23.03.16 14:12 Uhr
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Regensburg: Ehepaar bekommt Redeverbot im Dom

Ein Regensburger Ehepaar wollte ihrer Schwägerin den Dom zeigen und erklärte ihr dabei ein paar Dinge.

Eine Aufsicht erteilte dem Paar daraufhin Redeverbot, da es sich um eine Führung handele und dies müsse genehmigt werden, sonst handele es sich um eine illegale Handlung.

Das Paar ist empört, denn schließlich war man privat unterwegs: "Liebe Regensburger klebt euch den Mund zu, wenn ihr den Dom betretet. Reden über unser gotisches Kulturerbe ist verboten."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Besucher, Regensburg, Führung, Ehepaar, Tourismus, Dom
Quelle: mittelbayerische.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2016 16:10 Uhr von psycoman
 
+21 | -0
 
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Aha, wenn ich also Dinge über ein Gebäude weiß, darf ich das nicht meinen Freunden sagen. Interessant.
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23.03.2016 16:47 Uhr von LordTrolldemord
 
+11 | -1
 
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Ich würde da so nen Radau machen das sich diese dumme Aufsicht in Grund und Boden schämen würde !!! Dumm wie Brot das Ding!
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23.03.2016 17:02 Uhr von Sneaker29
 
+9 | -9
 
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In einer Kirche gehört es sich sowieso nicht laut zu reden, so dass andere gestört werden könnten. Und genau das wird hier das Problem gewesen sein: LAUTES Reden. Manche Leute haben nämlich einfach keinerlei Benehmen.
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23.03.2016 17:23 Uhr von Sneaker29
 
+7 | -1
 
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@ Vollmer1961
Fragt sich, wer hier der Blöde ist.
Wenn ich mich leise (!!) mit Freunden unterhalte, bekommt keine Aufsicht mit, was ich mit meinen Freunden berede oder ob ich ihnen etwas erkläre. Und vor allem: es stört auch niemanden.
Hier werden die Betroffenen wohl laut labernd und gestikulierend durch den Dom gelatscht sein, sonst wäre die Aufsicht gar nicht erst drauf aufmerksam geworden.
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23.03.2016 17:27 Uhr von puri
 
+2 | -3
 
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Rechtlich gesehen steht es den Eigentümern - hier die Kirche bzw. das Bistum - frei Regeln aufzustellen und bei Missachtung Hausverbot zu erteilen.

Aber vielleicht sollte man diese Regeln mit Bedacht wählen, ich glaube mit genug öffentlicher Aufmerksamkeit wird man dort sicherlich noch mal genau darüber nachdenken.
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23.03.2016 19:04 Uhr von AMB
 
+3 | -0
 
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@ Sneaker29

ich weiß aus Erfahrung, daß es viele Gründe gibt, die einem anderen Menschen den Anlaß geben können sich gegen ihn zu wenden. Die Leute könnten sogar geflüstert haben und müssen nur so gekleidet gewesen sein, daß der/die Betroffene Aufsichtsperson sich an der Kleidung stört und dann einen Grund sucht denen eine Auszuwischen. Es jedoch so zu machen, daß man einen privaten Besuch als anzumeldende Führung hin stellt finde ich in jedem Fall für das Haus unpassend. Allerdings könnten sie genauso gut so laut gewesen sein, wie sie vermuten. Es wird ja leider nicht beschrieben.

Nur Verurteilen will ich weder die einen noch die anderen. Jemanden nur zu zu lassen, wenn er eine Führung gebucht oder angemeldet hat, weil er dieses Gebäude jemandem anderen Zeigt finde ich trotzdem schofel. Also sollte man vielleicht schon darüber nachdenken daß 3 Mann die dort durch laufen nicht wegen irgend einem Kommerziellen Grund das Reden verboten werden sollte, sofern sie nicht an die anderen Gäste herantreten und wenn sie nur zu laut gewesen wären, hätte man das Kind beim Namen nennen können. In einem Gotteshaus zu lügen halte ich für wenig sinnvoll, in einer Kirche in der ich etwas zu sagen hätte dürfte es nicht vorkommen. Dann hätte es lauten müssen, bitte unterhalten sie sich so rücksichtsvoll, daß sie andere nicht stören etc.

Die Beschwerde der Leute geht aber deutlich dahin, daß man ihnen generell das Sprechen verboten hat, mit der Begründung, daß ihre Führung nicht angemeldet sei.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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24.03.2016 00:39 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -1
 
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Da hat ein 1€-Jobber oder mglw. sogar ein ehrenamtlicher Aufpasser mal über die Stränge geschlagen. Na und? Ich würde mal sagen da haben beide etwas überreagiert. Der Aufpasser und auch der Angemahnte. Wäre mir das passiert, hätte ich augenrollend genickt und etwas leiser weitergemacht. Diskutieren bringt in solchen Fällen eh nichts. Das selbst so eine Nichtigkeit für einen Artikel reicht, lässt einige Rückschlüsse auf den Zustand unserer Presselandschaft zu.

Kategorie: China, Sack Reis, umgekippt.
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24.03.2016 13:23 Uhr von psycoman
 
+0 | -1
 
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Eigentlich könnte man sagen: "Ich zahle Kirchensteuer, das ist also meine verdammte Kirche!"
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24.03.2016 19:35 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Wozu soll man in einem alten Bauwerk, dass von Steuergeldern finanziert auch nur ansatzweise leise reden, schließlich ist es nur ein alter Bau, odef redet jemand irgendwo auf oder in einer Burg ausschließlich leise?

Die Aufsicht sollte man mal an der Nase herumführen, und zwar einmal um den ganzen Dom und zurück.

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