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Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutschtests durch

 

Weil Bewerber reihenweise den Deutschtest nicht bestehen, kann das Bundeskriminalamt (BKA) viele offene Stellen nicht besetzen.

Von den 317 neue geschaffenen Stellen an Kommissarsanwärtern konnten nur 62 ihre Ausbildung beim BKA antreten. 2016 sollten eigentlich 120 Stellen besetzt werden, berichtet der Bund Deutscher Kriminalbeamter.

BDK-Chef Schulz gab als Hauptgrund für die fehlende Personalbesetzung den Deutsch-Rechtschreibtest an, an dem die meisten Bewerber trotz Abitur scheitern.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Bewerber, Stellen, Bundeskriminalamt
Quelle: n-tv.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2016 15:24 Uhr von Joeiiii
 
+49 | -3
 
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Ein deutliches Zeichen dafür, daß das Abitur seinen Wert zur Gänze verloren hat. Während früher nahezu jeder Hauptschüler halbwegs gut die deutsche Sprache beherrschte, kann man das heutzutage kaum noch von Studenten erwarten. Von Hochschulreife kann keine Rede sein, wenn man beim Deutsch-Rechtschreibtest der Polizei durchfällt. Zwar entzieht sich mir, wie dieser aussieht, aber wenn Abiturienten reihenweise durchfallen, dann liegt es wahrscheinlich nicht an der Schwere des Tests, sondern am Unvermögen der Prüflinge.

Wörter wie Rhythmus, Koryphäe werden sicher nicht gefragt sein und ob man Schifffahrt mit ff oder fff bzw. ob es Potentiometer oder Potenziometer heißt, wird auch kaum ein Kriterium sein. Wenn man aber keinen einzigen Satz fehlerfrei hinbekommt, dann weiß man, was die Uhr geschlagen hat. Als ich vor Jahren Zeuge eines Unfalls wurde und danach das aufgenommene Unfallprotokoll las, wußte ich nicht, ob ich, der vielen Rechtschreibfehler, etwas sagen soll. Habe mich letztendlich dagegen entschieden.

Nachtrag:

>>Von den 317 neue geschaffenen Stellen an Kommisarsanwärtern konnten nur 62 ihre Ausbildung beim BKA antreten.<<

Der Schreiber der News hat den Deutschtest ebenfalls nicht bestanden, denn Kommissar schreibt man nicht nur mit mm, sondern auch mit ss. Und ob es wirklich "neue geschaffenen" heißt? Eher nicht!

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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03.12.2016 15:29 Uhr von One of three
 
+14 | -7
 
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@ Fabrizio

Warum schreibst Du einem User hinterher der hier nicht mehr in der Community ist?
Vermisst Du ihn so dolle?

Klingt verdächtig nach homoerotischen Gedanken Deinerseits..

[ nachträglich editiert von One of three ]
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03.12.2016 15:49 Uhr von HC-9
 
+31 | -3
 
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Deutsch und Mathematik waren meine Drei gutesten Fächer.
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03.12.2016 16:03 Uhr von tvpit
 
+11 | -2
 
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Für einen Fernsehkommissar bei RTL wird es doch noch reichen.

@ Joeiiii

Guter Beitrag,Daumen hoch.


[ nachträglich editiert von tvpit ]
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03.12.2016 17:04 Uhr von silent_warior
 
+13 | -2
 
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Das ist doch schon eine ganze Weile so.
Die Jugendlichen schreiben ihre Nachrichten ohne die Rechtschreibung zu beachten, alles nur mit kleinen Buchstaben und ohne Punkt/Komma.

Die Ursache liegt bei den Handys und der umständlichen Eingabe der Zeichen.
Das ist ein furchtbar gutes Training um falsch schreiben zu lernen.

Mir fällt es auch nicht immer leicht, ich mache Fehler, aber man sollte es doch probieren.

Ein einzelnes Komma kann den Sinn eines Satzes in das Gegenteil verkehren.

