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FBI knackt das iPhone nun ohne Apple

Apple weigert sich seit Monaten unbeirrbar, dem FBI dabei zu helfen, an die Daten des iPhones eines Terroristen zu gelangen. Dies wird immer wieder mit dem Aufrechterhalten der Apple-Sicherheitsstandards begründet. Der Fall beschäftigt inzwischen das Gericht.

Wie das FBI jetzt aber bekannt gab, könne man nun auf die Hilfe von Apple verzichten. Eine nicht näher genannte dritte Partei habe eine ebenfalls nicht weiter genannte Methode präsentiert, mit der man das iPhone knacken könnte.

Apple selbst hat über die Methode keine Kenntnis. Eine Hintertür will man auch weiterhin nicht einbauen, da diese von der Regierung und Kriminellen missbraucht werden könnte. Gelingt dem FBI das Vorhaben ohne Apple, dürfte das den Prozess beenden, der sonst wohl bis zum Obersten Gerichtshof geht.


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WebReporter: Trusty77
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, iPhone, FBI, Datenschutz, ohne
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2016 12:12 Uhr von VincentCostello
 
+18 | -0
 
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In der Überschrift ist es geknackt und im Text hat man wahrscheinlich eine Methode sehr wage alles .
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22.03.2016 12:48 Uhr von Gscheit
 
+8 | -6
 
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Geknackt wird das sowieso bald. Haben doch schon einige aus der IT-Sicherheitsbrange offen angeboten. Apple steht am Ende schlechter da, als wenn sie es selbst getan hätten. So wäre dem User im Hinterkopf geblieben, dass Apple ja nur selbst an die Daten gekommen ist. Wenn das von anderen gemacht wird sieht Apple viel hilfloser aus.
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22.03.2016 13:14 Uhr von oldtime
 
+5 | -5
 
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Wenn das FBI das schafft, Dann kann Apple das FBI verklagen. Schliesslich ist das ja ein umgehen von Sicherheitseinstellungen der Software.

Privatleute dürfen das ja auch nicht. Und gerade in den USA gibt es ja immer wieder Hacker die zu ordentlichen Strafen samt PC entzug verdonnert werden.
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22.03.2016 13:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -0
 
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Es geht um die öffentliche Debatte und die Meinung der breiten öffentlichkeit. Sicherlich ein Unding für Verfassungsschutz und Konsorten, dass man sich überhaupt noch rechtfertigen muss den Sklaven unters Röckchen gucken zu können.
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22.03.2016 14:50 Uhr von leche
 
+7 | -4
 
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Solch ein Schwachsinn. Die haben keine Probleme Krypto-Handys auszulesen bzw. abzuhören (siehe Merkel) Und jetzt soll ein i-Phone ein Problem sein. Das ist einfach nur Apple Marketing. Klingt wie GMX die Mails verschlüsselt versenden und der Verbraucher glaubt, dass niemand mitlesen kann.
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22.03.2016 16:16 Uhr von Fernfahrer-ohne-Job
 
+2 | -0
 
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Ich Glaube die wollen nur versuchen einen Universal Schlüssel zu bekommen. Damit sie alle I Phone auslesen können.Ich bleibe bei Rot 13 das werden sie nie Knacken können :-). Und alles was nicht in meinem Kopf ist ist auch nicht sicher.
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22.03.2016 17:37 Uhr von stoske
 
+3 | -0
 
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Die nicht näher genannte Partei ist vermutlich der Blog, auf den Snowden hinwies, und den die Welt schon seit Wochen diskutiert.
Die nicht weiter genannte Methode ist der dort beschriebene, rein theoretische Weg, von dem Dank Presse schon Viele glauben, die würden das längst so machen. Dabei haben sie es noch nicht mal probiert. Und Apple hat darüber keine Erkenntnis, weil sie wohl kein Internet haben. Ach, die Presse, immer wieder herrlich :)
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22.03.2016 19:12 Uhr von Mauzen
 
+4 | -0
 
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Würde mich gar nicht so sehr wundern, wenn sich am Ende rausstellen würde, dass die ganzen "third-party"-Methoden, Verhandlungen und Gerichtsprozesse alle nur eine Farce waren damit Apple nicht schlecht darsteht, und das FBI längst seine Backdoor von Apple bekommen hat.
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22.03.2016 22:18 Uhr von Hanna_1985
 
+0 | -0
 
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Hat man Geohot rekrutiert?
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22.03.2016 22:56 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -1
 
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In einem Interview mit dem Lotus-Notes Deutschland Chef von 1996, hatte dieser bereits erklärt, dass jedes USA ansässige Unternehmen, welches Computersoftware entwickelt und Hardware baut, dazu verpflichtet ist, Hintertüren in seine Produkte zu installieren. Unternehmen, die sich weigerten, bekämen keine Genehmigung, Technologieprodukte in andere Länder zu exportieren, so der CEO.

