Wahlkampf in Berlin: Gewalt gegen Sachen und Gewalt gegen Menschen
Es werden im Wahlkampf Plakate zu zerstört, Hausfassaden beschmiert und Fenster von Politikerbüros eingeworfen. Auf Gewalt gegen Sachen folgt in unfriedlichen Zeiten oft Gewalt gegen Menschen.
Das wirkt primitiv und antidemokratisch, aber man kann auch nicht überall Polizisten hinstellen. Es wird provoziert um zu mobilisieren. Doch je heftiger sie Stimmung wird, desto eher trägt sie zu einer Stimmung bei, in der sich Plakatzerstörer, Pöbler und Populisten wohlfühlen.
Wahlkampf geht nicht ohne Provokation. Daran haben wir uns schon irgendwie gewöhnt. Es gibt aber auch zunehmend Gewalt gegen Personen.Wie schnell es unfriedlich oder zumindest angespannt werden kann, dazu muss man nur nach Frankreich oder Polen schauen.