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VW-Skandal: Ein Audi-Fahrer darf seinen Wagen zurückgeben

 

Ein Richter spricht von "Massenhaftem Betrug" und zweifelt Einschätzungen des KBA zum VW-Update an. es würde außer Frage stehen, dass ein erheblicher Sachmangel vorliege.

Der Mangel berechtige den Kläger zum sofortigen Rücktritt ohne Nacherfüllungsverlangen. Zudem sei ihm eine Nacherfüllung nur vom betrügenden VW Konzern und nicht vom Händler angeboten worden. Es dürfe ihm nicht zugemutet werden, sein Fahrzeug von einem Betrüger reparieren zu lassen.

Darauf braucht sich der Kläger nicht einlassen. auch sei der Mangel erheblich, denn er stellt verschiedene öffentlich-rechtliche Aspekte in Frage und es ist für den Kläger, der ein umweltfreundliches Fahrzeug haben wollte, nicht hinnehmbar.


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WebReporter: heartbreaking
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Skandal, VW, Fahrer, Audi, Wagen
Quelle: focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2016 07:41 Uhr von TonyGaybino
 
+14 | -9
 
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Ist auch richtig so .

Man sollte von dem VW Konzern die Finger lassen sei es ein Auto oder Aktien .

Jetzt fangen auch die Bundesländer an zu klagen was endlich Zeit wird .

In den USA wird auch noch einiges auf den Konzern zukommen .

Es hat Schonmal einen Urteil vom Gericht gegeben wo ein Audi Fahrer seinen Wagen zurückgeben durfte .
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05.08.2016 08:09 Uhr von onkelmihe
 
+9 | -1
 
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Und wo konkret wird in der News nun erwähnt, dass ein Kläger ein Fahrzeug zurückgeben darf? Und wo fand das überhaupt statt?? Keine Orts- und Zeitangabe..! Schlechte News!!
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05.08.2016 11:55 Uhr von Tek-Dealer
 
+7 | -16
 
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Ich komme aus der WOB Gegend.
VW ist einer der größen Arbeitsgeber in der Region.

Viele meiner Freunde arbeiten bei VW.
Auch wenn da "jemand" Mist gebaut hat, muß man auch an die Schicksale denken die da dran hängen.

Einige Freunde die Zeitarbeiter bei externen Zulieferern waren habe schon ihre Jobs verloren.

Strafe muß sein, aber nicht um jeden Preis.
Die zuständigen Verantwortlichen müßen zur Rechenschaft gezogen werden.

Aber nicht der kleine Arbeiter.

Und ja, bis vor kurzen sind wir noch Japanische Auto gefahren.

Jetzt stehen 2 neue VWs in der Garage.
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05.08.2016 16:03 Uhr von evil1
 
+14 | -3
 
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@ Tek-Dealer
Dann scheint es dir eindeutig zu gut zu gehen. Wer sich nen neuen VW kauft ist entweder ne Firma oder kann nicht rechnen bzw. verdient so viel, dass es ihm egal ist.
Bei allen Marken aus dem Konzern passen Preis und Leistung schon lange nicht mehr zusammen.
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05.08.2016 16:15 Uhr von bigpapa
 
+15 | -3
 
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@Tek-Dealer

Ich kann die faule Ausrede nicht mehr hören : "DA HÄNGEN ARBEITSPLÄTZE DRAN".

Selbst wenn VW Pleite geht, denkt ein Mensch das deshalb auch nur ein Auto weniger in Deutschland verkauft wird. ?? NEIN. Mit Sicherheit nicht. Und um diese Autos zu produzieren muss man Leute einstellen.

Ich werde dir mal Zeigen wie das Läuft. Schlimmstes Szenarien : VW geht Pleite . Der Insolvenzverwalter verscheuert den Laden und die Marktanteile werden an andere Automarken verteilt. Der einzige Unterschied ist, das die Mitarbeiter ein anderes Logo auf ihrer Gehaltsabrechnung haben.

Aber Arbeitsplätze waren schon immer ein gutes Mittel die Regierung und Co. zu erpressen.

Was deine Zeitarbeiter angeht. So denke mal anders. Wenn VW und die Zulieferer sich anständig verhalten würden, so würden sie feste Mitarbeiter haben und keine teuren Mitsklaven nehmen.

