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Gotha: Frau isst sich in zwei Restaurants satt und zahlt ihre Zeche nicht

In Gotha war über Ostern eine dreiste Zechprellerin unterwegs. Eine 49 Jahre alte Frau aß in einem asiatischen Lokal eine Vorspeise, drei Hauptgerichte und konsumierte diverse Getränke. Das Bezahlen der Rechnung verweigerte sie und bekam Hausverbot.

Am Abend suchte die Frau dann ein italienisches Restaurant auf und speiste dort für 72 Euro. Auch hier weigerte sie sich die Rechnung zu bezahlen. Auch dort wurde ihr von der Polizei Hausverbot erteilt.

Laut der Polizei hat die Frau am Karfreitag in Arnstadt in einem Lokal und einem Café die selbe Masche abgezogen. In Erfurt ist die Frau schon bekannt. Dort kommt sie in kein Lokal mehr hinein.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, zwei, Zeche, Gotha
Quelle: arcor.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2016 17:26 Uhr von eeyorE2710
 
+13 | -0
 
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Sie hat auch 2 Klopapierrollen von der Polizeiwache mitgehen lassen.
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29.03.2016 17:26 Uhr von T¡ppfehler
 
+13 | -0
 
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"Dort kommt sie in kein Lokal mehr hinein."
Sind die Türen nicht breit genug?
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29.03.2016 17:39 Uhr von faktkonkret
 
+7 | -3
 
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Polizei hat hier auch keine Handhabe, ausser das Hausverbot zu vollstrecken.
Es handelt sich um eine zivrechtliche Sache.
Zechprellerei gibt es im deutschen Gesetz nicht.
Die geprellten Wirte können nur im teuren Zivilverfahren gegen die Frau vorgehen und wenn sie dann, sowieso unter der Armutsgrenze liegt, ist da nichts zu holen und die Prozesskosten werden auch nicht ersetzt. Einzig eine Anzeige wegen Kreditbetrug könnte strafrechtlich relevant werden.
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29.03.2016 17:41 Uhr von DuyWarlord
 
+11 | -0
 
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Sehr dreist nach dem Essen sitzen zu bleiben und das Bezahlen aktiv zu verweigern. Das ist ja dreister als die "Dine and Dash" Methode. Aber ich vermute, dass sie nicht mehr in der Lage ist zu rennen, nachdem sie so üppig gespeist hat.
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29.03.2016 18:18 Uhr von okurva
 
+2 | -5
 
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lol like a boss
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29.03.2016 19:15 Uhr von LuckyBull
 
+1 | -1
 
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War vor einigen Wochen in einem Steakhaus in München, wo sich ein "Adeliger" als ein ausgezeichneter Gourmet beim Kellner hervortat.
Als es ans Zahlen ging, ließ er das Personal wissen, dass er der weltbekannte Baron von Rothschild sei.

Natürlich zahlte er die Rechnung nicht. Die Gaststätte ließ die Polizeistreife antanzen. Seine Personalien wurden aufgenommen und er wurde dann nach draußen gebracht.

Wars nun ein Hochstapler oder war er wirklich ein Adeliger?
Ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten ist da schon erforderlich. Der Mann hatte diesen vornehmen Habitus, was ihm die Tat erleichterte.



[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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29.03.2016 21:49 Uhr von faktkonkret
 
+2 | -1
 
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minusgeber. Was ist falsch an meinem Kommentar ?
Ich denke mal ihr lebt gerne auf Kosten andererer Leute und freut euch, wenn ihr deshalb mal ordentlich in den A... getreten bekommt.
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30.03.2016 10:13 Uhr von LuckyBull
 
+1 | -1
 
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@Biberbruder,
es ist nicht alles Stuss, was du gelesen und verurteilt hast.
Bei Wikipedia sieht man, dass es hierbei nicht so einfach mit "Betrugsvorwürfen" geht:

"Im Strafrecht ist Zechprellerei zunächst nicht strafbar, sie wird es erst, wenn die Tatbestandsvoraussetzungen des Betrugs erfüllt sind und damit eine Straftat vorliegt. Das deutsche StGB enthält – entgegen verbreiteter Meinung – keinen speziellen Straftatbestand der Zechprellerei.
Wähnt sich der Gast im Moment der Bestellung also sowohl zahlungswillig als auch zahlungsfähig, so kann kein Betrug vorliegen – auch dann nicht, wenn der Gast später aus irgendwelchen Gründen nicht zahlt. Betrug liegt mithin nur vor, wenn der Gast von vorneherein nicht die Absicht hatte, zu zahlen. Demnach: Der Zechpreller muss bezüglich dieser Umstände Vorsatz gehabt haben, rechtswidrig und schuldhaft gehandelt haben.

Natürlich liegt bei der amtsbekannten Frau (die mehrere Male mit Zechprellerei auffiel) schon ein vorsätzl. Betrug vor.
Aber im umgekehrten Einzelfall ist einem sogen. Zechpreller kein Betrug nachzuweisen.
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30.03.2016 10:22 Uhr von faktkonkret
 
+2 | -1
 
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@ Biberbruder

wenn du keine Ahnung hast halte dich doch einfach nur zurück.

Was ich geschrieben habe, ist der derzeitige Stand und ich habe es halt beruflich selbst erfahren müssen.
Draussen in der Nähe der Eingangstür hängt eine gesetzlich verpflichtende Speisen- bzw. Getränkekarte.
Mit Eintritt in das Lokal gehst du damit die Bedingungen ein und mit Bestellung deiner Getränke/Speisen gehst du einen mündlichen Kreditvertrag ein.
Wenn jemand nicht zahlt musst du zivilrechtlich vorgehen.
Die Polizei hat da keine Handhabe und kann auch nichts tun und darf nichtmal Geld aus deinem Geldbeutel holen.
Den Strafbestand der Zechprellerei gibt es nicht.
Einzig und alleine kommt ein vorsätzlicher Kreditbetrug in Frage, als Strafbestand den man erst mal nachweisen muss. Dies hat allerdings auch nichts mit der im Lokal anwesenden Polizei zu tun.
Hast du schonmal erlebt, dass wenn du einen Kredit nicht bezahlst, die Polizei bei dir antritt.
Über 40 Jahre arbeite ich bereits in diesem Fachgebiet.
Du darfst dich entschuldigen.
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31.03.2016 10:22 Uhr von faktkonkret
 
+1 | -0
 
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Lern erst mal lesen und versuche ein Paar Zellen zu aktivieren.
Niemand hat behauptet das es kein Betrug ist.
Es ist rein eine Auslegungssache und halt schwierig zu seinem Recht zu kommen.
Sammel weiter deine Erfahrungen beim Essen der Bahnhofsmission.

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