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Immer mehr Deutsche müssen in Mikro-Wohnungen wohnen

Die Mietpreise in den deutschen Ballungszentren sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass sich selbst Berufstätige dort keine normalen Zweizimmerwohnungen in der Größe zwischen 55 und 65 Quadratmetern leisten können.

Stattdessen wohnen immer mehr Deutsche in sogenannten Mikro-Wohnungen. Das sind Wohnungen, welche nur 20 bis 25 Quadratmeter groß sind. Diese wurden früher vor allem an Pendler, Studierende und Auszubildende vermietet.

Wohnungsbaugesellschaften haben sich mittlerweile darauf eingestellt und bauen viele neue Apartments in dieser Größe. "Die Nachfrage nach Kleinwohnungen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen", so Frank Ermlich, Prokurist bei der GBH Hannover.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsche, Wohnung, klein
Quelle: welt.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2016 12:02 Uhr von owl
 
+65 | -5
 
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Diese Mikrowohnungen will keiner haben , es sollte doch jeder anständig wohnen können.
Der Umstand ist geschuldet das die Gier das Ruder übernimmt und aberwitzige Summen für Wohnungen gefordert werden können und die Immobilien Haie immer reicher werden
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24.03.2016 12:18 Uhr von tafkad
 
+33 | -6
 
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@FirstSergeant

Also selbst wenn ich alleine leben würde, wüsste ich nicht wo ich da alles hin packen soll. Bett, Couch, Arbeitsplatz, Küche. Sorry, aber für etwas in der Größe eines Hotelzimmers würde ich nicht wirklich so viel Geld ausgeben.
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24.03.2016 12:27 Uhr von Priva
 
+69 | -15
 
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"Immer mehr Deutsche müssen in Mikro-Wohnungen wohnen"

die großen wohnungen sind mit asylanten gefüllt wegen des reibachs.
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24.03.2016 12:32 Uhr von Biblio
 
+36 | -8
 
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"Die Nachfrage nach Kleinwohnungen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen". so Frank Ermlich.

... eine ermliche Behauptung.

Nur zum Schlafen reicht auch ein Sarg.
Zum Leben gehört aber deutlich mehr als eine 25m²-Butze.
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24.03.2016 12:35 Uhr von BoltThrower321
 
+30 | -4
 
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Schaut nur mal in den UNI Städten wie Stuttgart oder München...25m² 350€ kalt...

Viele Vermieter erhöhen die Mieten auch absichtlich, damit diese bloß nicht vom Hartz4 Regelsatz bezahlt werden kann...
Soziale Diskriminierung ist das !

Ganz zu schweigen von absurden "Mieterbewerbungsbögen", mit allerhand Angaben die dem Vermieter nix zu interessieren haben.

Dann noch die Durchgeknallten, die vorschreiben, was für eine Tätigkeit der Mietinteressent ausüben muss.

Ich empfinde es nur als asozial!

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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24.03.2016 13:07 Uhr von a.maier
 
+30 | -2
 
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Nicht die Nachfrage nach Kleinwohnungen ist gestiegen, sondern die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen. Keiner will eine "Kleinwohnung" aber manche können trotz Arbeit sich nicht mehr leisten
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24.03.2016 13:26 Uhr von Denk-Mal
 
+24 | -4
 
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Das ist Deutschland, das reichste .., lassen wir das, stimmt auch nicht.
Deutschen haben im Vergleich zu anderen Europäern deutlich weniger Nettovermögen. Selbst Italienern und Griechen geht es da besser und früher in Rente.
Ein Grund sind die hohen Mieten hier, sodaß keine Rücklagen fürs Alter geschaffen werden können.

Deutschland ist nur statistisch reich, wegen wenigen extrem Superreichen. Der Rest wird geschröpft wie kein anderes Volk.
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24.03.2016 13:44 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+14 | -1
 
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@ FirstSergeant

Ich habe ein Hobby. Ich will etwas schreiben, ich will einen Pfanze und ein Bücherregal in meiner Wohnung...

Es geht nicht um die Anzahl der Zimmer, es geht darum, dass ich meine Bude so einrichten kann, dass ich mich wohlfühle.

Die Idee mit dem Laptop und dem Drucker ist gut, doch was z.B. wenn ich gerne zocke und darum einen PC brauche?
Oder kein Geld für einen Laptop habe (gleichwertige PCs sind deutlich günstiger)?

Kleine Wohnungen können als Konzept toll sein. Aber zum Wohnen sind sie für die meisten Menschen nicht geeignet.
Niemand, der freiwillig so wohnt sollte von sich auf andere schließen.

Ich z.B. will schon eine Küche haben, die nicht neben meiner Couch steht.

