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Österreich: Wirt will keine Flüchtlinge, weil die "irgendwie anders schauen"

Ein Wirt in dem Ort Althofen in Österreich möchte keine Flüchtlinge als Gäste haben, weil diese laut eigener Aussage "irgendwie anders schauen." Weiter schrieb der Mann auf Facebook, Gäste würden wegbleiben, weil sie Angst hätten.

In einem Flyer und auf Facebook hatte der Mann die Flüchtlinge aufgefordert sein Lokal nicht mehr zu besuchen. Eventueller Grund sei auch, dass seine Gäste es nicht wollen, dass Flüchtlinge die Gastwirtschaft besuchen.

Auf Facebook haben sich einige User über das pauschale Hausverbot des Mannes erschrocken gezeigt. Einige meinen, das Verbot sei gleichzusetzen mit der Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Flüchtling, Café, Wirt, Hausverbot
Quelle: heute.at

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2016 08:34 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 08:48 Uhr von janeinvielleicht
 
+50 | -3
 
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jeder entscheidet selbst,wer sein lokal/wohnung betritt. ich lass auch nur bestimmte gäste in meine wohnung .
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27.03.2016 08:55 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 09:07 Uhr von Joeiiii
 
+29 | -3
 
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>>Auf Facebook haben sich einige User über das pauschale Hausverbot des Mannes erschrocken gezeigt. Einige meinen, das Verbot sei gleichzusetzen mit der Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg.<<

Ähm...ja! Nur daß man die Juden damals wegen einer vom Staat vorangetriebenen Gesinnung ausgegrenzt hat und nicht, weil sie zahlende Kunden vergraulen und man Angst vor ihnen hatte (oder haben mußte).

Grundsätzlich finde ich die Aktion des Wirtes nicht ok, denn "irgendwie anders schauen" ist wirklich ein schwacher Grund. Der andere Grund, also das verängstigte Kunden fernbleiben und er das als gewinnorientierter Wirt nicht will, kann ich jedoch gut verstehen.

Der Vergleich mit der Judenverfolgung ist ebenso schwachsinnig wie ein Generelverdacht, denn nicht jeder Einheimische ist gut, anständig, ehrlich und treu und nicht jeder Flüchtling ist schlecht, verschlagen, kriminell und schlimmeres. Die Ängste der Menschen sind aber auch, wie jüngste Geschehnisse gezeigt haben, berechtigt. Eine Häufung von Diebstählen, sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten beruht nicht auf rechter Propaganda, sondern entspricht den Tatsachen, die man anfangs sogar verschweigen wollte. Und wie sich leider auch zeigte, war die Warnung, daß Terroristen mit den Flüchtlingen zu uns kommen, nicht unberechtigt.
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27.03.2016 09:12 Uhr von smile2
 
+27 | -3
 
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@ Jalapeno: wie islamische Nächstenliebe aussieht, kann man ja fast täglich nachlesen ...

http://www.shortnews.de/...



Zur News, ich kann den Gastwirt schon verstehen, wie sich einige dieser Wirtschaftsflüchtlinge benehmen, wenn siemAlkohol,getrunken haben, sehe ich wenn ich bei uns am Supermarkt vorbeikomme ( 100 Meter weiter ist ein Flüchtlingsheim)
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27.03.2016 09:13 Uhr von Jalapeno.
 
+1 | -32
 
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27.03.2016 09:20 Uhr von MainframeOSX
 
+1 | -9
 
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Und wenn genau dort ein Selbstmordattentäter Explodiert, heist es gleich wider das sind Terroristen, und das entsetzten ist Gross. Es heist ja nicht umsonst: Teile und Herrsche.
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27.03.2016 09:22 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 09:49 Uhr von stoske
 
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27.03.2016 09:58 Uhr von Jalapeno.
 
+2 | -24
 
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27.03.2016 10:03 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 10:06 Uhr von supermeier
 
+17 | -2
 
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Komisch schauen ist eine seltsame Umschreibung für eine massive Belästigung der weiblichen Gäste.
Der Wirt hat in erster Linie seine Existenz zu sichern, er ist nicht die Lehr- und Benimmanstalt für typische "Frauen sind Nutten" Migranten, er hat aber sehr wohl eine Fürsorgepglicht seinen (weiblichen) Gästen gegenüber.

Soll doch das "erschrockene Volk" sich selbst hinstellen und denjenigen richtiges und anständiges Benehmen beibringen, dann darf man auch in die Clubs und lässt die Finger von Kindern im Schwimmbad.
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27.03.2016 10:09 Uhr von ar1234
 
+14 | -1
 
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Was der Wirt mit irgendwie anders schauen meint, kann man in so ziemlich jeder schlechten Ecke so ziemlich jeder Großstadt sehen. Ein Teil der Einwanderer hat nämlich immer und ständig einen ziemlich grimmig bösartigen Blick drauf. Und solchen Menschen geht man natürlich allein schon aufgrund des gesunden Menschenverstandes aus dem Weg. Das hat dann auch nix mit deren Nationalität zu tun, denn sowas tut man auch bei Deutschen, wenn die den selben Blick drauf haben.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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27.03.2016 10:13 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 10:18 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 10:29 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 10:29 Uhr von funi31
 
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27.03.2016 10:33 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 10:40 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 11:02 Uhr von Jalapeno.
 