Gruß

BIGPAPA
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05.08.2016 16:54 Uhr von DJCray
 
+1 | -3
 
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@Tek-Dealer

Ja. Da hängen Arbeitsplätze dran.
Aber verdient ein Manager weniger?
Nein.
Nur die Boni werden "weniger" ausbezahlt.
Teilweise sind die Boni vom Umsatz abhängig.
Vom Gewinn hat keiner was geschrieben.

Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, müssen kaum Restriktionen erleiden.

Aber die richtige Antwort bzw. Reaktion auf so einen Skandal?

Manager bestrafen?

Ich gebe Dir mal einen kleinen Hinweis, wer von dieser Milliarden-Entschädigung am Meisten profitiert.

http://www.zeit.de/...

Zitat:
"Der größte Teil des Geldes – gut zehn Milliarden Dollar – ist für die Entschädigung von Besitzern manipulierter Dieselautos vorgesehen."

Ich erwähne nochmal das Wort: "Besitzer"
Diese erhalten eine Entschädigung.

Juristisch gesehen: Wer ist der Besitzer?

Wenn ich das Auto von meinen Reserven kaufe, dann bin ich der Besitzer.
Wenn ich das Auto per Leasing sozusagen fahre, ja dann....
Die Bank ist juristisch gesehen Besitzer am Fahrzeug.

Welche Bank finanziert normalerweise das Leasing?
Richtig, die Volkswagenbank.
Und die Volkswagenbank gehört der Volkswagen Financial Services AG und die wiederum der Volkswagen AG.

Also ist der Verlust am Ende kleiner als rumposaunt.

Aber es reicht um die Arbeitnehmer zu Einschränkungen zu zwingen.
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05.08.2016 17:29 Uhr von MerZomX
 
+6 | -1
 
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tek-dealer wenn da Arbeitsplätze dranhängen...warum macht die Chefetage nichts damit diese erhalten bleiben? Also ohne Betrügen und Lügen. Oder meinste die haben das im Sinne des Arbeiters gemacht?
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05.08.2016 17:35 Uhr von bigpapa
 
+5 | -0
 
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@ DJCray

Kleiner Irrtum von dir.

Besitzer ist der der den Gegenstand BESITZT. Also auch ein Dieb. Wobei ich stark glaube, das nur rechtliche gültige Besitzer diese Entschädigung bekommen.

Eigentümer ist der der den Gegenstand erworben hat.

siehe mal hier.

http://www.recht-kinderleicht.de/...

Bei Auto ist es sogar noch einfacher. Den Fahrzeugschein hat der Besitzer, den Fahrzeugbrief der Eigentümer. So einfach ist das.

Deine Aussage das die Bank der Besitzer ist, ist also juristisch leider falsch. !!!

Die Unterrichtsstunden über Handelsrecht waren ja doch zu was nutzt, wenn auch Stinke langweilig :)

Gruß

BIGPAPA
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05.08.2016 17:59 Uhr von |Erzi|
 
+1 | -0
 
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Falsch, wenn du dir das Auto von deinem Erspartem kaufst dann bist du der Eigentuemer. Wenn es finanziert von einer Bank ist dann bist du der Besitzer aber die Bank der Eigentuemer. Was aber in der Praxis fuer dich voellig irrellevant ist weil du ein Auto brauchst und damit fahren willst/musst. Und das kannst du egal ob du der Eigentuemer bist oder die Bank. Solange du der Bank die Gebuehren bezahlt kannst du das Auto nutzen.
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06.08.2016 10:12 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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@ Tek-Dealer
>> Auch wenn da "jemand" Mist gebaut hat, muß man auch an die Schicksale denken die da dran hängen. <<
Da hätte schon der ´jemand´ dran denken müssen. Wobei es ja nicht nur ein ´jemand´ ist, sondern etliche Leute.

@ evil1
VW bot in letzter Zeit deutliche Preisnachlässe an. Wer für den Konzern arbeitet, bekommt nochmal hohe Rabatte.
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06.08.2016 15:47 Uhr von Copykill02
 
+1 | -0
 
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@Tek Dealer

Wenn etwas Kriminell ist, macht es das nicht besser
nur weil davon viele Arbeitsplätze abhängen.