Hier das Interview:

http://youtu.be/...

Und das war 1996 bereits Fakt ;-) Mit anderen Worten, diese ganze Diskussion um Apple, sein iPhone und das FPI ist ein absoluter Witz...

Diese Doku solltet ihr euch übrigens im Ganzen ansehen...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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23.03.2016 06:08 Uhr von Mauzen
 
+1 | -0
 
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@ROBKAYE

Naja, das war vor 20 Jahren. Was Technik angeht, ganz besonders Computer, sollte man mit gar nichts vergleichen, was älter als 5 Jahre ist, nicht mal mehr oder weniger offizielle Gesetze.
Verschlüsselung hat sich in den letzten Jahren extrem verändert, geschweige denn in den letzten 20 Jahren. Nicht mal mehr die Hintertüren sehen so aus, wie zu der Zeit. Hintertüren damals waren wohl Universalschlüssel, heute sind das Muster bzw Lücken in der Verschlüsselung, die das knacken wesentlich leichter machen. Alles andere wäre für Nicht-Geheimdienste heute viel zu auffällig und könnte von anderen benutzt werden.

Also öhm, keine Ahnung mehr worauf ich hinaus wollte.
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23.03.2016 07:38 Uhr von KaiserackerSK
 
+0 | -0
 
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Man kann das FBI nicht verklagen. Die können sich einfach auf die nationale Sicherheit berufen. Es bedarf da noch nicht einmal einer Begründung, da man dann Ermittlungen offen legen würde und die Aktion gefährdet. Nach dem 11 September wurden in den USA nicht nur viele Menschen zu Grabe getragen, sondern auch die Menschenrechte. An diesem Tag wurde eine Nation, die sich absoluter Sicherheit bewusst war, bis ins Mark getroffen. Bis jetzt schütteln wir nur den Kopf über diesen Vorgang, aber auch bei uns wird es schlimmer.

Beispiele warum es hier schlimmer wird:
Bundestrojaner: Am Anfang absolut undenkbar, da er jeden PC infizieren soll und damit einen Generalverdacht für jeden Bürger darstellt. Jetzt regt sich keiner mehr großartig auf und der Trojaner wird offen diskutiert.
Abhöraffäre: Zu Beginn regte sich jeder auf und jeder war entsetzt wieso jedes Land die deutschen Bürger abhört. Dann soll das auch durch unseren BND gemacht werden. (Wird im übrigen schon seit Jahrzehnten gemacht und keinen interessiert es). Jetzt ist es vollkommen normal geworden und viele unterstützen es sogar, wenn dadurch nur 1 Attentat verhindert werden kann.
Datenspeicherung: Geht mit der Abhöraffäre einher und stellt ebenfalls eine Verletzung unserer Rechte da. Jetzt kräht kein Hahn mehr danach und viele unterstützen dieses Vorhaben ohne zu wissen für was diese Daten alles genutzt werden dürfen. Es gibt einfach keine Regeln und da die Politik wirtschaftlich gesteuert wird, werden bestimmt bald auf Grund dieser Sammeldaten kleine Raubkopierer verknackt werden.

Ich bin ebenfalls dafür, alle Punkte die ich genannt habe, umzusetzen. Aber es muss strenge Regeln geben und Bestimmungen wer was mit den Daten anstellen darf. Wir sind dabei, genau wie es in den USA geschehen ist, einzelnen Bundesorganen Generalvollmachten auszustellen. Nicht umsonst wird dem CIA und FBI immer wieder vorgeworfen, sich auch mit illegalen Aktionen Geldmittel und Informationen zu besorgen. Wir müssen jetzt offen darüber diskutieren und Regeln finden, um nicht nach einem Anschlag den gleichen Unsinn zu machen wie die USA. Dass es genauso kommen wird sehen wir ja schon am Aktionismus der Regierung in Sachen Atompolitik und der Zwischenfall könnte so niemals in Deutschland stattfinden.



PS: Es ist leider keine Frage ob ein Anschlag in Deutschland kommen wird, sondern wann. Momentan sind wir einfach der Umschlagpunkt für die Einreise ins Herz Europas. Es sind nur wenige Prozent der Flüchtlinge Anhänger von radikalen Organisationen, aber bei einer Zahl von 1.000.000 sind auch 0,1% immer noch 1000 potenzielle Attentäter. Selbst 0,01% würden ausreichen um immensen Schaden anzurichten und wir können nicht verhindern, dass diese Subjekte die Notlage der Menschen ausnutzen.
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23.03.2016 08:35 Uhr von kingoftf
 
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Angeblich scheitern die doch am Entschlüsseln, weil nach jedem Fehlversuch XX mehr Zeit vergeht, um es wieder zu versuchen, die Ermittler waren doch schon beim Zeitraum von Jahren, es wieder versuchen zu können.

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