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Ägyptischer Journalist nach Anschlägen in Belgien: "Es sind Muslime, die das tun"

Der Journalist Amr Adeeb hat in einer ägyptischen Sendung seine eigene Meinung über die Anschläge in Belgien beteuert. Die Moderatorin der Sendung fragte den Journalisten, woher die Menschen kommen, die solche Anschläge wie in Belgien verüben würden.

Adeeb dazu: "Das kommt von uns. Das kommt von unserem Islam!" Der Journalist beteuerte, dass in der islamischen Religion auch extreme Auslegungen denkbar währen.

Der Journalist Adeeb setzt sich in seinem Heimatland dafür ein, dass Kirche und Staat strikt getrennt behandelt werden sollen.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Belgien, Journalist, Muslime
Quelle: oe24.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2016 18:40 Uhr von Barzani
 
+20 | -3
 
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Ägypten ist stark beeinflusst vom Salafismus. Er hat also teilweise Recht. Allerdings weiß ich nicht, wieso er die Saudis aus dem Kreuzfeuer nimmt. Denn diese haben den Salafismus überhaupt erst nach Ägypten gebracht.

http://www.deutschlandradiokultur.de/...
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28.03.2016 18:42 Uhr von Nasa01
 
+36 | -9
 
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@Barzani
Haben Ägypter die Anschläge in Belgien verübt ?

Der Mann hat Recht.
Der Islam ist nicht fähig neben einer anderen Religion gleichberechtigt zu existieren.
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28.03.2016 18:51 Uhr von Barzani
 
+7 | -25
 
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28.03.2016 18:54 Uhr von Barzani
 
+10 | -13
 
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Ergänzung:
Als die Co-Moderatorin einwirft, das könne doch nicht vom Islam stammen, beharrt Adeeb weiter: „Doch, das ist der Islam. Diese schlimmen Ideen kommen aus unserer Religion. Wir haben sehr extreme Auslegungen.“


Das hat der Newsautor hier auch etwas vermurkst. Die Quelle schreibt deutlicher was ich meine, wie man am Zitat sieht. Es ist diese Extreme Auslegung. Der Journalist ist wohl auch von Mubaraks Kader. Deswegen sollte man seine Aussagen trotzdem mit einer gewissen Vorsicht genießen. Aber im Prinzip hat er Recht.
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28.03.2016 19:02 Uhr von Barzani
 
+5 | -18
 
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28.03.2016 19:45 Uhr von Silla
 
+4 | -8
 
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In Ägypten gibt es seit Jahrzehnten einen zunehmend brutaler werdenden Kampf zwischen denjenigen, die einen säkularen Staat wollen, und denen, die einen islamischen Staat nach ihren eigenen engen Vorstellungen fordern.

Beide Seiten sehen sich selber als Muslime, wobei die Säkularen von den Fundamentalisten eher als Abtrünnige diffamiert werden.

Der Journalist trifft schon ins Schwarze, wenn er darauf hinweist, dass es im Islam auch sehr radikale Auslegungen gibt. Eine Minderheit zwar, aber eine sehr auffällige, laute, oftmals sehr brutale.
Die sind aber nicht DER Islam, sondern nur das, was die Nazi in Deutschland waren, die hässliche Seite, die für viele Menschen weltweit über Jahrzehnte das Bild von Deutschland geprägt hat.
Sind wir Deutschen denn alle Nazis, nur weil die hier mal die Macht hatten? Wohl kaum. Ebenso sind die islamistischen Terroristen nicht DER Islam, sondern nur eine brutale, menschenverachtende Minderheit.
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28.03.2016 20:15 Uhr von Silla
 
+1 | -4
 
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@ diana44

Welche beiden Gruppierungen meinst du denn genau?

Meine Aussage im ersten Zitat bezieht sich auch eine Minderheit im weltweiten Islam mit seinen vielfältigen Strömungen und Denominationen.

Im zweiten Zitat beziehe ich mich auf den Kampf zwichen den Muslimbrüdern und den Machthabern in Kairo, die sich auf das Militär stützen und einen säkularen Staat wollen.

Wer da nun nach demokratischen Gesichtspunkten die Mehrheit stellt, sei mal dahin gestellt. Die einen haben die Macht, die anderen kämpfen asymmetrisch dagegen.
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28.03.2016 21:50 Uhr von Silla
 
+2 | -3
 
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@ diana44

Von "harmlosen" Minderheiten habe ich nie geredet. Beide Seiten bekämpfen sich mit Gewalt und begründen die mit der Gewalt der Gegenseite.

Zu deinem Klartext: Die Frage ist so provokativ wie irreführend.

Zunächst einmal geht es um Macht und um Wohlstand. Da ist es völlig egal, welche Religion oder Weltanschauung dahinter steht.
Beide Seiten haben ihre Verbündeten und Geldgeber. Die Strippenzieher wird man wie so oft nicht im Land finden. Ägypten ist geostrategisch interessant. Also intervenieren die ausländischen Akteure, wie meist verdeckt.

Die Religion wird von der einen Seite als Ideologie eingesetzt, um ihre Anhänger zu mobilisieren und zu motivieren. Die andere Seite hält mit säkularen Ideen und dem Versprechen eines eher westlich orientieren Lebenswandels dagegen.

In Ägypten sind die Massen arm bis sehr arm. Daneben gibt es eine kleine Oberschichte, die sehr viel besitzt.
Die Religion selber wäre also auch austauschbar, der Konflikt bliebe.

Nun nochmal zu deinem Klartext. Macht deine Frage da noch Sinn?
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28.03.2016 22:40 Uhr von Silla
 
+0 | -4
 
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@ Gothminister

"Auch wenn die Islamfunktionäre den Islam als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkennen lassen wollen, gibt es ihn plötzlich, diesen einen Islam."

Ist das eine der bekannten Propagandalügen?

Für die Anerkennung einer Religionsgemeinschaft als K.ö.R. gibt es strenge Regeln, vor allem auch an die Verfasstheit. Da sind weder die Islamverbände noch die einzelnen Moscheevereine entsprechend aufgestellt, auch wenn sie das vielleicht gerne so hätten.
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28.03.2016 22:41 Uhr von Wildcard61
 
+0 | -0
 
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Also auch nur Wannabes and Wymes.

[ nachträglich editiert von Wildcard61 ]
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29.03.2016 12:28 Uhr von HateDept
 
+1 | -4
 
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Diese Pauschalisierung birgt "immer" Probleme in sich. Es gibt genauso auch Beispiele für ähnliche Anschläge, die von eher christlich orientierten oder gar religionsfreien Personen verübt wurden. Man denke nur an diesen Norweger, der 72 Menschen seines eigenen Volkes ermordete, weil ihm deren Ideologie nicht passte. Man denke an etliche Anschläge von Kameradschaften oder "Wehrsportgruppen", ... auch die RAF oder die IRA dürfen nicht unerwähnt bleiben ...

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