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Riesterrente: Mit Renteneintritt könnten bald auch noch 25 Prozent futsch sein

Die Riesterrente hörte sich bei der Einführung gut an. Wollte doch der Staat Geld für das Alter zusteuern. Doch die Rente geriet in der Folge immer öfter in die Kritik. Nun kommt die nächste Hiobsbotschaft für die Besitzer eines Riesterfonds oder von Riesterbanksparplänen.

Bei Eintritt in das Rentenalter könnten gleich 25 Prozent der Altersvorsorge futsch sein. Die Riesterrente wird bei Fälligkeit in eine Rentenversicherung umgewandelt, welche die Rentenauszahlung übernimmt.

Die Versicherungswirtschaft verlangt für diese Umwandlung neue Gebühren und diese Gebühren können bis zu 25 Prozent betragen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rente, Riester-Rente, Renteneintritt
Quelle: focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2016 09:08 Uhr von Jlaebbischer
 
+28 | -0
 
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Starstalker, wer heutzutage 200-300 Monatlich zturücklegen kann, gehört sicher NICHT zu denen, bei denen es später Rentenmässig Eng wird.

Es wird bei denen später Eng, die heute schon nicht viel zurücklegen können.

Und das beste ist, egal welche Rentenvorsorge man trifft, wenn man in der Rente in die Grundsicherung fällt, wird alles angerechnet. Jeder Euro, den man selber vorgesorgt hat, wird bei den Berechnung der Grundsicherung wieder abgezogen.
Am Ende hat man dann Jahrelang extra eingezahlt und hat doch nichts davon. DA muss nachgeregelt werden!
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22.03.2016 09:19 Uhr von a.maier
 
+21 | -0
 
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Die Riesterrente hörte sich schon bei der Einführung nicht gut an. Wer hat geglaubt das der Staat ihm etwas schenkt?
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22.03.2016 09:33 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -19
 
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22.03.2016 09:36 Uhr von Rechtschreiber
 
+15 | -1
 
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@Starstalker: Das Problem ist zwar AUCH die demographische Transition, aber nicht NUR. Ausschlaggebend für das Desaster war die CSU/CDU-Regierung, die sich am Rententopf bedient hat, um den Haushalt zu konsolidieren.

Nur dummerweiße haben diese Volksverräter nie daran gedacht, diesen Anteil zurückzuzahlen.

Ergo: Tafelsilber weg, Geld weg, ausbaden darf es der Volltrottel, der diese Partei gewählt hat.
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22.03.2016 09:51 Uhr von magnificus
 
+2 | -16
 
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22.03.2016 10:00 Uhr von buw
 
+10 | -1
 
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Rechtschreiber
nicht nur der Wähler der Partei, alle anderen auch.
Und das Geld ist nicht weg, es wird nur nicht für das Allgemeinwohl der Bürger eingesetzt.

Starstalker
grundsätzlich gebe ich Dir recht, jeder sollte vorsorgen, so er denn kann. Dann müssen aber auch die Nettoeinkünfte dementsprechend sein.

Das "Schweizer Modell" ist nicht das Schlechteste, aber unsere Regierung würde ja einen nicht unerheblichen Teil ihres Selbstbedienungsladen aufgeben müssen.
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22.03.2016 10:31 Uhr von Tomo85
 
+6 | -2
 
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Man müsste nur langsam einsehen, dass man privatversichert besser und günstiger fährt.
Die ganze staatliche Scheisse die auf unseren Lohnabrechnungen steht ist den Toner nicht wert mit dem sie gedruckt wurde.

Gebt mir mein Brutto, ich mach den Rest!
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22.03.2016 11:10 Uhr von Atheistos
 
+17 | -1
 
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Die Riester-Rente war von Anfang an ein Betrugsobjekt der Versicherer. Dort sitzen Profis, die den lieben langen Tag nichts anderes machen als sich neue Abzockmonster auszudenken. So wie das alle Kriminelle tun.
Nie auch nur eine Versicherung abschließen, es sei denn, sie ist ein Muss.
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22.03.2016 11:12 Uhr von Petaa
 
+15 | -0
 
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Rente gehört schlicht nicht in die Hände von Banken und Firmen, die nur ihren Gewinn sehen.