Aber was mich mehr erstaunt.
Ein anderer Kläger in der selben Sache hatte von einem Richter kein Recht bekommen.

Also entweder hat ein Kläger Recht oder Nicht.
Aber was soll dieser Scheiß, das das Recht davon abhängig ist welchen Richter ich da vor mir habe.
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06.08.2016 16:08 Uhr von KATALISTOR
 
+1 | -5
 
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Von mir aus kann VW Pleite gehen.
Kenne niemanden der sich sowas Langweiliges wie VW Privat kauft....und das für den Preis?

Vw fahren nur Staubsaugerverträter und Versicherungsmarkler am anfangsstadium.

BMW vor EVER ,-)
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06.08.2016 23:11 Uhr von Luckypuke
 
+3 | -0
 
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Klasse Urteil! Ist Richter gnadenlos zurück?

Wir hatten in der Schule mal gelernt, wenn solch ein Verhalten vorliegt, man vom Kaufvertrag zurücktreten kann. Oder ist die Audi-Niederlassung gutgläubiger Dritter?
VW darf bei diesem Betrug nicht ungestraft bleiben, die verantwortlichen und Mitwisser sollten ihre Posten räumen müssen. Es zeigt aber auch, was immenser Druck aus der Vorstandsetage auslösen kann...und über die Boni sollte erst garnicht diskutiert werden.
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08.08.2016 09:02 Uhr von 16669
 
+1 | -1
 
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WIe die Leute immer gleich auf diesen "Skandal-Zug" mit aufspringen!?
Keine Japaner, Koreaner, Franzose und Italiener können einem das Fahrgefühl eines vernünftigen deutschen Autos geben! Wer einmal VW, Audi, BMW oder Mercedes gefahren ist und ein bisschen Gespür fürs Autofahren hat, der kann nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, eine o.g. Marke fahren zu wollen.
Software-Update und Gute Fahrt!
Der "Ami" will doch nur seine eigengen Marken im Inland schützen und den VW-Konzern daran hindern, eine noch größere Automarke in den USA zu werden.
Am Ende ist VW nur ein Bauern-Opfer und andere Automarken sind mit Sicherheit auch nicht frei von Schummeleien!
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08.08.2016 17:27 Uhr von AMB
 
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Es wundert mich immer wieder -

Ein Unternehmen baut ein Auto, daß beim Test geschönte Werte erzeugt. (Amtlichen Test der wegen Sparmaßnahmen des Amtes so gekürzt wurde, daß jeder Autohersteller ihn gewissermaßen umgeht.)

Nun stört sich jemand daran in den USA, die gerade gegen die EU einen Wirtschaftskrieg führen, nach dem ihnen das mit dem Krieg Spielen in der Ukraine nicht gelungen ist.

Also wird ein wichtiges Standbein einer der Stärksten Mächte Europas angegriffen und die Europäer und Deutschen sind so blöd und hauen nun auf dieses Bein selbst noch mit ein!

Also für mich ist das bezeichnend, wenn eine Nation seit über 12 Jahren von dieser Software weiß und sie dann im Wirtschafskriegs Fall erst zückt. Hätten sie 2004 damit etwas sagen wollen, dann würde ich denken nicht so schlecht von den Amerikanern denken, so jedoch denke ich das sie jedes Mittel nutzen um Europa kleiner zu machen. Nur warum müssen wir Europäer da noch mit helfen.

Ich selbst fahre laufend Dieselfahrzeuge von VW oder Skoda bzw. Audi. und bei der Einschätzung ob mein Fahrzeug Umweltfreundlich fährt halte ich mich in erster Linie an den Verbrauch. Es ist oft unbedeutend, wenn irgend ein Anteil im Abgas höher ist als notwendig, weil für mich zählt nur wie die absoluten Endwerte aussehen.

Mag jeder sehen wie er will. Der Fehler in diesem Fall liegt beim Test. Man kann einen Betrieb nicht dafür verantwortlich machen, daß dieser den Test geschickt austrixt, denn es ist damit Möglich, daß andere ohne trixen zufällig genau diese Lücke mit nutzen.

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