Auch will ich nicht mit dem Laptop auf meinem Bett sitzen und arbeiten.


Alleine schon die Tatsache, dass es bewiesen ist, dass man, dem guten Schlaf zuliebe, in seinem Schlafzimmer keine Elektrogeräte haben soll die ablenken, weil unser Hirn dann dieses Zimmer nicht mehr zwingend mit Schlaf assoziiert, was jeder bestätigen kann, der aus seinem Jugendzimmer in die erste eigene Bude gezogen ist, beweist, dass wir doch etwas Platz brauchen, um uns als Menschen wohl zu fühlen.

Wir sind doch keine Arbeitsroboter!

Klar kann man in diesen Schuhkartons leben. Aber mit Sicherheit können die meisten nicht darin wohnen!

Aber wir sind selbst Schuld. Als letztens ein Beitrag 1k Miete für eine winzige Innenstadtwohnung thematisiert hat, wurde Frau "Mustervermieterin" in den Himmel gelobt.

Kapitalismus macht frei!

[ nachträglich editiert von Durchschnittsdeutsch ]
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24.03.2016 14:01 Uhr von crisis-induced
 
+13 | -1
 
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Das ist erst der Anfang-sobald die Millionenschar von Migranten und ihr Familiennachzug auf den Wohnungsmarkt drängt werden die Deutschen auch keine Mini-Wohnungen mehr bezahlen können. Bei Migranten gibt es die bis 350€ für Einzelperson Mietregel nicht und so werden bald die doppelten Mieten fällig.Wer dann nicht zahlen kann geht unter freien Himmel wohnen.
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24.03.2016 14:21 Uhr von weitwech
 
+7 | -2
 
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Ich bin froh, ein eigenes Haus zu haben. Da zahl ich an die Bank ca 500 € für 123 m² und irgendwann ist es meins.
Für eine 5 köpfige Familie ist das gut genug.
Eine vergleichbare Mietwohnung würde mich mehr als das doppelte kosten an Kaltmiete.
Was sagt uns das?
Mieten sind allgemein überteuert.
Wenn ich dann noch bedenke, das ich ein Niedrigenergiehaus habe erst recht.
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24.03.2016 14:23 Uhr von JerryHendrix
 
+2 | -0
 
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Als ich eine Wohnung gesucht habe in meinem Umkreis und ich wohne nicht in einer Großstadt und auch nicht auf dem Land, irritierten mich schon die hohen Kaltmieten hier. Aber durch einen Glücksfall habe ich eine Wohnung gefunden mit folgenden Eckdaten: 360€ warm, 65qm, 3ZKB, Balkon. Das negative ist nur das es überall zieht und ich laute Nachbarn habe. Obwohl es kein Viertel ist wo nur asoziale oder Hartz4-Leute wohnen. Da sind die Mieten teilweise viel höher.
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24.03.2016 14:31 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -3
 
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Selbst solche Wohnungen sind für den durchschnittlichen Wähler der etablierten Parteien viel zu groß!

Deutschland ist ja soooo reich! Also verteilt Taddybären an irgendwelchen Bahnhöfen!

Quizfrage: Welches Industrieland außer den USA hat eigentlich mehr Obdachlose als Deutschland?

Hinweis: Japan schon mal nicht!
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24.03.2016 14:35 Uhr von Hohenheim
 
+2 | -9
 
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Für Singles ist das doch kein Problem, heutzutage gibts sehr kompakte Möbel und Methoden alles Platzsparsam unterzubringen...

In einigen Städten der USA und Japans sowie in HongKong ist dies schons eit Jahrzehnten so.

Lieber eine Mikrowohnung als garkeine.
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24.03.2016 15:13 Uhr von Warpilein2
 
+18 | -4
 
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25qm ist keine Wohnung das ist ein Abstellraum ...
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24.03.2016 15:20 Uhr von Denk-Mal
 
+13 | -1
 
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Wieviel qm stehen in der Regel so Nutz- und Schlachtvieh zu?
Ach ja, die zahlen ja keine Miete, nur irgendwann mit ihrem Leben.
Deutschland ist toll.
Geld, Auto, Haus und Frau umsonst.
Ein Narr, wer hier nicht hin wollte.

Ich hab mir überlegt, ich pack meine Koffer und mach mich auch auf den Weg nach diesem Deutschland. Weiß einer wo das liegt?

[ nachträglich editiert von Denk-Mal ]
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24.03.2016 16:26 Uhr von Xamb
 
+10 | -0
 
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das Problem ist nur, dass diese kleinen Micro-Wohnungen den gleichen Mietpreis haben, wie vor 3 Jahren eine 50 m2 Wohnung
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24.03.2016 16:40 Uhr von Stubaier