Die Riester Geschichte war von Anfang an ein riesiger Betrug und Subvention der Firmen, da diese ja den Beitrag nicht zahlen und so der Arbeitgeberanteil reduziert wurde.

Riester wäre OK wenn:

1. Die Einzahlung so wie jetzt auch steuerfrei wäre
2. Der Staat einen Mindestzins und die Sicherheit der Einlage garantieren würde.
3. Bei Arbeitslosigkeit gilt die Sparsumme NICHT als Vermögen und hat keinen Einfluss auf die Leistungen und ist unantastbar für das Amt.
4. Die Auszahlung ab Renteneintritt steuerfrei wäre.
5. Der wichtigste Punkt aber ist: Die monatliche Auszahlung (bis 500 Euro heutiger Geldwert) ab Renteneintritt gilt NICHT als Einkommen. Es darf also nicht auf Grundsicherung, Versicherungen oder andere Sozialleistungen jeglicher Art gegen gerechnet werden und ist absolut unpfändbar.

Dann wäre es eine wirkliche soziale Absicherung für das Alter.

Da das so niemals passieren wird mit unserer Regierung, bleibt nur das Geld vom Saat zu verstecken bzw. es in Werte zu stecken wo der Staat nicht ran kommt, wenn es einmal mal dreckig geht.
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22.03.2016 11:53 Uhr von Meckerschlumpf
 
+8 | -1
 
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Ich weiß schon, warum ich den Blödsinn nicht abgeschlossen habe. Ich gebe mein Geld lieber heute aus, wo ich noch was davon habe. Wir werden eh eine Einheitsrente bekommen und die privaten Renten werden da dann garantiert eingerechnet. Als Blüm seinerzeit sagte, die Rente sei sicher, hat ja keine gefragt wie hoch sie sein wird....
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22.03.2016 12:12 Uhr von Xaardas
 
+5 | -1
 
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Ein staatliches System, welches durch einen privatwirtschaftlichen Mechanismus gleicher Art gestützt werden muss UND zusätzlich noch Zuschüsse vom Staat bekommt...Diese Perversion muss man auch ersteinmal gutheißen.

Natürlich gibt es einen demografischen Wandel, aber das eigentliche Problem sind doch viel eher die Zweckentfremdung der Renteneinlagen, die Deckelung der allgemeinen Besteuerung ab einem bestimmten Einkommen und das Ausklingen verschiedenster Berufsgruppen aus eben diesen Systemen. Das trifft im übrigen auch auf die Krankenkassen zu.

Demografischer Wandel entsteht doch vornehmlich gerade aus zwei Faktoren:

1. Menschen die in einer Gesellschaft in der nur die Karriere zählt eben nur Karriere machen wollen und deswegen auf Kinder verzichten und
2. Das Gros der Bevölkerung, dass gerade einmal genug verdient (selbst ein Studium oder eine Ausbildung sind kein garant für eine ausreichende Bezahlung) um sich selbst zu versorgen. Von Kindern ganz zu schweigen.

Wir befinden uns in einer Abwätsspirale aus:
- niedrigen Löhnen, welche immer noch realwirtschaftlich weiter sinken, auch wenn diese nominal gleich bleiben
- steigenden Steuern/Abgaben/Preisen, welche unkalkulierbar für die Betroffenden sind und weswegen sich viele schlichtweg nicht trauen Kinder zu bekommen
- unsicheren Arbeitsverhältnissen, welche mehrheitlich dem regionalen, sowie weltwirtschaftlichen Abschwung zuzuschreiben sind.
- politische Unzulänglichkeit einen Fokus auf entsprechende Anpassungen zu tätigen denn was ich eben genannt habe ist ja nun nicht erst seit gestern sogar Volkswirtschaftlich mehrfach bewiesen (Die Gründe hierfür sind zu vielschichtig um das mal eben so in zwei Sätzen zu vertiefen)

Alles in allem hat sich seit ca. 2001 und verstärkt seit 2007/2008 ein allgemeiner Abschwung etabliert, welcher in Kombination mit einem politisch stagnierendem allgemeinwirtschaftliche Handeln noch verstärkt wird, bzw. den Abschwung an manchen Stellen (Mittelstand/Privatwirtschaft/manche Segmente der Volkswirtschaft) noch verstärkt.

