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Alsfeld: Tote Freundin vergraben - Täterin lebte jahrelang von deren Rente

Eine Rentnerin aus dem Vogelbergkreis hat vor dem Amtsgericht Alsfeld gestanden, dass sie ihre im Juni 2005 verstorbene Freundin im Garten vergraben hatte. Die Frau war im Alter von 81 Jahren eines natürlichen Todes gestorben.

Nach dem Tod der Freundin hatte der Bruder der 74-Jährigen geholfen, das Grab im Garten auszuschaufeln. Aufgefallen war die vermisste Frau der Gemeindeverwaltung, die einen Aufruf im Dezember 2013 nach ihr gestartet hatte.

Im darauf folgenden Sommer hatte die inzwischen gebildete Sonderkommission das Grab und die Leiche im Garten entdeckt. Nun steht die 74-Jährige wegen gewerbsmäßigem Betrug vor Gericht. Ein Vergraben von Toten ist juristisch gesehen eine Ordnungswidrigkeit, die jedoch in diesem Fall bereits als verjährt gilt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rente, Freundin, Tote, Alsfeld
Quelle: merkur.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2016 14:23 Uhr von aaback
 
+1 | -17
 
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24.03.2016 15:38 Uhr von Zonk4711
 
+29 | -0
 
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In Griechenland ist das Standard, daß man die Rente der verstorbenen Verwandschaft noch einige Jahre bezieht.
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24.03.2016 15:43 Uhr von Denk-Mal
 
+16 | -5
 
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Haha, wie im Kino.
Je oller so doller.

Besser als Pfandflaschen sammeln oder in dem Alter noch mit Drogen zu dealen.
Und vernünftig beerdigt hat sie ihre Freundin auch im Garten. Ist der Weg zum Grab nicht so weit.

Gepflegt hat sie das sicher auch. Also Herr Richter,
ein Du, du, Du und nicht nochmal als Urteil sollte reichen.

[ nachträglich editiert von Denk-Mal ]
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24.03.2016 16:32 Uhr von itzamna