07.08.16 08:46 Uhr
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Hartz-IV-Empfänger sollen polizeiliches Führungszeugnis mit Vorstrafen vorlegen

 

Die deutschen Jobcenter interessieren sich immer mehr für die Vorstrafen ihrer Kunden. Hartz-IV-Empfänger werden aufgefordert, ihr polizeiliches Führungszeugnis einzureichen, bei Weigerung wird ihnen das Langzeitarbeitslosengeld gekürzt. Doch es gibt weitere Forderungen.

Langzeitarbeitslose müssen zum Zwecke ihrer besseren Integration in den Arbeitsmarkt auch Drogentests und psychologische Gespräche über sich ergehen lassen.

Möglicherweise verletzen die Jobcenter damit jedoch das Sozialgeheimnis.


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WebReporter: Babsi2000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Empfänger, Hartz-IV-Empfänger, Führungszeugnis
Quelle: gegen-hartz.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2016 08:46 Uhr von Babsi2000
 
+23 | -89
 
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07.08.2016 09:21 Uhr von Jalapeno.
 
+32 | -6
 
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Guten Morgen :o)

@ Babsi ...

Der 2te Absatz deines Kommentares, ergibt nicht wirklich Sinn.

Fakt ist, das sowohl Schulen,als auch Kindergärten ect. von sich aus schon ein "ERWEITERTES ! Führungszeugnis" verlangen.
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07.08.2016 09:28 Uhr von Babsi2000
 
+8 | -51
 
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07.08.2016 10:06 Uhr von Jalapeno.
 
+28 | -5
 
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Es wird dem Amt schon mitgeteilt, das Aufgrund des Führungszeugnises keine Einstellung möglich ist.

Davon ab: Auch Putzkräfte in den genannten Instutionen, müßen ein Erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Dies geschieht in der Regel so, (um Manipulationen auszuschließen) das das "Amt" das Führungszeugnis DIREKT an den Arbeitgeber schickt.

Spannend ist auch, das man als "Betroffener" nicht das "Recht" hat, selbst Einblick in sein Führungszeugnis zu bekommen.

Wer es etwas Genauer wissen möchte..

https://www.frankfurt.de/...

http://www.probuerger.de/...

P.S.

@ Babsi

Deine Quelle, ist nicht wirklich grade das, was man gemeinhin als Objektiv betrachtet.

Eigentlich wird ein Fass aufgemacht, bei dem es letztendlich NICHT um den Schutz von Kindern geht.

Das Arbeitsamt SELBST (resp. Jobcenter) gehört NICHT zu den Instutionen, die das Recht haben, ein *ERWEITERTES* - Führungszeugnis verlangen zu können.

[ nachträglich editiert von Jalapeno. ]
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07.08.2016 10:18 Uhr von Tillamoook
 
+20 | -5
 
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Job außerhalb von Behörden / Jobcenter suchen: Problem gelöst. Mit Kontakten oder einfach Initiative kommt man viel weiter als in der "Tretmühle" Arbeitsamt.
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07.08.2016 10:31 Uhr von Holzmichel
 
+9 | -53
 
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07.08.2016 10:40 Uhr von floriannn
 
+2 | -25
 
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07.08.2016 10:59 Uhr von Jens002
 
+26 | -5
 
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Kann man auch ein Führungszeugnis vom Sachbearbeiter verlangen.
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07.08.2016 11:00 Uhr von tvpit
 
+32 | -2
 
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Man sollte bedenken,wenn einer 40 Jahre durchgehend gearbeitet hat und dann mit z.B. 57 erwerbslos wird weil gekündigt,wird nach einem Jahr auch zum Hartzer und genauso behandelt,vieleicht sollten einige ihre Aussagen nochmal überdenken.
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07.08.2016 11:02 Uhr von cp5555
 
