26.03.16 14:20 Uhr
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Ostdeutsche arbeiten länger als Westdeutsche

Ostdeutsche haben im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge deutlich länger gearbeitet als Westdeutsche.

Nach Angaben der "Thüringer Allgemeinen" betrug der Unterschied im Schnitt zwei Wochen. Die längste durchschnittliche Jahresarbeitszeit pro Erwerbstätigem gab es dem Bericht zufolge in Thüringen, die kürzeste in Nordrhein-Westfalen.

Als Grund für die Unterschiede wurden verschiedene Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt genannt. Im Osten werde unfreiwillige Teilzeitarbeit oft bis hin zu Vollzeitstellen aufgestockt. Die Betroffenen hätten Interesse an einem höheren Einkommen.


WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitszeit, Ostdeutsche, Westdeutsche
Quelle: wiwo.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2016 14:44 Uhr von mace_windu
 
+11 | -8
 
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Wo sind die ganzen "Ossi´s sind faul"Schreier?
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26.03.2016 14:54 Uhr von magnificus
 
+16 | -4
 
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Das müssen sie auch. Wurde der Osten doch zum Billiglohngebiet in D ausgebaut.
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26.03.2016 14:59 Uhr von Atheistos
 
+5 | -19
 
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26.03.2016 16:21 Uhr von keineahnung13
 
+8 | -2
 
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Man kann auch sagen, das wir soo doof sind und zum Mindestlohn auch noch Überstunden machen...
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26.03.2016 18:23 Uhr von Krambambulli
 
+4 | -6
 
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möchte man nicht glauben wo in Thüringen doch die Kommunisten regieren.Da sollte es doch alles besser sein.
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26.03.2016 20:19 Uhr von Kahn11
 
+3 | -11
 
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Meine/Unsere Erfahrung mit Ostdeutschen Arbeitnehmer ist leider nicht positiv. Dies gilt vor allem für die Kollegen die noch in dem alten System aufgewachsen sind. Wir haben innerhalb 2 Jahren 4 Ostdeutsche mit einem Anfangsgehalt-Grundgehalt von 70000,-Euro/Jahr eingestellt. Unsere Erfahrung ist, dass die Kollegen aus Ostdeutschland zwar nach eigenen Aussagen alles können aber in der Realität haben wir feststellen müssen, das diese "Facharbeiter" fachlich gar nichts können. Bei der Einstellung haben sich diese als Top-Leute verkauft und mein Chef ist auch noch darauf reingefallen. Auch die Kollegen aus dem Westen sind nicht zufrieden, da diese ja die Arbeit mitmachen müssen. Seit einem halben Jahr laufen nun Gesräche mit diesen Kollegen und Betriebsrat - Personalbüro um diese "los zu werden". Man kann nicht sagen, das die Kollegen aus dem Osten faul wären aber es fehlt komplett die Selbstwahrnehmung ob man fachlich in der Lage ist bestimmte Arbeiten zu erledigen. Diese Kollegen sind im Aussendienst (Maschinenbau) tätig. Wir bekommen tagtäglich von unseren Kunden Beschwerden und Aussagen wie "den Mann braucht ihr mir nicht nochmal schicken, das können wir als Laien ja besser".
Mit den jüngeren Kollegen aus Ostdeutschalnd haben wir überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Diese sind selbstständig, sehr schnell auffassungsbegabt, einsichtig wenn Fehler gemacht wurden.
Wenn die Kollegen im Osten nun länger Arbeiten als die Kollegen aus dem Westen bedeutet das noch lange nicht, das dann auch mehr produziert/geleistet wird. Ich denke, dass die Produktivität im Osten zuerst mal gewaltig steigen muss. Erst wenn die Produktivität gleich ist dann kann man richtige Vergleiche stellen.
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26.03.2016 20:29 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -5
 
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Bevor jetzt alle aufschreien und im Westen noch länger gearbeitet werden muss, sollte man den Text ganz lesen und verstehen.

