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"JCVI-syn3.0": Forscher reduzierten "Leben" auf bisher geringste Bestandteile

Einem Forscherteam des J. Craig Venter Institute (JCVI) in Kalifornien ist es gelungen, das bisher kleinste lebensfähige Erbgut zu entwickeln. "JCVI-syn3.0" wurde aus der Vorlage des Bakteriums Mycoplasma mycoides generiert.

Die ursprünglich 901 Gene konnten auf 428 Gene reduziert werden, ohne dass die Zellen dabei ihre Fähigkeit zur Teilung verloren. Es ist damit kleiner als jedes natürliche Zellgenom, das bisher in der Natur gefunden wurde und sich selbstständig reproduzieren kann.

Zur Erhaltung der Lebensfähigkeit von "JCVI-syn3.0" waren dabei auch 79 der originalen Abschnitte aus der DNA notwendig, deren Funktionen bis heute noch nicht erklärt werden konnten.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Forscher, DNA, Genom
Quelle: tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2016 11:08 Uhr von Steel_Lynx
 
+7 | -7
 
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Das ist so geil!

Haben keine Ahnung WAS sie da eigentlich machen, aber puzzeln mal ein bischen DNA zusammen.
Ich kenne einige Sci-Fi-Horror- und einige Zombi-Filme die genau so anfangen!
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25.03.2016 11:17 Uhr von Ming-Ming
 
+1 | -3
 
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"Zur Erhaltung der Lebensfähigkeit von "JCVI-syn3.0" waren dabei auch 79 der originalen Abschnitte aus der DNA notwendig, deren Funktionen bis heute noch nicht erklärt werden konnten."

Das wird in Akte X erklärt...
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25.03.2016 11:43 Uhr von erw
 
+4 | -0
 
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Steel_Lynx

Ist Dir "Learning by doing" ein Begriff? Es gibt nirgends eine Anleitung, wie was in der DNA funktioniert. Also geht man nach einem natürlichen Lernprinzip an das Rätsel heran.
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25.03.2016 12:40 Uhr von opportunity
 
+4 | -1
 
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@Steel_Lynx
...und diese Filme haben mit der Realität genau was zu tun?
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25.03.2016 13:06 Uhr von Steel_Lynx
 
+1 | -3
 
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@opportunity
Oh Entschuldigung, ich dachte man versteht hier Humor und Sarkasmus.
Für das Nächstemal mach ich das wieder mit Emoticons.

@erw
natürlich kenne ich Learning-by-doing, doch es gibt so einige Bereiche der Forschung, da ist das nicht so eine gute Idee. Beispielsweise: DNA, Sprengstoffe, Reaktoren, Teilchenbeschleuniger (um nur ein paar zu nennen).

Normale DNA-Forschung beruht darauf, dass man bei einem Lebewesen (Labortier oder einer Zelle) ein einzelnes aktives Gen abschaltet oder ein inaktives aktiviert und sieht was passiert.
Ich persönlich findes es aber bedenklich 79 Gene zu benutzen deren Funktion, Auswirkung oder Ausprägung nicht bekannt ist!
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25.03.2016 13:23 Uhr von weitwech
 
+2 | -0
 
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@opportunity

ich will hier jetzt keinen verteidigen, aber es gibt genügend Sci Fy Filme in der Vergangenheit, wo wir heute drüber lachen, weil viele Dinge dort gezeigt wurden, die heute alltäglich sind und teils sogar noch weit übertroffen wurden aber damals eben pure Zukunftsmusik.
Science Fiction eben.
Muss aber eben auch nicht alles wahr werden, was dort gezeigt wurde/wird.
Aber früher oder später ist vieles mehr möglich als heute.
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25.03.2016 18:03 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -4
 
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Und Pegiden, Mister Schlong.

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