Für Firefox gibt es auch Rechtschreib-Plugins und Wörterbücher.
Für das Handy gibt mit Sicherheit auch so etwas ähnliches.
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03.12.2016 17:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -11
 
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Für mich ist das auch eine Frage der Prioritäten.
Ich würde mal vermuten, dass auch beim BKA 95% des Schriftverkehrs über Computer läuft und man somit Rechtschreibkorrekturprogramme nutzen kann.
Sicher würde ich erwarten, dass ein Bewerber mit Abitur die Rechtschreibung beherrscht, und es spricht nicht gerade für einen Bewerber, wenn dies nicht der Fall ist. Sollte das aber ein KO-Kriterium für einen ansonsten fähigen Bewerber sein? Meiner Ansicht nach nicht.

Interessant wäre noch die Gesamtanzahl der Bewerber und die Zahl der zu den Tests eingeladenen Bewerber.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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03.12.2016 18:32 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -5
 
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@ blaupunkt123
"Die Bundeswehr stellt auch schon fleissig ohne Schulabschluss ein."
Für was braucht ein Bundeswehrler denn einen Schulabschluss, wenn er nicht gerade eine Offizierslaufbahn anstrebt?
Wenn (körperlich und geistig gesunde) Jugendliche ohne Schulabschluss nicht für die Bundeswehr geeignet sind, was sollen sie denn deiner Meinung nach machen? Außer den Schulabschluss nachholen...
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03.12.2016 19:15 Uhr von Jonchaos
 
+7 | -3
 
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"Wenn (körperlich und geistig gesunde) Jugendliche ohne Schulabschluss nicht für die Bundeswehr geeignet sind, "

Wenn es jemand mit 17 oder 18 nicht auf die Reihe bekommen hat wenigstens einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife zu machen, dann ist die Person weder geistig gesund noch möchte ich das so jemandem eine scharfe Waffe in die Hand gegeben wird.
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03.12.2016 19:26 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -6
 
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@ Jonchaos
"Wenn es jemand mit 17 oder 18 nicht auf die Reihe bekommen hat wenigstens einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife zu machen, dann ist die Person weder geistig gesund noch möchte ich das so jemandem eine scharfe Waffe in die Hand gegeben wird."
Schöne Vorurteile.
Ich habe damals als Zivi auch mit Jugendlichen zu tun gehabt, bei denen es mindestens zweifelhaft war, ob sie einen Schulabschluss schaffen. Die waren teilweise gar nicht mal dumm, nur aus kaputtem Elternhaus und/oder hatten einiges mitmachen müssen, hatten dann viele Jahre ´keinen Bock´ auf Schule, und als sie gerafft haben, dass sie für ein vernünftiges Leben einen Schulabschluss brauchen, waren sie längst abgehängt.
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03.12.2016 20:01 Uhr von Thomas66
 
+8 | -0
 
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Schon heftig, wenn die Leute mit Abitur mit Deutsch noch solche Probleme haben.
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03.12.2016 20:04 Uhr von NrEins
 
+6 | -0
 
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stimmt Abitur = Idiotentest, zumindest nach der Reform. Traurig das solche Leute studieren dürfen...
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03.12.2016 23:03 Uhr von Sonny61
 
+4 | -1
 
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Mathe, Deutsch ... ist doch egal. Unsere Jugend interessiert sich nur dafür " wie man beim Zocken ins nächste Level kommt"!
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03.12.2016 23:46 Uhr von Kabawicht
 
+1 | -3
 
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Aber natürlich, Deutschtümelei war doch schon immer wichtiger als logisches denken.
Jetzt wissen wir ja warum Deutschland zwei Weltkriege verloren hat.
Mit Wirtschaft wurde Deutschland aufgebaut und nicht mit Beamtentum, so einfach.


[ nachträglich editiert von Kabawicht ]
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04.12.2016 09:32 Uhr von Jonchaos
 
+2 | -0
 
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@Roadrunner

Das kann schon alles sein.

Das Niveau für das Erreichen des Hauptschulabschlusses ist aber derart niedrig, dass ich auf garkeinen Fall sehen möchte das jemand der noch nicht einmal dieses Niveau schafft eine Waffe in die Hand bekommt.

@Isengard
Das hat doch nichts mit körperlicher Arbeit zu tun.
Wer heute ein Studium in einem gesuchten Fach macht bekommt später ein gutes Gehalt von dem man im Gegensatz zu einer Ausbildung noch gut leben kann.

