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Waldkraiburg: Die Seniorin, die 500 Euro-Scheine zerriss bekommt das Geld wieder

Wie auf ShortNews berichtet wurde, hat eine Seniorin aus Waldkraiburg 37 Banknoten im Werte von insgesamt 18.500 Euro zerrissen und in ein Eisfach gesteckt.

Normalerweise wird eine nachgewiesen vorsätzliche Zerstörung von Geld nicht mehr von der Bundesbank ersetzt. An eine diesbezügliche Vorschrift der EZB muss grundsätzlich die Bundesbank Folge leisten.

Eine Ausnahme erfolgte nun für die Seniorin. Der 89-Jährigen wurde ihr ungewöhnliches Verhalten ihrer Demenz angelastet. Der Verwaltungsgerichtshof entschied heute, dass das Verhalten der Seniorin ihr nicht anzulasten sei. Sie bekommt die gesamte Summe zurück erstattet.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Geld, Waldkraiburg
Quelle: focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2016 19:13 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -2
 
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Na prima.
Nachdem die Story durch die Medien ging, wird die Bank sich keine Blöße geben und natürlich in ihrer unendlichen Großzügigkeit das Geld umtauschen!

Die Kommentare diesbezüglich in den letzten Tagen wurden hier ja gelöscht, wegen "doppelt Berichtet"!

Komisch ist nur, das nicht nur eine "Doppel-Bericht-Seite" gelöscht wurde, sondern gleich beide!

Die Banken haben es wohl nicht so mit Negativwerbung, oder was?
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24.03.2016 19:29 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -2
 
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Mehr mit Negativzins?
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24.03.2016 20:30 Uhr von jschling
 
+2 | -0
 
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@ Humpelstilzchen
kann deinen Kommentar nicht verstehen - wobei das aber keine Seltenheit ist *g*
deine Hausbank/jegliche "Endkundenbank" wird sicherlich niemals den Betrag ersetzen, das wäre auch Geld zum Fenster raus werfen !
Banken tauschen Geld nur um, wenn es nachher auch bei der Bundesbank getauscht werden kann = kein Verlust für die "normalen Banken" und die Bundesbank interessiert sich einen Dreck dafür, ob du sie magst oder nicht *g*

Mir stellt sich eher die Frage, ob bei böswilliger Zerstörung des Geldes ein Umtausch abzulehnen ist ? Geld vernichten ist ein Vergehen (Straftat will ich nicht behaupten, weiss ich nicht), kostet Strafe, find ich auch noch OK. Aber abgesehen von der Strafe und einer angemessenen Bearbeitungsgebühr... der Wert ist ja nun mal nachweislich da (jeglicher Umtausch ist an gewisse Kriterien geknüpft, auch noch OK), wenn auch als Zahlungsmittel nicht mehr zu verwenden. Von daher wäre eine solche Strafe als rigoros zu bezeichnen und muss nicht mal viel "kriminelle Energie" verlangen (abhängig vom Wert des einzelnen Geldscheins geht das ganz schnell *g*). Ich glaube wenn es so einen Fall geben sollte und wir auch von 5stelligen Verlusten sprechen, würde dieses Vorgehen der Bundesbank bei Gericht einen Dämpfer bekommen !

[ nachträglich editiert von jschling ]
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24.03.2016 20:36 Uhr von IRONnick