29.03.16 21:19 Uhr
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Hobby-Astronom filmte zufällig Einschlag eines Objektes auf Jupiter

Ein Hobby-Astronom aus Mödling in Österreich hat beim Sichten seines Videomaterials vom Planeten Jupiter den Einschlag eines Objektes entdeckt. Das Video eines zweiten Amateurs aus Irland zum gleichen Zeitpunkt bestätigte den Impakt.

Die Aufprallenergie soll unter Berücksichtigung der großen Masse des Jupiter bei dem 25-fachen des Meteoriten von Tscheljabinsk gelegen haben, der im Jahr 2013 die Energie von 500.000 Tonnen TNT über Russland freisetzte.

Ob es sich bei dem Objekt im geschätzten Größenbereich von mehreren zehn Metern um einen Kometen oder Asteroiden handelte, ist bisher noch unklar.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hobby, Jupiter, Astronom, Einschlag
Quelle: slate.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2016 21:45 Uhr von pippin
 
+12 | -0
 
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Coole Sache.
Ich würde auch gern neben meinem Hobbyteleskop so eine Ausrüstung besitzen, um überhaupt Videos von meinen Beobachtungen zu machen.
Und dann so etwas beobachten .... das wäre absolut genial
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29.03.2016 23:40 Uhr von Destkal
 
+1 | -1
 
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naja was heißt ausrüstung - wenn dein teleskop imstande ist die im video gezeigten bilder fürs auge abzuliefern dann reicht eine simple umgebaute webcam aus. die qualität des sensors ist für planetenaufnahmen eher nebensache!
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30.03.2016 09:27 Uhr von Der_Zweite
 
+2 | -0
 
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Hab auch ein Teleskop zuhause. Da bleibt der Jupiter trotzdem nur ein "Stern" am Himmel. Aber immerhin sieht man damit auch ein paar Monde.
Wusste gar nicht, dass man als Normalsterblicher Teleskope kaufen kann, die solche krassen Bilder liefern können.

Frage mich auch, wie er den so gut im Blick halten kann. Wenn ich die größte Vergrößerung reinhaue, dann muss ich schon die ganze Zeit nachjustieren, weil das Objekt so schnell aus dem Bereich wandert.

[ nachträglich editiert von Der_Zweite ]
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30.03.2016 11:06 Uhr von AktenJoe
 
+4 | -0
 
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hammer aufnahme respekt.
schade das der mensch nicht in der lage ist zu begreifen wie klein er eigentlich ist, dann würds einwenig friedlicher auf dieser welt zugehen.
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30.03.2016 12:58 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -1
 
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@pippin
Dafür brauchst es lediglich eine Webcam und einen Computer.
Die Kameras die da benutzt werden, sind im Prinzip auch nur bessere Webcams. Der CCD Sensor ist nur unmerklich größer, das Rauschverhalten etwas besser und es werden zusätzlich Filter benutzt um die volle Auflösung der CCD zu behalten.
Man kann auch eine Spiegelreflex anschließen. Die machen ja auch ganz gute Videos.
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30.03.2016 15:26 Uhr von Tomo85
 
+0 | -3
 
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"Einschlag" ist in Verbindung mit dem Jupiter auch so eine Sache.

Es besteht zudem die Möglichkeit eines "glatten Durchschusses".
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30.03.2016 20:17 Uhr von TimeyPizza
 
+0 | -0
 
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@Tomo85

Wie kommst du denn auf den Schwachsinn? Wenn da so ein Ding im Freien Fall richtung Jupiter fällt wird das durch die Reibung an der Jupiteratmosphäre so stark erhitzt das es nunmal nicht "überlebt". Schon ein "paar" km weiter unten merkt der Jupiter das gar nicht mehr ...
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31.03.2016 08:03 Uhr von Tomo85
 
+0 | -2
 
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@TimeyPizza:

Na was glaubst du warum mir hier das Wort Einschlag etwas unglücklich erscheint?

Ob die Reibung alleine langt, hängt ja nun auch von der Größe ab. Die kann auch nur sehr schwer geschätzt werden.
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31.03.2016 11:04 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -0
 
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@Tomo85

Nein, die Größe des Asteroiden hat damit nichts zu tun. Die Hitze pro Fläche auf der Oberfläche hängt lediglich von der Dichte der Atmosphäre und der Geschwindigkeit des Asteroiden ab. Ok, auch minimal von der Oberflächenbeschaffenheit, aber das dürfte schon fast vernachlässigbar sein. Die Größe des Asteroiden beeinflusst lediglich die Lebenszeit beim Eintritt. Je größer desto mehr kann erstmal an der Oberfläche weg gerieben werden und desto länger hält der Brocken durch. Aber der Druck in der Jupiteratmosphäre nimmt exponentiell mit der Tiefe zu. Früher oder später ist der Brocken verglüht. Ich schätze das nicht mal etwas von der größe der Erde das überleben würde. Nur wenn der Eintrittswinkel extrem flach ist, könnte das Objekt durch die Atmosphäre durch und das ganze noch überleben.

Klar, Einschlag lässt ich definieren ... Aber was ist schon ein Einschlag? Etwas trifft auf etwas das dicht genug ist um einen extremen Bremseffekt auszulösen, wodurch extrem viel Energie frei wird. Wenn da so ein Brocken mit hoher Geschwindigkeit rein kommt, dann wird die Atmosphäre davor so stark komprimiert das es durch die Geschwindigkeit den selben Effekt wie ein Boden hat. Boom!

[ nachträglich editiert von TimeyPizza ]
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31.03.2016 13:05 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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Wir können froh sein das Jupiter als kosmischer Staubsauger so einiges von uns abhält. Sonst würden wir hier heute wahrscheinlich nicht sitzen
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31.03.2016 13:07 Uhr von xSounddefense
 
+0 | -0
 
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@Der_Zweite

dann besitzt du vermutlich ein einfaches, azimutales Teleskop ohne Servomotoren.
Parallaktische Teleskopmontierungen bieten das, was man braucht, um Jupiter gut darzustellen, da sie die Erdrotation ausgleichen. Außerdem sind diese Teleskope weit aus besser einzustellen. Hier kann man ab ca. 300€ starten - also im Prinzip auch recht günstig :)

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