[ nachträglich editiert von Jonchaos ]
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04.12.2016 10:42 Uhr von poloch2016
 
+0 | -3
 
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Es muss dringend mehr Arabisch unterrichtet werden!
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04.12.2016 10:51 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Vielleicht sollte man mal sehen, wieviele Schüler ohne Abschluss die Schule verlassen: deutschlandweit 5,5% eines Jahrgangs, in manchen Bundesländern bis zu 10%.
http://www.spiegel.de/...

@ TimeyPizza
"Vielleicht liegt es ja an meiner beschränkten Vorstellungskraft, aber ich sehe nur zwei Gründe (in vermutlich 99% aller Fälle) wieso man eine *Haupt*schule nicht besteht. Entweder ist man geistig echt nicht in der Lage dazu, oder man ist ein Asi, hängt nur mit Asi Kumpels ab und kifft lieber in der Ecke statt etwas für die Schule zu machen."
Die Jugendlichen, die ich kennengelernt habe, hatten zur zweiten Kategorie gehört. Als ihnen klar geworden ist, dass sie ohne Schulabschluss nicht weit kommen, waren sie schon vollkommen abgehängt.

@ Jonchaos
"Das Niveau für das Erreichen des Hauptschulabschlusses ist aber derart niedrig, dass ich auf garkeinen Fall sehen möchte das jemand der noch nicht einmal dieses Niveau schafft eine Waffe in die Hand bekommt."
Was sollen diese Jugendlichen deiner Meinung nach denn machen?

Als es die Wehrpflicht noch gab, wurden auch Schulabbrecher eingezogen. Mir ist nicht bekannt, dass es dadurch zu einer größeren Zahl von Vorfällen durch fahrlässigen Umgang oder vorsätzlichen Einsatz von Schusswaffen gegen andere kam.
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04.12.2016 14:25 Uhr von auru
 
+2 | -0
 
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Der Plural von „der Junge” heißt „die Jungen” und nicht „die Jungs”. „Streetworker” sind keine Straßenarbeiter sondern im Englischen Prostituierte.
Schon die Kleinsten lernen über ZDF-Tivi alle Schimpfwörter und dann wundert man sich, wenn diese Saat irgendwann aufgeht.
Die in den Medien gesprochene Umgangssprache trägt viel dazu bei. Zwischen der gesprochenen Sprache und dem Schriftdeutsch ist zu wenig Unterschied, dass man es so richtig auseinander halten könnte. Früher gab es eine klare Trennung zwischen „So spricht man” und „So schreibt man”, also zwischen Dialekt und Schriftsprache. Da die Schriftsprache umständlich lang ist, werden die Wörter abgekürzt. Statt „Nein” spricht man „Ne” oder „Nö”. Letzteres hört sich schon an wie die Tierlaute kleiner Kälber.
Trotzdem schlägt noch der frühere Dialekt-Satzbau durch: statt „Damit gewinnst du” heißt es dann „Da gewinnst du mit”. Das Wort „sehr” oder „ganz” wird mit „voll” (vollkommen) ersetzt. Der Anhänger ist dann voll leer.
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04.12.2016 14:55 Uhr von spitzelparadis
 
+0 | -0
 
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Auf jeden Fall fällt ein Bewerber im Deutsch-Test beim BKA durch, wenn er der Deutschen Sprache mächtig ist, d.h. im Besonderen, wenn er sich in der Deutsche Sprache ausdrücken kann und auch verstanden wird. Wer dann noch in der Deutschen Sprache sein Denken und Handel für jedermann nachvollziehbar darstellen kann, der sollte sich nirgendwo mehr bewerben.
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04.12.2016 15:42 Uhr von Jonchaos
 
+2 | -1
 
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"Was sollen diese Jugendlichen deiner Meinung nach denn machen?"

Sorry aber was soll ich auf diese saublöde Frage antworten?

Wenn es jemand mit 17+ noch nicht auf die Kette bekommen hat überhaupt einen Schulabschluss zu machen dann ist der erste Schritt sein Leben in den Griff zu bekommen den fehlenden Schulabschluss nachzuholen.

Ganz sicher nicht sich an Waffen ausbilden zu lassen.

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