+4 | -12
 
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Arbeitsamt schiesst sich selber damit ins bein.Kriminelle sind schwerer vermittelbar.
Als mich damals das Jobcenter zu vorstellungsgesprächen geschickt hat,habe ich gelogen das ich vorbestraft bin.So habe ich nicht einen Job bekommen.
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07.08.2016 11:09 Uhr von Babsi2000
 
+1 | -10
 
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@Jens002
Das wird das Jobcenter ganz bestimmt gemacht haben. Sonst lässt man niemanden an derart sensible Kundendaten ran.
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07.08.2016 11:10 Uhr von Fiffty-Sven
 
+4 | -35
 
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07.08.2016 11:10 Uhr von Brain.exe
 
+15 | -2
 
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Blödsinn. Wenn ein Job ein Führungszeugnis verlangt reicht das vollkommen. Das hat die Jobcenter spinner nicht zu interessieren. Die sind eh unfähig jemanden wirklich zu vermitteln.
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07.08.2016 11:11 Uhr von Babsi2000
 
+2 | -10
 
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@cp5555
Da hast du aber Glück gehabt, dass das dem Jobcenter nicht gemeldet wurde, wie Jalapeno. denkt.

Sonst dürftest du jetzt öffentliche Bahnhofsklos schrubben. Dafür darf man ruhig vorbestraft sein.
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07.08.2016 11:35 Uhr von Floppy77
 
+29 | -3
 
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Man sollte eher die Konzerne verpflichten Leute zu einem angemessenen Lohn einzustellen und Zeitarbeitsfirmen und 1-Euro-Jobs abschaffen.

Es gibt viele Aufstocker die trotz Plackerei nicht alleine über die Runden kommen und sich neben dem Job noch mit den Idioten vom Jobcenter herumschlagen dürfen. Arbeit muss fair entlohnt werden.

Und die Angestellten im JC haben die Arbeit auch nicht erfunden, erzählen ihren Kunden ständig was von zumutbarkeit der Arbeit und rennen selber scharenweise nach Hause, wenn im Keller ein paar Löcher gebohrt werden.
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07.08.2016 12:07 Uhr von JohannIIISobieski
 
+10 | -3
 
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und wieder ein dämlicher Einzeiler von Fifty. Du hast echt einen an der Klatsche.
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07.08.2016 12:18 Uhr von Fred_Flintstone
 
+7 | -2
 
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Die Überschrift... Leute! Was denn, wenn jemand KEINE Vorstrafe hat, muss er sich dann erst eine besorgen? Lest doch mal was ihr postet.
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07.08.2016 12:30 Uhr von GringeCommander
 
+8 | -2
 
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@Babs
Der Haftgrund steht da nicht drin, sondern nur Haftzeiten oder Bewhärungsstrafen und eine allgemeine Einschätzung.
Alles andere wäre ein Verstoss gegen Persönlichkeitsrechte und Grundrechte.

Und die Psychologen die fürs Jobcenter arbeiten kannst du voll vergessen. Sind meist die schlechtesten ihre Uni, die in der freien Wirtschaft keine Praxis halten könnten :)
Guter Kollege hat damals in der Psychoanalyse reingeschrieben bekommen, dass er nicht geeignet für ein Fachstudium oder Job mit Kontakt zu Medikamenten ist, weil er zugegeben hat früher mal öfters gekifft zu haben, weil er damit zeige das er nicht belastbar sei, und die Gefahr bestünde, das er Medikamente stehlen könnte. Und das nach 30 Minuten Gespräch. Billiges Schubladendenken ist bei diesen ´Ärzten´ standard.
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07.08.2016 12:59 Uhr von anonymous2015
 
+6 | -2
 
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nuja..daran sieht man das staat (in diesem fall das arbeitsamt) sich mehr und mehr antisozial verhält.

