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Berlin: BVG und S-Bahn nahmen durch Schwarzfahrer 2015 etwa 14 Million Euro ein

Die Kontrolleure der BVG und der S-Bahn Berlin haben im vergangenen Jahr fast 670.000 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein angetroffen. So kamen ca. 14 Millionen Euro an Bußgeldern zusammen.

Jedoch werden diese Einnahmen durch die Kosten für die Kontrolleure wieder vollständig aufgebraucht. Die Pressesprecherin der BVG Petra Reetz befürchtet gar einen Schaden von jährlich 20 Millionen Euro welche durch das Schwarzfahren verursacht werden.

Die letzte Bußgelderhöhung stand zuletzt am 1. Juli 2015 an. Die Fahrt ohne gültiges Ticket kostet seitdem statt 40 nun 60 Euro.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Berlin, Million, Bahn, S-Bahn, Schwarzfahrer, BVG
Quelle: morgenpost.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2016 16:53 Uhr von Novako
 
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Muss man eben noch mehr einstellen, die noch mehr kontrollieren können.
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17.04.2016 11:34 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@hmhossi: wo lebst du denn? die Kontrollettis sind im 8 Stunden Schichtbetrieb unterwegs und du schwafelst was von 60€ Tageslohn?

dafür gehst du arbeiten? für unter 10€ die Stunde im Schichtbetrieb?

glaub ich nicht

abgesehen davon sind die immer in Gruppen zu zweien oder dreien unterwegs

"Der verwaltungsaufwand ist sehr gering..."

das ist schlicht falsch! die Personalien müssen aufgenommen werden, der Zahlungseingang kontrolliert werden, außerdem kann man als Zeitkartenbesitzer die Strafe fürs vergessen reduzieren, sprich zur Haupverwaltung gehen und dort einem Sachbearbeiter die Karte vor legen um zu zeigen, dass man sie nur vergessen hatte

also nix mit gering


zu DDR-Zeiten war es mal so, dass alle Angestellten des ÖPNv kontrollieren durften und einen Teil des Bußgeldes als Bonus bekamen, hat die Stammkontrolletis um einiges entlastet

[ nachträglich editiert von det_var_icke_mig ]
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18.04.2016 10:36 Uhr von DJCray
 
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Ja das ist ein Problem.

Es ist immer eine Kosten-Nutzung-Rechnung ob kontrolliert werden soll oder nicht. Wieviele notwendig sind, kann im Vorfeld keiner sagen.
Und selbst wenn es den optimalen Zustand gäbe, genügend Kontrolleure und nur wenige Schwarzfahrer, sagt unser Rechtsempfinden, dass die Schwarzfahrer sich auf Kosten der Allgemeinheit "bereichern".

Stellen wir uns mal andere Extremsituationen vor. Sicherlich nicht ganz real, aber notwendig um zu zeigen, welche Grenzen es gäbe.

Fall 1:

Wir haben ganz viele Kontrolleure (jede Fahrt wird von zwei Kontrolleuren kontrolliert) und NIEMAND fährt schwarz.

Vorteil: Da IMMER kontrolliert wird und das überall bekannt ist, traut sich keiner schwarz zu fahren. Und als Ergebnis fahren alle mit gültigen Fahrkarten.

Sind alle zufrieden?
Leider Nein.
Die Kosten für die Kontrolleure drücken den Gewinn und damit auf die Bilanz der Verkehrsgesellschaft.
Auch die Fahrgäste sind unzufrieden, da die hohen Kosten auf den Fahrpreis aufgeschlagen werden.

Fall 2:

Wir haben keine Kontrolleure und 99% fährt schwarz.

Vorteil: Die Kosten für die Kontrolleure drücken nicht den Gewinn.

Sind alle glücklich?
Leider wieder Nein.
Die ehrlichen Fahrgäste zahlen im Verhältnis zuviel, da nicht genügend ehrliche Fahrgäste gibt.
Die Verkehrsbetriebe erzielen nicht genug Umsatz und damit Gewinn, da zuviele schwarz fahren.

Also?
Wie man es macht, ist es falsch.

Gruß
DJ

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