An den Knackpunkten der privatwirtschaftlichen krankenkassen oder zusatzversicherungen für Altervorsorge usw. müsste hier meiner Meinung nach der Staat eingreifen. Freie Marktwirtschaft macht in diesen Segmenten wirklich kaum Sinn und akkumulliert mehr Kosten, als Nutzen.
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22.03.2016 12:14 Uhr von daiakuma
 
+1 | -0
 
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HAH! Gut, dass ich eine andere Form gewählt habe ^^
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22.03.2016 13:15 Uhr von shortnewz
 
+8 | -1
 
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Anstelle der Riester-Rente habe ich damals für Eigentum entschlossen.
War wohl die bessere Wahl.
Meine Eigentumswohnung ist in ein paar Jahren ab bezahlt.
So spare ich dann mindestens 500 Euro Miete pro Monat.
Der Riester-Rente habe ich damals nicht vertraut.
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22.03.2016 19:39 Uhr von Fishkopp
 
+3 | -0
 
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Jaja verraten und verkauft vom eigenem Land, als Rentner bist du nur noch ein Kostenfaktor und liegst der Gesellschaft auf der Tasche. Du rennst ständig zum Arzt und brauchst teure Pflege. Ich habe auch nie geriestert und auch eher ins Eigenheim investiert und bin froh das gemacht zu haben. Das schlimme ist das die Leute die das Verbrochen haben nie zur Rechenschaft gezogen werden, deren dicke Rente bleibt erhalten.
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22.03.2016 20:52 Uhr von dummundstruppig
 
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@Magnificus

Du sagst:

"Ehrlich gesagt verstehe ich die Kritik an Riester nicht.
Du kannst deinem Einkommen entsprechend etwas zurücklegen. Hast verschiedene Möglichkeiten es anzulegen.
Und der Staat fördert das mit gestaffelten Zuschüssen und legt für Kinder auch was drauf."

Ich sage:

Aber alles was Dir der Staat bei Lebzeiten (Arbeitsleben) gibt, nimmt er Dir beim Renteneintritt (Wenn Du das Geld für Arztbesuche und Hilfsmittel brauchst) mit Zinsen wieder ab.
Riesterrenten werden voll versteuert (nix Ertragsanteil und persönlicher Steuersatz), ich wiederhole: "Voll versteuert".
Was haben wir denn da gerade! 25 - 30%?
Baam!!!


Das es, wie hier, zum abzocken mutiert, liegt ja nicht am Staat.
Außerdem steht da KÖNNTEN!

Zurücklegen sollte man so oder so etwas. Die Gierigen kommen immer!
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22.03.2016 21:10 Uhr von magnificus
 
+1 | -0
 
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Du schreibst "ALLES was Dir der Staat bei Lebzeiten (Arbeitsleben) gibt, nimmt er Dir beim Renteneintritt (Wenn Du das Geld für Arztbesuche und Hilfsmittel brauchst) mit Zinsen wieder ab."

Also unterscheidet sich Riester nicht von anderen.

Wie kann man Geld zurücklegen, ohne später der Arsch zu sein? Außer Eigentum!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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23.03.2016 11:14 Uhr von 54in7
 
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lustig wie ihr alle denkt das es in 30 jahren noch sowas wie rente gibt xD
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14.05.2016 12:28 Uhr von Borgir
 
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Die Riester-Rente ist für den Allerwertesten. Die Leute sollten ihr Geld besser in einem Strumpf unter dem Kopfkissen sparen, dann ist im Alter genug da. Banken geben oder "Vorsorgen" mit dubiosen Unternehmen und Modellen bringt unterm Strich eher weniger als das Strumpf-Kopfkissen-Modell.

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