Die arbeiten nicht effektiv länger, sondern es ist eine statistische Sache. Also das Teilzeitstellen mit Überstunden belegt werden, anstatt sie gleich als Vollzeitstellen auszuschreiben.


Von der Produktivität sieht man ja, dass der Westen, besonders Bayern die höchsten Zahlen erbringt und der Länderfinanzausgleich dem Osten zu Gute kommt.
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26.03.2016 20:35 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -2
 
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@ kahn11
... und dass die Leute keine Ahnung haben, hat man nicht innerhalb der Probezeit gemerkt? oO
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26.03.2016 21:14 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Na, da liegen die Ossis ja voll im Trend.
Mehr arbeiten, weniger verdienen!
Das wird den Wessis ein Vorbild sein!
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26.03.2016 23:27 Uhr von magnificus
 
+1 | -1
 
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Ja Kahn11, was du schreibst, wie du es schreibst, klingt sehr glaubwürdig^^.....

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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27.03.2016 11:50 Uhr von umb17
 
+2 | -2
 
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Sie haben sich ja auch vorher 41 Jahre lang ausgeruht ;-)
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27.03.2016 19:12 Uhr von Nico_
 
+2 | -1
 
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@Kahn11

Ich hab mal in einem mittelständischen Unternehmen mit Zweigstellen in Berlin, Köln, Hamburg und München gearbeitet. Als alles auf ISO 9001 umgestellt werden musste, um sich weiterhin an Ausschreibungen beteiligen zu können, waren die Berliner die einzigen die das hinbekommen haben. Alle anderen sind krachend durch den Audit gefallen. Schlusslicht war München. Dann sollten die Berliner den anderen unter die Arme greifen aber die haben sich, vorsichtig ausgedrückt, sehr unkooperativ verhalten. Da sind dann so Sätze gefallen wie "die haben 40 Jahre nur rumgesessen und wollen uns jetzt erklären wie wir zu arbeiten haben". Erst als es durch die entgangenen Aufträge zu betriebsbedingten Kündigungen kam, haben die Leute eingelenkt.
Produktivität ist übrigens vor allem eine Frage der Unternehmensgrößen. Nimm irgendeinen Mechatroniker aus einer kleinen Autowerkstatt und stell ihn ans Band eines Autokonzerns. Schon hat sich seine Produktivität vervielfacht. Da Ostdeutschland quasi keine Großkonzerne hat, wird es nie an die westdeutsche Produktivität rankommen können. Mit dem Engagement der Arbeiter hat das herzlich wenig zu tun.
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01.04.2016 11:39 Uhr von doncazadore
 
+0 | -0
 
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@krambambulli
welche kommunisten regieren denn in thüringen, hab ich da was verpaßt ?
oder ist für dich alles was links ist auch gleichzeitig kommunist,
dann hast du was verpaßt.
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01.04.2016 12:09 Uhr von doncazadore
 
+0 | -0
 
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@kahn11
da wird wohl jeder wessi seine erfahrungen haben, jeder ossi aber auch. fakt ist, dass noch heute ein lohngefälle west- ost existiert und die leute für gleiches geld länger arbeiten müssen´,
von den o.g. anderen faktoren abgesehen.
westunternehmen bezahlen noch heute im osten niedrigere löhne- mit welchem recht?
wer bei coca-cola am abfüllband steht, kann im osten auch nicht langsamer arbeiten.
das die facharbeiterausbildung in der industrie zu ostzeiten schlechter als im westen gewesen wäre, halte ich nicht für wahr.
es ist aber sicherlich zweifelsfrei, dass sie unterschiede in der technologischen entwicklung aufwies, was bei älteren zu problemen führen konnte mit der westtechnik klarzukommen.
im handwerk konnten gerade ossis oft noch dinge, die westgesellen nur noch vom hörensagen kannten.
im übrigen ist jeder der unter 40 ist im berufsausbildungssystem der brd ausgebildet und im arbeitsalltag der brd groß geworden.
unterschiede in der leistung können dann nur charakterlich oder strukturell-technologisch bedingt sein.

[ nachträglich editiert von doncazadore ]

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