ein solches muß, verletzt die privatsphäre und ist nicht aufgabe des arbeitsamtes! das arbeitsamt ist dazu da arbeit zu vermitteln (also offene stellen an bewerber weiter zu leiten...sie können/dürfen nicht aufgaben der arbeitgeber ausführen) und wenn längere arbeitslosigkeit herscht sozialhilfe zu leisten. das unding der "weiterbildung" zB bewerbungstraining...ist nur dazu da "dauerarbeitslose" zeitweise aus der statistik zu nehmen (taschenspielertrix der politik), da keine wirklich weiterbildung der arbeitslosen stattfindet.

mehr muß man dazu nicht sagen.
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07.08.2016 13:09 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -4
 
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Ja klar. Den Deutschen zieht man bis auf die Unterhose aus, und jedes kleine Haar wird durchleutet.

Und die Neuen kommen ohne Papiere, da behaupten 40 Jährige, dass sie minderjährig sind, und alle bekommen sie sofort ihr Taschengeld und Co.
Ob Wirtschaftsflüchtling, Kriminelle und Co. völlig egal.
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07.08.2016 13:09 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -13
 
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07.08.2016 13:33 Uhr von Hanna_1985
 
+13 | -2
 
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Ja, wir merken, sind wieder einige Schnelldenker hier drunter.
Alle, die jetzt jammern, müssen natürlich automatisch H4 Empfänger sein :D

Nachdenken, Leute! Bei allem, was die Regierung so vor hat, wenn es um Datenschutz geht, darf sich beschwert werden. Hier werden jetzt wieder die Ärmsten der Armen in den Sack getreten - und was ist? Es wird von Euch noch obendrauf geknüppelt mit "richtig so".

Jeder von uns kann ganz schnell zum H4 Empfänger werden. Ein Unfall, erwerbsunfähig. Und schwupps, ist man ruckzuck soweit.
Und dann? Jaa, dann werdet Ihr aufschreien... "Ich habe 30 Jahre lang gearbeitet und jetzt wollt Ihr ein Führungszeugnis! Wie einen Verbrecher mich behandeln!!!" - Aber genau das habt Ihr doch von anderen gefordert...

Wer einen Job will, der so kritisch ist, dass ein Führungszeugnis vorgelegt werden muss bei der künftigen Arbeitsstelle wird dann spätestens da aussortiert. Und das reicht dann.

Es muss nicht wieder jeder unter Generalverdacht gestellt werden, weil einige etwas auf dem Kerbholz haben.
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07.08.2016 14:00 Uhr von oldtime
 
+6 | -2
 
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Was soll das denn bringen mit den Führungszeugnissen? Was passiert wenn man dann tatsächlich da einen oder mehrere Einträge hat? Dann wird man nicht mehr vermittelt und vom Jobcenter in Ruhe gelassen da man ja eh nicht vermittelbar ist? Oder werden dann die Bezüge gestrichen so das man sich mit Verbrechen über Wasser halten muss?

Demjenigen der einen Eintrag hat nur noch Scheissjobs vermitteln funktioniert übrigends nicht, denn die Jobs stehen ja auch alle im Internet und man kann sich natürlich auch einfach so bewerben. Ist sowieso die einzige Art einen vernüftigen Job zu bekommen. Auf das Amt kann man lange warten.
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07.08.2016 14:01 Uhr von Der-Nichtschwimmer
 
+4 | -2
 
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Da merkt man das der Geist des 3.Reiches immer noch weiter besteht. 1984 lässt grüßen. Unseren Altnazis geht dabei bestimmt einer ab. Man müsste mal bei einigen Befürwortern nachfragen.
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07.08.2016 14:03 Uhr von Babsi2000
 
+1 | -7
 
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@oldtime
Wie ich weiter oben geschrieben hatte, wird das Jobcenter bei Vorbestraften darauf bestehen, dass sie sich nur noch auf Hilfsarbeiter-Jobs zu bewerben, weil die Chancen auf eine gut bezahlte Arbeit deutlich niedriger ist.

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