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27.03.2016 11:23 Uhr von Suffocatio
 
+12 | -0
 
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Keiner kann den Wirt dazu zwingen das nicht zu tun!
Es ist seine Sache und fertig aus!
Mich interessiert auch nicht die Meinung irgendwelcher Dummschwätzer.
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27.03.2016 12:34 Uhr von tvpit
 
+7 | -1
 
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Es kann durchaus sein dass der Flüchtling seine Rechnung nicht bezahlt,weil er es so gewohnt ist und dann das Lokal verlässt.Das ist dann der wahre "Wirtschaftsflüchtling".
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27.03.2016 12:54 Uhr von Patreo
 
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tvpit es kann auch sein, dass der gute Mann als Kind beide Elternteile bei einem Autounfall verloren hat und als einziger aus dem Wrack beinahe bewusstlos (zumindest aber in einem tiefen Schock) gezogen werden konnte. Währenddessen war seine Mutter, die nicht angeschnallt gewesen ist, direkt einige Meter neben einer Holzbank zerbrochen und blutbesudelt gefunden worden.

Das hellblaue Frühlingskleid, sie hatte es erst seit einigen Tagen, war beschmiert von Blut und dem Tee, den sie noch hätte kurz dem Unfall hatte genießen wollen.

Hatte der betroffene, jugendliche Überlebende, aus dem später unser Wirt werden könnte, den Weg mühsam zum Bewusstsein zurückfinden wollen, wurde alles unter Schock zurückdrückt als er das Gesicht seines toten Vaters erblickte, dessen starre Augen auf dem Lenkrad ruhten, als sei er über etwas unglaublich überrascht (vielleicht gar auch über den Splitter, der aus seiner Stirn herausragte und dem Mann den schnellen Tod brachte).

Die Starre des jugendlichen, überlebenden und später sehr verärgerten Wirtes selbst, löste sich, als das erste Gesicht, das er mit Klarheit wahrnehmen konnte, dass eines Arztes war, der freundlich und liebevoll versichert er sei jetzt wieder in Sicherheit. Der Junge sollte sich nur für einige wenige Momente entspannen, denn konsequenterweise wusste er erleichtert, dass wenn es ihm gut ginge es den Eltern gut gehen müsse.
Eine kindliche Logik. Der letzte Schutz Hoffnung im vergangenen Traum der behüteten, sorglosen Welt.

Aber auf die Frage nach den Eltern wurde der junge Arzt doch ernst. Gefasst musste er die traurige Botschaft übermitteln. Er, dieser Arzt, der einige Jahre zuvor mit seinen 25 Jahren als junger Student aus Syrien kam und hier auf der medizinischen Fakultät im Zuge der Abschlussprüfungen seine künftige österreichische Frau kennenlernen sollte (es war ein kleines Cafe und sie hatte mit ihren Freundinnen gerade eine bestandene Prüfung in Literaturwissenschaften erleichtert besprochen), dieser Arzt fand sich nun in seiner neuen Heimat Österreich in einer traurigen Situation wieder, in der er einem einsamen traurigen Jungen erklären musste, dass die Eltern tot seien. Die Hoffnung war gerissen und vergangenen glücklichen Tage nie mehr. Die Kratzer an seinen Händen und blauen Flecken im Gesicht. Ja, der kleine Junge, der später Wirt werden sollte hatte bessere Tage gesehen und er würde nicht mehr.

Dieser Junge, der später Wirt sein sollte, mag die Schmerzen der Verletzungen vergessen haben, die der Arzt liebevoll versorgt hatte, er mag den Namen des Arztes vergessen haben, er mag vergessen haben, vielleicht sogar seine Worte.
Eines, jedoch, vergaß er nie: Es war ein Arzt, der irgendwie anders aussah.

Ja so kann es durchaus sein TVPIT :-)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.03.2016 12:57 Uhr von Dragon2712
 
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Ach Jalapeno, will Ihnen nicht zu nahe treten, aber könnte es sein, dass Sie zu viele von Ihrem Nickname gegessen haben und deshalb so viel Müll von sich geben?! Nur eine Vermutung, nicht mehr und nicht weniger. :) Frohe Ostern an alle.... Wird man bald nicht mehr sagen dürfen (Diskriminierung lässt grüßen, fühlen sich die "Gäste" ja nicht wohl damit) (vielleicht übertrieben, mag sein) aber es fangt alles mal klein an...
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27.03.2016 13:00 Uhr von Patreo
 
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