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Jobcenter Stade entschuldigt sich für Sexfragen an Hartz-IV-Empfängerin

 

Das Jobcenter Stade hat in einem Fragebogen an eine schwangere Hartz-IV-Empfängerin ziemlich intime Fragen gestellt, denn die Frau sollte Name, Vorname und Geburtsdatum ihrer Sexualpartner angeben.

Wenn ein Elternteil nicht für den Unterkunft eines Kindes aufkommen kann, muss das Jobcenter bezahlen, was hier offenbar verhindert werden sollte.

Die Frau nahm sich einen Anwalt, der sagt: "Der Fragebogen verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht meiner Mandantin". Inzwischen reagierte das Jobcenter auf die Empörung, die das Formular auch im Internet ausgelöst hat und entschuldigte sich dafür.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jobcenter, Stade
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2016 18:25 Uhr von Steven_der_Weise
 
+10 | -1
 
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Seit wann fragt man One Night Stands nach dem Geburtsdatum?
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25.10.2016 18:32 Uhr von Vollpfosten_raus
 
+8 | -15
 
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Das ist keine menschenverachtende Scheiße, sondern sollte endlich Gesetz werden. Wenn die den möglichen Vater nicht nennt, gibt es eben keine Leistungen und fertig ist.
Ansonsten sollte es Gesetz werden, dass eine Frau, die den Vater nicht benennen will, in Beugehaft genommen werden kann.
Diese Sozialschmarotzer müssen viel besser in die Pflicht genommen werden.

Ich kenne hier persönlich einen Fall, da hat die Frau mittlerweile 12 (!) Kinder, von unterschiedlichen Vätern. Bekommt Hartz IV und haufenweise Kindergeld und ist nun schon wieder schwanger. Jedes Jahr ein Kind, na toll und der Steuerzahler bezahlt.

Darüber hinaus müssen auch die Rechte der Kinder geschützt werden. die haben ein Recht darauf zu wissen, wer der Vater ist.
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25.10.2016 21:05 Uhr von RZH
 
+4 | -4
 
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Das Jobcenter ist keine Behörde und kein Amt, sondern eine Firma. Es ist auch nicht Aufgabe des Jobcenter, Vaterschaften zu ermitteln. Dafür sind Jugendamt und/oder Kindergeldstelle zuständig.

Ob die Kindsmutter eine Schlampe ist und den Vater nicht kennt, oder nicht nennen möchte, steht dabei auf einem völlig anderen Blatt.
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25.10.2016 22:09 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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Was heißt da "Sexfragen"?!
Es geht ja nun nicht darum, welche Vorlieben sie oder ihre Partner hatten, sondern lediglich mit wem sie im möglichen Zeugungszeitraum Intimkontakt hatte, und vielleicht noch ob verhütet wurde.
Wenn eine Frau da nun ein Dutzend Kandidaten benennen, dann verstehe ich schon, dass ihr das peinlich ist. Vielleicht ist das aber dann ganz gut, um einen gewissen Denkprozess über den Lebenswandel in Gang zu setzen.

Unabhängig von rechtlichen Fragen ist meine persönliche Meinung:
- Wenn der Vater dazu in der Lage ist, muss er finanzielle (Mit-)Verantwortung für seine Kinder übernehmen.
- Dazu muss der Vater natürlich bekannt sein. Sollte eine Frau also ihr Kind nicht mit eigenen Mitteln oder Mitteln der Familie (Großeltern) großziehen können, dann muss der Vater genannt bzw. ermittelt werden, um zu sehen, inwiefern er für den Unterhalt des Kindes aufkommen kann.
- Dazu ist es wiederum notwendig, dass die Mutter im Rahmen ihrer Möglichkeiten Angaben zu möglichen Vätern macht. Und nein, ich erwarte nicht, dass man von einem One-Night-Stand Nachname und Geburtsdatum kennt. Wenn noch Alkohol im Spiel war, dann vielleicht nicht mal den Vornamen.
- Wie man das nun anstellt, ist die andere Frage. Man kann sich da sicher feinfühligeres vorstellen als einen Fragebogen mit
Name | Vorname | Geb-Datum | Anzahl der GV | Verhütet (j/n)

In den USA werden über Vaterschaftstests übrigens Shows wie Maury aufgezogen. Zwei Ausschnitte:
https://www.youtube.com/...
https://www.youtube.com/...
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25.10.2016 23:07 Uhr von El-Diablo
 
+7 | -2
 
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1. Damit der Vater für seine Pflichten nachkommt z.B. Unterhalt, das macht das Jugendamt

2. Da wollten sich wieder findige grenzdebile Sachbearbeiter im Jobcenter, beim Chef sich wieder mal einschleimen mit "grandiosen" Ideen und dann wundern die sich, wenn leute austicketen...
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26.10.2016 00:58 Uhr von Floppy77
 
+1 | -4
 
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Sie braucht ja nur den Samenspender zu benennen oder hat sie mit dem heiligen Geist gepoppt?

Warum soll die Gesellschaft für Kuckuckskinder blechen? Erst ohne Verhütung von Bett zu Bett hüpfen und dann noch andere für die Bescherung aufkommen lassen.
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26.10.2016 08:24 Uhr von Tomo85
 
+1 | -1
 
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In der Matrix dieser Kundin (und wohl auch anderer Empörter) zielte die Frage wohl nur darauf ab sie zu erniedrigen.
Das allerdings hat sie schon selbst auf die Kette gekriegt.
Es ist völlig legitim nach dem/n möglichen Vater/Vätern zu fragen um Unterhaltsansprüche zu klären.

Da gibt es eigentlich nichts falsch zu verstehen und ist schon seit Jahrzehnten Praxis.
Ich weiß nicht warum man sich 2016 darüber empören muss.

Ich habe ehrlich nicht viel für Jobcenter/dieses System übrig, aber das geht völlig in Ordnung.
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26.10.2016 09:14 Uhr von RZH
 
+1 | -0
 
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"Es ist völlig legitim nach dem/n möglichen Vater/Vätern zu fragen um Unterhaltsansprüche zu klären."

Das steht völlig ausser Frage und ist auch korrekt. Allerdings ist dafür das Jugendamt zuständig, nicht die Firma Jobcenter.
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26.10.2016 10:01 Uhr von teufel788
 
+0 | -2
 
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warum eigentlich diese frage nicht stellen. schließlich soll anscheinend die algemeinheit für das sexleben der hartz 4 klientin aufkommen. nein hier muss der erzeuger zahlen.
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26.10.2016 16:13 Uhr von Jalapeno.
 
+0 | -1
 
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Einfach "Meuthen, Gauland oder Glaser" angeben:
Passt schon..

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