Frauen in Führungspositionen müssen sich immer kleiner machen, als sie sind
Frauen in Führungspositionen können einfach nicht gewinnen. Wenn sie zu dominant oder zu "pushy" sind, werden sie männlich genannt oder ihr Auftreten negativ ausgelegt. Das kritisiert "Zeit"-Autorin Tina Groll, denn das alles wäre nur auf die stereotypen Rollenbilder zurückzuführen.
Frauen müssten nach diesen immer emotional und sanft sein, während Männer stark und dominant sein dürfen. Bei Männern wird dieses Verhalten allerdings nicht negativ ausgelegt, was sexistisch sei. Frauen müssten sich immer kleiner machen, als sie sind.
Komikerin Sarah Cooper hat deshalb ironisch gemeinte Tipps erfunden, wie Führungsfrauen sich verhalten können, um ihre Mitarbeiter nicht zu verunsichern. Wenn ein männlicher Kollege zum Beispiel zum wiederholten Male auf etwas hinweist, könnte sie sagen: "Ich liebe es, wie Sie mir das erklären."