 14:06 Uhr von Imogmi
 
+3 | -0
 
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@ CrixD
ja das ist mit ein Geheimnis woran verdient wird, aber bei vielen Teilnehmern nicht zum Erfolg führt weil sie nicht daran glauben.

Ich sage mal so, wer 40 Std. und mehr arbeitet und auf keinen grünen Zweig kommt setzt seine Prioritäten falsch.
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13.12.2016 17:41 Uhr von funi31
 
+3 | -1
 
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Kenne auch einen Überschuldeten. 50.000 Euronen von der Bank geliehen. Ausgegeben für Mietwagen, Hotels, einmal ne Reise durch Deutschland, Sonnenbrillen, Laptops usw. Zwar n Job gehabt aber das Leben war schöner also in einem ganzen Jahr nicht 1 x ne Woche durchgearbeitet. Dann reichte es dem Chef mal und er meinte "Bitte hier nicht am Arbeitsplatz essen sondern wie alle in der Mensa". Ende vom Lied war 8 Wochen krank gemacht weil der Chef ja so böse ist. Dann gekündigt worden und auch nicht wirklich Bock zu arbeiten. Lieber mit Zigaretten & Kaffee zuhause sitzen und TV gucken. Jetzt Privatinsolvenz weil der Kredit nicht mehr zurückgezahlt werden kann. Und so machen es nicht wenige
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13.12.2016 19:24 Uhr von Der_schon_wieder
 
+3 | -0
 
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Okay.
Reden wir mal in kurzen und logischen Schritten;
Immer mehr Haushalte sind Überschuldet.
Wie entstehen Schulden? In dem man mehr ausgibt als einnimmt, richtig? Richtig.
Folglich gibt es zwei Möglichkeiten diesem entgegen zu wirken; erstens: Einnahmen steigern; oder zweitens: Ausgaben senken.
Auch richtig? Denke schon.

Ich zitiere hier im Zusammenhang mal ne ehemalige Arbeitskollegin "Kannst du mir bis das Gehalt kommt 15€ auslegen, damit ich mein Auto betanken und zur Arbeit kommen kann?"....sie fragte dies über das im selben Monat gekauftem neuem iPhone 7 (ohne Vertrag)...

Könnte solches Verhalten nicht auch ein Teil des Problems sein?
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13.12.2016 19:38 Uhr von det_var_icke_mig
 
+3 | -2
 
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die Frage ist halt ernsthaft, wie die Schulden zustande gekommen sind und was man dagegen getan hat

hab mich grad ein wenig durch die Quelle und weiterführend gelesen und so gut wie nichts als Begründung gefunden wogegen man nicht eher etwas hätte tun können

außer vielleicht schwere Krankheit,

arbeitslos? wird man 1. selten über Nacht und 2. sollte man bei Eintritt der Arbeitslosigkeit gleich über seine Ausgaben schauen und wo man was weg knappsen kann ist also nicht wirklich ein Grund

auch der Ganze aufgeführte Rest an Begründungen deutet mehr auf Fehlverhalten der Betroffenen hin

muss man halt nur eher eingreifen und nicht erst wenn das Kind im Brunnen ist wie es bei der Privatinsolvenz der Fall ist
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13.12.2016 23:36 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Interessant wäre da noch, wie die Situation ist, beispielsweise:
* wieviele Arbeitslose, Aufstocker und Leute ohne Sozialbezüge sind darunter?
* sind Haushalte mit Kindern, insbesondere bei Alleinerziehern, häufig betroffen?
* welche Rolle spielen überteuerte Handyverträge, auf Pump gekaufte riesige Flatscreens, etc.? Welche Rolle andererseits Reparaturen von Auto oder Waschmaschine, oder nicht versicherte Schäden (weil diejenigen überall gespart haben und dann eben auch an den Versicherungen)?
Es mag nun zynisch klingen, aber Grund für Überschuldung sind quasi immer zu geringe Einnahmen... im Verhältnis zu den Ausgaben.
Wichtig erscheint mir daher auch zu schauen (und das meine ich ohne Wertung): in wievielen Haushalten sind die Einnahmen zu niedrig, um die objektiv notwendigen Ausgaben bestreiten zu können, und wieviele leben einfach ´über ihre Verhältnisse´, wie man so schön sagt?
Mal ein ganz banales Beispiel: laut Sat 1 Videotext, S. 182 sind 38% der Anrufer von Überschuldung betroffen. Wieso werfen diese Leute dann 25 Cent für diesen Anruf raus?! Wenn das den Umgang dieser Leute mit Geld widerspiegelt, dann wundert mich es mich nicht, dass sie finanzielle Probleme haben - und ich würde mich nicht wundern, wenn sie diese auch bei deutlich höheren Einnahmen hätten.

@ Brit2
"Monatelang wird überall per Statistiken und Politikerreden erklärt, wie stark unsere Einkünfte stiegen"
Es geht dabei um die Entwicklung der *durchschnittlichen* Einkommen. Wenn eine Hälfte der Bevölkerung im Durchschnitt 200 Euro mehr im Monat hat und die andere im Durchschnitt 100 Euro weniger, dann ist das im gesamten Durchschnitt eben ein Anstieg um 50 Euro. Das hilft dem Teil der Bevölkerung, der weniger (oder überhaupt keine selbst erwirtschafteten) Einnahmen hat, allerdings wenig bis überhaupt nichts.
Es ist also nicht so, dass die beiden Nachrichten im Widerspruch zueinander stehen, sondern unterschiedliche Aspekte derselben Situation hervorheben.
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14.12.2016 00:25 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -0
 
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Der Hauptgrund für die elendige Überschuldung dürfte in erster Linie der Handel sein. Immer schön allen Leuten das glitzernde Leben vorführen. Schaut mal in den Videotext. Handyvertrag trotz Schufaeintrag, Finanzierung mit 0 Prozent Zinsen usw. usf. Ich kenne einige Leute die parallel mehrere Finanzierungen am Laufen haben. Die leben komplett über ihre Verhältnisse hinaus. Toll eingerichtete Wohnung aber keine Rücklagen. Zur Zeit funktioniert noch alles gut. Die Finanzierungen können einigermaßen gut bezahlt werden, aber wenn es dann mal enge wird, dann ist Schicht im Schacht. Der fette Fernseher oder die noch nicht einmal abgezahlte Karre ist bei einer Pfändung nichts mehr wert. Haus? Weg! Auto? Weg! Schulden? Bleiben! Bingo.

Ich renne dann wahrscheinlich immer noch mit meinem Billig-Smartphone rum und lach mich kaputt über die Deppen die dann Privatinsolvenz anmelden. Ich würde dann gerne telefonisch mein Mitleid bekunden. Kann ich aber nicht, die haben ja nichts mehr, noch nicht mal mehr ein Billig-Smartphone.

Aber alles gut, wenn 2017 die Wahlen sind, dann wählen die einfach alle ihre Schulden weg. So einfach ist das.

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